Bo ist alt, er lebt mit seinem Hund Sixten alleine auf seinem Hof, und wird ab und an durch einen Pflegedienst betreut, den sein Sohn Hans für ihn organisiert hat. Seine geliebte Ehefrau ist in Alzheimer erkrankt und in einem Heim untergebracht. Sixten eins der wenigen wichtigen Dinge, die wo noch geblieben sind. Da wo jedoch immer mobil ist, und sein Sohn sich sehr viele Sorgen macht, möchte er ihm den Hund wegnehmen. Es entspannt sich eine sehr traurige, aber auch hoffnungsvolle Geschichte aus der Perspektive von Bo. Es werden sowohl bloß Emotionen, als auch das Zusammenspiel mit dem Pflegedienst, und insbesondere Bus Angst davor, und Resignation, dass ihm der Hund weggenommen wird. Ich finde nicht nur den Schreibstil sehr mitreißend, sondern insbesondere die Perspektive, aus der das Buch erzählt ist. So zeigt es doch auf, dass gerade wie Jungleute häufig vergessen, dass unsere Eltern oder ältere Menschen, die im Alter nicht mehr so gut und alleine können, dennoch auch ihre Wünsche und Träume haben, wenn auch vielleicht in sehr viel kleineren Ausmaß. 100 % Leseempfehlung.