Seft, ein junger Feuersteinhauer, hat sich in eine junge Frau aus dem Clan der Hirten verliebt, Neen, die seine Liebe erwidert. Beim Markt zur Sommersonnenwende sehen sich die verschiedenen Bewohner der Gegend und tauschen ihre Erzeugnisse. Neens Schwester Joia interessiert sich für die Priesterinnen, die die Riten rund um dieses Fest leiten. Sie wird selbst zu einer der Priesterinnen und hat die Vision eines steinernen Monuments, das für die Ewigkeit halten soll. Eine große Dürre bringt Verderben in die Gemeinschaften rund um das Monument, denn die Bauern, die Hirten, die Waldmenschen und die Priesterinnen müssen sich mit weniger als dem Existenzminimum zurechtfinden.
Dieser historische Roman taucht tief ein in die Zeit, als Stonehenge noch teilweise aus Holz bestand. Als die hölzernen Elemente zerstört werden, wird Joias Vision geboren von einem steinernen Monument. Es wird sie zeit ihres Lebens begleiten. Bis es jedoch gelingen kann, die Vision umzusetzen, müssen die Völker rund um die Große Ebene viel Leid tragen. Viel Menschliches schildert der Autor Ken Follett, haucht seinen Gestalten ein Leben ein, wie es zu jener Zeit hätte sein können, und lässt sie durch eine schwere Zeit gehen. Die vielen Erzählstränge greifen gut ineinander, doch zum Schluss wurde so mancher Strang m.E. zu kurz abgehandelt.
Insgesamt hat mich die Geschichte um die Bewohner rund um Stonehenge schnell fesseln können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.