Titel: All In - Tausend AugenblickeAutor*in: Emma ScottErschienen in Deutschland: 2018Originaltitel: Full TiltErschienen in den USA: 2016Übersetzer*in: Inka Marter Weitere Informationen: Genre: Slice of Life, Drama, Romance, HeteroPreis: € 14,00Seiten: 424Sprache: DeutschISBN: 978-3-7363-0819-0Verlag: LYXRezensionsexemplar: Nein Inhalt:Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht über ihre innere Einsamkeit hinwegtäuschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kürzester Zeit verspürt Kacey eine tiefen Verbundenheit zu Jonah - es ist, als wäre er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis - so groß und herzzerreißend, dass es ihre Welt für immer auf den Kopf zu stellen droht ... Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):Mir fällt es mal wieder sehr schwer, eine Rezension zum Schreiben. Zum einen, weil ich nicht weiß, was ich sagen soll, ohne zu viel zu spoilern. Zum anderen, weil mir jetzt wieder ständig zum Weinen ist, vereinzelt schon wieder Tränen geflossen sind und es einfach wehtut. Man bekommt recht schnell mit, was Jonahs Geheimnis ist, aber was genau los ist, das bekommt man erst stückchenweise mit. Und ich muss sagen: Es ist tragisch. Wirklich tragisch. So tragisch für mich, dass es mir körperlich richtig wegtut und das passiert mir zum Glück nur sehr selten. Ich hab gewusst, dass das Buch mich an einer Stelle sehr traurig machen würde und dennoch konnte ich mich emotional nicht darauf vorbeireiten. Aber was kann ich noch zu dem Buch sagen? Ich fand auch hier beide Charaktere sehr sympahtisch und konnte ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Absichten und auch ihre Taten, ihre Ängste total nachvollziehen. Beide haben mit gewissen nachvollziehbaren Ängsten zu kämpfen und hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass gewisse Dinge passieren bzw nicht passieren. Wie das nun ausgegangen ist, das möchte ich nicht verraten. Aber sagen wir es mal so: Ich bin froh, dass ich vor wenigen Wochen in der Bibliothek so schlau war und den Folgeband auch mitgenommen habe, weil ich das Gefühl hatte, dass ich das brauchen werde. Und das werde ich definitiv. Für solche Geschichten bin ich zu haben, gleichzeitig sind sie aber auch echt eine Schwachstelle, weil mit solchen, ich sag mal, "unfairen" Geschichten trifft man auch einen verwundbaren Punkt bei mir. Ich frage mich dann immer: Warum muss es so kommen? Naja, ich bin jetzt mal gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird. Fazit:Die Rezi ist heute recht kurz, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, was ich dazu sagen soll. Ich hatte, so seltsam es sich vielleicht anhört, viel Spaß beim Lesen. Die Charaktere lagen mir schnell am Herzen, die Story hat mich mitgenommen wie ein Krimi und ... naja, irgendwann war ich dann durch. Es war ein emotional wilder Ritt, aber ich bin froh, dass ich ihn angetreten bin. Nennt man das dann freiwillig zu leiden? Schätze mal schon. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und ich freue mich schon darauf heute Nacht die Fortsetzung zu lesen.