Ein leicht verständliches Buch, das zum Nachdenken über Glück, Selbstakzeptanz und den Sinn des Lebens anregt.
Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben. Das Konzept des Ikigai wird duch viele Beispiele erklärt, wobei die Inhalte leicht nachzuvollziehen sind. Besonders die Idee, dass jeder Mensch eine Aufgabe im Leben braucht und seine ganz persönliche Erfüllung finden kann, ist grundsätzlich nicht neu. Trotzdem finde ich es gut, sich diese Gedanken immer wieder bewusst vor Augen zu führen.Beim Lesen hatte ich allerdings etwas mehr Aha-Momente erwartet. Viele der angesprochenen Gedanken waren mir bereits bekannt, sodass mich das Buch inhaltlich nicht immer überraschen konnte. Dennoch fand ich es interessant, mich mit den eigenen Vorstellungen von Glück, Erfüllung und einem sinnvollen Leben auseinanderzusetzen.Besonders angesprochen hat mich die Aussage zur Selbstakzeptanz:"Menschen neigen zu der Annahme, es gebe notwendige Bedingungen für Glück. (...) In Wahrheit zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass nur wenige Bestandteile des menschlichen Lebens unerlässlich sind, damit jemand glücklich wird. (...) Kurz gesagt: Um glücklich zu sein, muss man sich selbst akzeptieren. Selbstakzeptanz gehört zu den wichtigsten und doch schwierigsten Aufgaben, denen wir uns im Leben gegenübersehen."Diese Aussage zeigt für mich einen wichtigen Gedanken des Buches: Glück hängt nicht unbedingt davon ab, bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vielmehr kann es darum gehen, sich selbst anzunehmen und herauszufinden, was einem persönlich Sinn und Erfüllung gibt.Alles in allem fand ich das Buch eine gute Lektüre für zwischendurch. Auch wenn ich mir etwas mehr neue Erkenntnisse und überraschende Aha-Momente gewünscht hätte, regt das Buch dazu an, über das eigene Leben, die persönlichen Ziele und die eigene Zufriedenheit nachzudenken.