Die Geschichte von Sam, einem 13-jährigen Waisenjungen, der durch einen unerwarteten Sturz in eine faszinierende Stadt tief unter der Erde gerät, hat mich sofort hineingezogen. Catacombia ist zugleich alt und futuristisch, eine Welt voller Magie, Technik und Rätsel, in der jede Ecke etwas Neues zu entdecken bietet.Sam ist ein sympathischer Begleiter, dessen Neugier und Mut ich gern verfolgt habe. Zusammen mit ihm wünscht man sich, Catacombia zu verstehen: Warum ist diese Stadt so anders? Wem kann man trauen? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter dem Rat und den düsteren Andeutungen über Grimorga? Das hat mich immer wieder zum Weiterlesen motiviert.Die Mischung aus antik anmutenden Gebäuden, modernen Elementen und magischen Ideen wie dem Gedankenfeuermacht das Worldbuilding besonders stark. Man hat beim Lesen Bilder im Kopf, spürt den Reiz und die Gefahr dieser neuen Welt und freut sich über kreative Einfälle und unerwartete Wendungen.Ein paar Passagen haben bei mir etwas länger gebraucht, um richtig in Fahrt zu kommen, und gegen Ende hätte ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Durchblick gewünscht. Trotzdem bleibt das Abenteuer spannend, und der Autor versteht es, Fragen aufzuwerfen, die mich neugierig auf die nächsten Bände zurücklassen. Fazit:<br data-start="1575" data-end="1578">Ein fantasievolles, abenteuerliches Auftaktbuch mit großer Welt und sympathischem Helden.