Eine tolle Kriminalsatire die sowohl mit dem Inhalt als auch mit dem Cover überzeugt. Guter Lesestoff!
Cornelia L. , Beschäftigte in der Buchbranche, Rezension bei NetGalley
Was für eine herrliche Geschichte mit einem großen Fehler - sie ist viel zu kurz. Ich habe mich sehr gern in diesen Krimi hineinziehen lassen und wäre sehr gern länger mit den herrlichen Figuren zusammengeblieben. . . Als Kriminalsatire angekündigt, werden Erwartungen an etwas Skurrilität in Form der Personenbeschreibungen erfüllt. Die Story ist spannend und ich konnte nicht aufhören und wäre - wie gesagt - gern noch länger verweilt. . .
Susanne L. , Rezension bei NetGalley
Thomas Michael Glaw legt mit seinem Buch eine herrlich schräge Krimisatire vor, die sich nur so weg liest. Nicht nur das Cover des Buches ist direkt mal ein ganz besonderer Hingucker, sondern auch bei den Figuren hat sich der Autor ausgetobt. Auf oben angesprochener Party lernt der Leser einige von ihnen kennen und muss angesichts der Namensgebung schon schmunzeln. Amüsant wird es dann auch wenn Hauptkommissar Louis Lukaschonsky die Szene betritt, stilecht im schmuddeligen Trenchcoat und in Begleitung seines absolut unerzogenen Dackels Waldemar. Ähnlichkeiten zu einer sehr erfolgreichen Fernsehserie sind hier wahrscheinlich beabsichtigt, obwohl sie sich tatsächlich nur auf die Äußerlichkeiten beschränken und nicht auf die Ermittlungsarbeit. Diese führen ins Milieu des deutschen Buchhandels und nimmt die zustände hier gewitzt unter die Lupe.
Im Grunde ist das Buch eine klassische Kriminalstory, etwas überspitzt, herrlich skurril und mit einem leichten Augenzwinkern. Ich mag sowas immer mal sehr gern, wenn es nicht ins Lächerliche abdriftet und das ist hier gar nicht der Fall. Gern mehr davon.
Doreen K. , Rezension bei NetGalley
Ich habe das Buch auf einen Rutsch gelesen und mich herrlich amüsiert. Die Darstellung des Münchner Kulturbetriebes erinnert an Monaco-Franze und Kir Royal. Gern möchte ich weitere Bücher aus diesem Biotop lesen.
Die Geschichte ist ein klassischen Whodunit. Agatha Christie wird auch mal zitiert. Die Charaktere sind leicht überzeichnet, aber (und ich weiß, wovon ich rede) im Literaturbetrieb durchaus wahrscheinlich.
Die Namen rühren an meiner verschütteten klassischen Bildung und sind durchaus sprechend. Das erhöht das Vergnügen noch.
Sabine B. , Rezension bei NetGalley
Wer München kennt, wer die Literaturszene und ihr wirtschaftliches Beiwerk kennt, dem werden so manche Figuren vielleicht nicht ganz unbekannt vorkommen. Wer sie nicht kennt, lernt sie kennen. Versprochen! Lug und Trug sind die Geschwisterpaare dieses unheimlichen Krimis, der zu Tränen rührt. Es sind Tränen der Freude ob der Absurdität, die das Leben schreibt.
Karsten K. , Rezension in https://aus-erlesen. de/huldrychs-ende/
Die Vorankündigung für den am 18. März im Mediathoughts Verlag erschienenen Kriminalroman "Huldrychs Ende" versprach relativ unbescheiden einen literarischen Genuss, der die Abgründe des Münchner Literaturbetriebs satirisch auf die Schippe nimmt. Nun, die Münchner Szene mit ihren Eigentümlichkeiten kenne ich nun nicht so gut wie der in der bayrischen Landeshauptstadt lebende Autor und Verleger Thomas Michael Glaw. Aber ein Lesevergnügen bot die Kriminalsatire Huldrychs Ende von Thomas Michael Glaw allemal.
Die 159 Seiten las ich in einem Fluss wozu sicher die schnellen Szenenwechsel und Wendungen im Fall beitrugen, die keine Langeweile aufkommen ließen. Und die eine oder andere Information aus der Kulturszene, beispielsweise zur Buchpreisbindung, regte auch noch zum Nachdenken an.
Gert Holle, Herausgeber und leitender Redakteur von WIR IM NETZ Kultur und Glaube Aktuell / www. wirimnetz. net.
Spannung ist bekanntlich nichts Ungewöhnliches in einem gewöhnlichen Kriminalroman. Doch hier liegt Spannungsliteratur gepaart mit Satire vor, in der der Literaturbetrieb mit den Verlagen, dem Buchhandel, den extrovertierten wie introvertierten Playern und Paradiesvögeln verspottet wird und eine glamouröse Scheinwelt von scheinbar Intellektuellen aufgezeigt wird.
Wer Teil dieser oftmals unnatürlich wirkenden Welt ist, wird den einen oder anderen Player erkennen möglicherweise sich selbst.
Philipp Elph, Rezension https://krimilese. wordpress. com
Kriminalsatire das musste ich lesen, und ich wurde vom Autor nicht enttäuscht. Dabei ist der Schreibstil des Autors großartig; Schauplätze und Charaktere werden bildhaft und teilweise übertrieben dargestellt, genau passend für diese Krimisatire.
Beide Ermittler Hauptkommissar Louis Lukaschonsky und Kommissarin Jana Vecera haben ihren eigenen besonderen Charme. Ich finde besonders die charmante Kommissarin Jana Vecera super, sie überragt ihren Chef nicht nur um Haupteslänge, sondern sie hat wohl auch mehr Grips im Kopf. Super, das Buch wird nie langweilig beim Lesen!
Ulrich Hoe, Rezension in https://ullrichhoe. com
»Huldrychs Ende« ist ein unterhaltsamer Kriminalroman, der weniger durch die Auflösung des Falls punktet als den satirischen Blick auf die Medienlandschaft mit all ihren seltsamen Auswüchsen, die der Autor treffend auf die Schippe nimmt, weil er genau weiß, wovon er redet.
Christel Scheja, Rezension in https://www. phantastiknews. de
Das Cover ist absolut ein Hingucker. Dieses Gesicht, diese Mimik für mich ein Buch, das ich in der Buchhandlung in die Hand nehmen würde. Nach dem Lesen des Buchrückens war für mich klar, dass ich dem Buch eine Chance geben möchte.
Das Buch liest sich gut und schnell und ist dabei sehr unterhaltsam. Beim Verlag wird das Buch unter der Rubrik Kriminalsatire geführt und das passt wirklich gut. Es gibt immer wieder Momente und Szenen, die überzeichnet sind, Charaktere, die auf die Schippe genommen werden, Schlagabtausche voller schwarzem Humor bzw. Sarkasmus. Viel Witz entsteht auch durch die gewählten Namen der Charaktere bis hin zum Hund. Dabei geht es aber immer um die Aufklärung des Mordes an dem Buchhandlungsbesitzer. Dieser wird am Ende natürlich auch aufgelöst.
Eine unterhaltsame Geschichte und tatsächlich mal was anderes. Kurzweilig, lustig und wie gewollt mehr skurril als spannend. Genau richtig für ein verregnetes Wochenende oder fürs Lesen im Liegestuhl auf dem Balkon!
Rezension von normal-ist-langweilig in https://books-and-cats. de
Der Schreibstil des Autors ist großartig; Schauplätze und Charaktere werden bildhaft und teilweise übertrieben dargestellt - passend für eine Krimisatire. Wobei die Satire hier auch hauptsächlich die Charaktere betrifft, denn der Fall bzw. die Fälle an sich sind eigentlich auch so spannend genug.
Die Spannung ist das ganze Buch hoch; die Satire ist eher tiefgründig. Beide Ermittler haben (wie auch die anderen Charaktere) ihren eigenen Charme, auch wenn der Hauptkommissar eigentlich nur eine Nebenrolle spielt. Definitiv hätten sich die beiden einen weiteren Band verdient.
Das Buch wird nie langweilig, aber am Ende geht es dann doch fast etwas zu schnell. Natürlich ist auch Kommissar Zufall eine große Hilfe, aber das ist bei echten Ermittlungen auch oft der Fall. Das Buch konnte mich hervorragend unterhalten - bitte mehr davon.
Rezension von SaintGermain bei Lovelybooks