Das ist mein erstes Buch von der Schriftstellerin Melanie Raabe, das mich leider nicht sehr überzeugen konnte. Die Thematik hat mich neugierig gemacht: eine Schlafforscherin, die Angst vorm Schlafen hat, weil sie Träume träumt, die sich tatsächlich bewahrheiten.
Am Anfang habe ich nicht gleich verstanden, dass abwechselnd aus der Sicht Maras und aus der Sicht Lucys - einem toten Kind - geschrieben wird. Die Schriften sind unterschiedlich gedruckt. Mara erbt sehr plötzlich ein Herrenhaus in Limmerfeldt, Deutschland. Als sie dort eintrifft, werden 2 Kinder vermisst, unter anderem Lucy und ihr Bruder Kai.
Mara findet keine Ruhe in diesem Herrenhaus, weil ständig Dinge geschehen, die sehr ins Mysteriöse gehen. Mir persönlich war das etwas zu viel, ich finde das hat auch nicht richtig zu dem Buch gepasst. Aber Mara fängt an, ihre Träume zu verstehen und handelt nach ihnen, auch wenn sie noch nicht verstanden hat, wieso gerade sie das Herrenhaus geerbt/ geschenkt bekommen hat.
Die Menschen in Limmerfeldt helfen ihr bei der Suche nach dem Schenkenden Hallberg und glauben ihr anstandslos jede verrückte Geschichte, die mit ihren Träumen zu tun haben, aber Limmerfeldt scheint ein besonderer Ort zu sein. Warum sie die Schenkung bekam, wird erst am Ende der Geschichte klar.
Mein Favorit war es nicht gerade. Man konnte es ganz gut lesen, aber für dieses Buch brauchte ich einfach für meinen Geschmack etwas zu lange. Die Sprache ist ok, aber nicht herausragend. Die Geschichte ist mir teils zu sehr an den Haaren herbeigezogen und hat für mich zu wenig Aussagekraft. Vielleicht wollte die Schriftstellerin uns damit sagen, dass wir öfter auf unseren Bauch hören sollten, als auf unseren Verstand?!
Genre: Mystik; Spannung; Selbstfindung