Packend und hautnah - mit nur wenigen kleinen Holperern
Ich dachte mir, ich gebe Kristin Hannah nach "Die Nachtigall noch eine Chance, und ich muss sagen, diese Buch gefiel mir um einiges besser, beim anderen war meine Meinung eher heiß-kalt.Die Charakter fand ich gut, sehr authentisch, alle mit ihren Ecken und Kanten, und viele entwickelten sich weiter, obwohl kein so starker Fokus auf sie gelegt wurde, sehr realitätsnahe.Man konnte sich richtig gut in die Szenen reinversetzen und ear hautnah bei Frankie im Schlamm und Blut. Genauso war man aber auch in ihrer priviligierten Welt außerhalb des Krieges, und der Schreibstil riss mich richtig mit, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und konnte größtenteils nicht erahnen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde bzw war ich so gefesselt, das es mir egal war, wenn ich nur etwas weiterlesen würde.Ich war etwas überrascht, wie viel von der Handlung Frankies Beziehungen einnahmen, aber das war für eine Frau zu der Zeit auch sehr wichtig. Ich bin immernoch der Meinung, dass Romantik generell ein sehr großer Teil von Kristin Hannahs Geschichten ist, dennoch sind sie selten geradlienig. Einige der Punkte wurden einem schon etwas reingedrückt, aber das war okay.Einige kleine Logikfehler gab es meiner Meinung nach, aber aif keinen Fall so schlimme wie in "Die Nachtigall". Außerdem kenne ich mich mit der Materie des Vietnam-Krieges auch um einiges weniger gut aus als mit dem 2. Weltkrieg, aber das was ich weiß, würde größtenteil mit dem Erzählten übereinstimmen.