Jagd in Prag um das Geheimnis der Geheimnisse. Das Buch und die Handlung hat mich aber nicht überzeugt.
Da ich zuvor noch keine Bücher von Dan Brown gelesen habe, war dies auch mein erstes Buch, in dem Robert Langdon die Hauptrolle spielt. Dieser ist ein sympathischer Charakter und man lernt ihn im Buch gut kennen und kann eine Beziehung zu ihm aufbauen. Die Handlung startet dann auch gleich furios und rasant und macht Lust auf mehr. Allerdings musste ich dann feststellen, dass es doch sehr langatmig wurde. Dies liegt zum einen daran, dass die eigentliche Handlung häufig unterbrochen wird, um Sehenswürdigkeiten von Prag oder wissenschaftliche Erkenntnisse zu beschreiben. Beides war zwar immer interessant, doch hat es die Handlung beeinträchtigt und dadurch auch mein Lesetempo verringert. Zumal gerade man bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen auch aufmerksam lesen muss, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Zum anderen war aber auch recht schnell klar, dass Robert Langdorn immer aus den brenzligen Situationen herauskommt. Damit waren manche Handlungen auch vorhersehbar.Positiv war, dass die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. Aber leider war es nie so, dass das Buch einen in den Bann zieht und man es dann nicht mehr weglegen möchte. Das können auch die Wendungen in der Handlung nicht wegmachen, auch wenn diese stellenweise überraschend kommen und gerade am Ende die Auflösung, wer der Golem ist, ich so nicht erwartet hätte.Auch kam die eigentliche Auflösung auf die große Frage - was die zentrale neue Erkenntnis im Buch von Katherine ist - schon 200 Seiten vor dem Ende. Damit war aus meiner Sicht auch ein wenig die Luft raus. Insgesamt hätten es aus meiner Sicht auch keine 800 Seiten sein müssen, sondern man hätte die Handlung - die fast komplett an einem Tag spielt - auch auf 500 Seiten gut erzählen können.Insgesamt konnte mich daher "The Secret of Secrets" nicht überzeugen und ich habe mir, nach allem, was man von den bisherigen Büchern von Dan Brown gehört hat, mehr erwartet.