Der Donnerstagsmordclub

Kriminalroman. Originaltitel: The Thursday Murder Club. 3. Auflage. Großformatiges Paperback.…
Buch (kartoniert)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.2
»Witzig, warmherzig und weise - einer der vergnüglichsten Romane des Jahres« DAILY MIRROR

So eine luxuriöse Seniorenresidenz, möchte man meinen, sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. B … weiterlesen
Buch (kartoniert)

15,99 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
  • Bewerten
  • Empfehlen
Der Donnerstagsmordclub als Buch (kartoniert)

Produktdetails

Titel: Der Donnerstagsmordclub
Autor/en: Richard Osman

ISBN: 347136014X
EAN: 9783471360149
Kriminalroman.
Originaltitel: The Thursday Murder Club.
3. Auflage.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Übersetzt von Sabine Roth
List Paul Verlag

3. Mai 2021 - kartoniert - 458 Seiten

Beschreibung

»Witzig, warmherzig und weise - einer der vergnüglichsten Romane des Jahres« DAILY MIRROR

So eine luxuriöse Seniorenresidenz, möchte man meinen, sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. Bis sie Elizabeth, Ron und Ibrahim kennenlernt, sie früher einmal Geheimagentin, die beiden anderen Gewerkschaftsführer und Psychiater. Sie wird Teil ihres Clubs, der sich immer donnerstags trifft, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Ein Mord vor ihrer Haustür ist für die vier Senioren da natürlich ein gefundenes Fressen. Sie mögen nicht mehr die Jüngsten sein, aber an Scharfsinn und Witz leiden sie nun wahrlich keinen Mangel. Da staunt selbst die Polizei.

Portrait

Richard Osman ist ein englischer Fernsehmoderator, Produzent und seit Neuestem auch Autor. Die Idee für seinen Krimi kam ihm, als er eine Verwandte in einer luxuriösen Seniorenresidenz besucht hat und ihm das Schlimmste zugestoßen ist, was einem modernen Menschen widerfahren kann: Er hatte keinen Handyempfang. Wer denkt da nicht sofort an Mord und Totschlag? »Der Donnerstagsmordclub« ist sein erster und bisher bester Roman.


Leseprobe

Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)

Pressestimmen

»Je besser man Joyce, Ibrahim, Ron und Elizabeth kennenlernt, desto mehr hofft man, sie sehr bald wiederzusehen.« The Times

»Leichtfüßig und witzig, aber die Ermittlung ist todernst.Macht süchtig und ist höchst unterhaltsam.« Daily Mail

"Urkomisch und großherzig." Daily Express

»Lustig und originell.« The Sun
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier, Hugendubel Flensburg
Unterhaltsame Mordermittlungen
von Hedda Freier, Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 04.05.2021
Ein sehr unterhaltsamer Kriminalroman. Vier ältere Herrschaften, 2 Männer und 2 Frauen, treffen sich jeden Donnerstag um ungeklärte Mordfälle aufzuklären. Doch dann geschehen in der Nähe dieser Altenwohnanlage tatsächlich 2 Morde. Die Lektüre dieses Krimis hat mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht. Natürlich arbeiten die vier Herrschaften mit der Polizei zusammen, doch halten sie oftmals Informationen zurück, denn die Ermittlungen sollen bloß nicht so schnell beendet werden. Genial, wie dann nach und nach alle Ermittlungen zur Aufklärung des Falls führen. Dieser humorvolle Krimi hat mich des öfteren an die Romane von Agatha Christie erinnert. Ein großartiger Lesespaß.
Hedda Freier, Hugendubel Flensburg
Unterhaltsame Mordermittlungen
von Hedda Freier, Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 04.05.2021
Ein sehr unterhaltsamer Kriminalroman. Vier ältere Herrschaften, 2 Männer und 2 Frauen, treffen sich jeden Donnerstag um ungeklärte Mordfälle aufzuklären. Doch dann geschehen in der Nähe dieser Altenwohnanlage tatsächlich 2 Morde. Die Lektüre dieses Krimis hat mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht. Natürlich arbeiten die vier Herrschaften mit der Polizei zusammen, doch halten sie oftmals Informationen zurück, denn die Ermittlungen sollen bloß nicht so schnell beendet werden. Genial, wie dann nach und nach alle Ermittlungen zur Aufklärung des Falls führen. Dieser humorvolle Krimi hat mich des öfteren an die Romane von Agatha Christie erinnert. Ein großartiger Lesespaß.
Bewertungen unserer Kunden
toller Krimi
von simi159 - 13.05.2021
In Copper Chase ist eine luxuriöse Senioren Einrichtung in der man einen friedliches und ruhigen Lebensabend verbringen kann. Das dachte die 80 jährige Joyce und ist aus diesem Grund dorthin gezogen. Sie lernt dort den Donnerstagsmordclub kennen und schließt sich dem am. In unmittelbarer Nähe passiert ein Mord und so macht der Rentnerclub sich auf den Weg, den Mörder zu ermitteln. Mit Charm, vielen cleveren Tricks und Schwarmintelligenz stoßen Sie auf mehr als eine Leiche¿. Fazit: Dieser Krimi macht Spass, denn es gibt zwar eine Hauptperson, Joyce um die es sich die ganze Zeit dreht, da sie dem Leser vom Donnerstagsmordclub erzählt und den Fall aufdröselt. Zudem gibt es jede Menge weitere Charaktere -Mitglieder des Clubs- plus Personen aus dem Umfeld der Rentner, die zur Lösung des Falles beitragen. Schrullig, liebenswert und mit manch cleverem Dreh, plus einem schönen cosy/britsch Touch mag man all diese Charaktere. Ich musste oft schmunzeln über den Ideenreichtum den die Rentner an den Tag legen um an Informationen zu kommen. Als Gruppe/Schwarm sind die dabei der ermittelnden Polizei oft einen großen Schritt voraus. Bei dem ersten Mord bleibt es nicht und wenn man mal das Graben anfängt, tauchen halt noch mehr alte Leichen auf. Mit vielen Wendungen, inklusive einem überragenden Ende hat dieser Krimi mit einem Schuss Spannung alles, was es für einen guten braucht. Man merkt zwar manchmal, dass ein Mann ihn geschrieben habt, sprich so manch weiblicher Charakter interessiert sich, für mich, ein bisschen zu viel für Autos und deren Marke, doch das kann man unter den Mantel der Schrulligkeit schieben und stört beim Lesen nicht weiter. Ich bin gespannt, wann der Donnerstagsmordclub wieder ermittelt. Für diesen Fall gibt es 5 STERNE.
Höchst amüsanter Kriminalfall
von Tigerluna - 12.05.2021
"Der Donnerstagsmordclub" ist ein Kriminalroman von Richard Osman. In der Seniorenresidenz Coopers Chase trifft sich jeden Donnerstag der Mordclub. Die Mitglieder Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim lösen mit Humor und Scharfsinn längst vergangene Kriminalfälle - bis ein Mord direkt vor ihrer Haustür stattfindet. Nun ist nicht nur die Polizei auf den Donnerstagsmordclub angewiesen. Das Cover gefällt mir richtig gut. Der "Spür-"Fuchs ist mir gleich ins Auge gesprungen. Alles in allem sind die essenziellen Elemente, die in der Geschichte eine Rolle spielen auf dem Cover enthalten. Allerdings muss ich anmerken, dass mir das Originalcover der englischen Ausgabe einen Ticken besser gefällt. Der Schreibstil von Richard Osman ist außergewöhnlich. Zu Beginn habe ich dadurch eine Weile benötigt, um in die Geschichte hineinzufinden. Dann jedoch habe ich das Buch geradezu verschlungen. Die Charaktere haben es mir richtig angetan. Wirklich vielseitige, absolut sympathische, urkomische aber auch mysteriöse und gefährliche Menschen wurden hier von all ihren Seiten gezeigt. Eine ganze Bandbreite an Charakteren wurde abgedeckt. Die Story war einfach unglaublich cool. Ich habe mit den Charakteren bis zum bitteren Ende mitgefiebert. Für ausreichend Überraschungsmomente war auf jeden Fall gesorgt. Ich jedenfalls wäre als Mitglied im Donnerstagsmordclub kläglich gescheitert. Das heißt aber nicht, dass ich nicht liebend gerne ein Teil davon wäre. Es war auf jeden Fall ein höchst amüsanter Kriminalfall. Über eine Fortsetzung des Donnerstagsmordclubs würde ich mich sehr freuen!
Feel-Good Krimi
von sopjie - 12.05.2021
Der Donnerstagsmordclub residiert in der luxuriösen Seniorenresidenz Coopers Chase und besteht aus den vier rüstigen Rentnern: Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim. Ihr Hobby ist es, sich alte Kriminalfälle anzusehen und diese zu lösen. Doch plötzlich passiert ein echter Mord im Umfeld von Coopers Chase und der Club macht Bekanntschaft mit der jungen Polizistin Donna. Richard Osman hat einen Krimi zum Wohlfühlen geschrieben. Alle Protagonist:innen sind überaus sympathisch. Der Krimi hat auch an vielen stellen einen tieferen Sinn und spricht Themen an, über die man als Leser:in viel nachdenken kann. Osman schriebt in seiner Danksagung, er hoffe das Buch habe die Grundzüge von Güte und Gerechtigkeit und da kann ich ihm nur zustimmen. Ebenso bleibt es bis zum Schluss spannend, da mir als Leserin bis zuletzt nicht klar war, wie sich die Ermittlungen auflösen werden. Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, wenn man sich angenehme Lesestunden wünscht.
Das gewiefteste Seniorenquartett der Krimi Literatur
von JosefineS - 12.05.2021
In Choppers Chase, der luxuriösen Seniorenresidenz trifft sich jeden Donnerstag im Puzzlezimmer eine ganz besondere Bande. Der selbsternannte Donnerstagsmordclub befasst sich für gewöhnlich mit Cold Case Verbrechen, doch kaum bringt Elizabeth Joyce, deren Fähigkeiten noch von Nützen sein könnte, mit ins Team, passiert plötzlich ein Mord in der Nachbarschaft. Die scharfsinnig, rüstigen Hobby Detektive, bestehend aus einer ehemaligen Geheimagentin, einer Krankenschwester, einem in die Jahre gekommenen Vollblut Gewerkschaftsführer und einem Psychologen, machen sich sofort munter auf die Suche nach Spuren. Dabei Stellen die vier so einiges auf den Kopf, dass sogar den ermittelnden Beamten bei dieser unerwartet spitzfindigen Bande kaum mehr aus dem Staunen kommen. Der Donnerstagsmordclub ist ein "Cosy Crime" Roman, dem es weder an Leichen, ungewöhnlichen Protagonisten und erst recht nicht an britischem Humor fehlt. Die vier hält, trotz ihres Alters absolut nichts auf, sie schleichen sich ein, manipulieren und sind im Tatsachen verbiegen mehr als geschickt. Es sind Rentner, wer denkt da schon böses? Doch ausgerechnet dieser Umstand bringt die herrlich komischen Momente dieses Falls zustande. Während also die Polizei die vier noch munter belächelt, ziehen sie im Hintergrund schon die Fäden und fördern charmant so manches zu Tage. Der Humor ist immer wieder herrlich und typisch britisch, trocken auf den Punkt, genau richtig dosiert und platziert, mit einem Hauch Sarkasmus. Doch es gibt jede Menge zu tun, die Liste der Verdächtigen wird scheinbar immer länger und allzu leicht verliert man da den Überblick. Nach und nach klärt sich jedoch auf, wer hier welchen Dreck am Stecken hat. Das meiste war unvorhersehbar, weswegen sich der Schluss auch etwas Traurig und Wehmütig für mich gestaltete. Nichtsdestotrotz bleibt das Ende aufschlussreich für restliche Fragen und versöhnlich Rund nach dem ganzen Trouble. Da die Kapitel kurz gehalten sind, lässt es sich schnell und flüssig lesen. Joyce neigt zwar in ihren Kapiteln zur Plauderei, was sich hin und wieder etwas zog, jedoch wunderbar vom Rest des Textes abhob, da ihre Auftritte Tagebucheinträge sind und sie sich somit realistisch vom Erzähler Text abgrenzen konnte. Das Hörbuch ließ sich sehr angenehm hören, da der Schreibstil nicht all zu extravagant ist und man der Story so gut nebenbei lauschen konnte. Ein absoluter Pluspunkt des Audio Books war, dass es zwei Sprecher gab. Somit wurden Joyces Kapitel von weiblicher Stimme begleitet und die restlichen von einer männlichen. Beide verfielen auch nicht dem Versuch die Stimme in ihrem Kapitel dem anderen Geschlecht anzupassen, sondern sprachen auch andere Geschlechter neutral weiter, was die angenehmen Stimmen konstant bleiben ließ. Fazit: ein großartig humoristischer Krimi, bei dem man, dank des rüstigen Scharfsinns von vier Rentnern lachen und rätseln im gleichen Maß genießen kann. Leichte, kurzweilige Lektüre, mit jeder Menge Charme und britischem Humor, welche sich sowohl gut lesen, als auch ausgezeichnet Hören lässt.
Spannend, witzig und doch auch komplex
von Lisa - 11.05.2021
"Der Donnerstagsmordclub" von Richard Osman ist ein wunderbarer Krimi aus dem Cosy Crime Genre. Anders als bei anderen Büchern des Genres, war die Handlung aber durchgehend komplex, äußerst durchdacht und immer wieder auch richtig spannend. Der typische britische Humor, kam dabei aber trotzdem nicht zu kurz. So ergab sich für mich eine wirklich gelungene Mischung. Besonders die Mitglieder des Donnerstagmordclubs haben es mir dabei wirklich angetan. Durch das Alter mit so mancher Schrulle versehen, ermitteln die Freunde so lange bis wirklich jedes Geheimnis aufgeklärt ist. Das Setting in der Seniorenresidenz ist dabei wohl ziemlich einzigartig. Häufig wechselnde Perspektiven werteten die Geschichte auf und zahlreiche unerwartete Wendungen sorgten für Spannung bis zum Schluss. Die meist kurzen Kapitel lasen sich schnell und angenehm und so wurde das Buch für mich zu einem richtigen Pageturner. Schon jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung, welche es hoffentlich geben wird! Deshalb gibt es natürlich eine absolute Leseempfehlung für alle Krimifans und volle 5 Sterne.
Alt, aber clever
von fredfred - 11.05.2021
In einer idyllischen Seniorenresidenz können gut betuchte ältere Herrschaften äußerst komfortabel ihren Lebensabend verbringen. Es gibt viele Unterhaltungsangebote, aber ein ganz besonderer kleiner Kreis hat sich der Auflösung alter Kriminalfälle verschrieben. Seine Mitglieder sind geistig noch völlig intakt, auch wenn die Gelenk murren. Außerdem verfügen sie über Beziehungen, die sie spielen lassen können, um an Informationen zu kommen. Als nun ein Mord fast vor der Haustür passiert, ist das wie ein Geschenk des Himmels. Mit Charme und Schläue wickeln sie die örtliche Polizei um den kleinen Finger und tragen maßgeblich zur Aufklärung bei. Sie haben dabei erstaunliche Tricks auf Lager. Die Hobbydetektive sind schon etwas speziell, sozusagen altersschrullig, doch sehr sympathisch. Ihre Gebrechlichkeit und ihre Vergesslichkeit tragen sie mit heiterer Gelassenheit. Damit sorgen sie oft für ein Schmunzeln beim Leser. Der Autor schafft es mit seinem britischen Humor, das Alter auf die Schippe zu nehmen, ohne die Personen lächerlich zu machen. Die Mordermittlung schreitet nur gemächlich voran, aber das Augenmerk liegt auch auf der gesamten Atmosphäre in dieser vornehmen Residenz und auf den großen und kleinen Geheimnissen ihrer Bewohner. Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen. Der Klappentext hat gehalten, was er versprochen hat. Wer feinsinnigen britischen Humor mag, der liegt hier genau richtig.
von dorli - 11.05.2021
In seinem ersten Kriminalroman ¿Der Donnerstagsmordclub¿ nimmt Richard Osman den Leser mit nach Coopers Chase, einem ehemaligen Kloster, das zu einer luxuriösen Seniorenresidenz umgebaut wurde und ganz idyllisch inmitten der grünen Hügellandschaft der Grafschaft Kent liegt. Das Freizeitangebot für die hier lebenden Senioren ist vielfältig, für vier der Bewohner allerdings nicht spannend genug. Deshalb haben sie den Donnerstagmordclub gegründet. Elizabeth, die immer noch so zielgerichtet agiert, wie zu ihren Geheimdienstzeiten, Ron, der seinen Biss als ehemaliger Gewerkschaftsführer noch nicht verloren hat, Ibrahim, der früher Psychiater war und den Dingen auch heute noch gerne auf den Grund geht und Joyce, die viele Jahre als Krankenschwester gearbeitet hat und äußerst geschickt ist, wenn es darum geht, erhitzte Gemüter abzukühlen, treffen sich einmal wöchentlich, um über Akten mit unaufgeklärten Mordfällen zu brüten und nach Hinweisen zu suchen, die bei den offiziellen Ermittlungen womöglich übersehen wurden. Als der ortsansässige Bauunternehmer Tony Curran quasi direkt vor ihrer Haustür ermordet wird, gibt es für das muntere Quartett kein Halten mehr ¿ sie stürzen sich in die Ermittlungen und legen dabei eine Raffinesse an den Tag, die ihnen niemand zugetraut hätte¿ Richard Osman lässt seine Hobbydetektive ohne Hektik und Action, dafür aber mit viel trockenem britischem Humor ermitteln. Genauso geruhsam, wie man sich das Leben im englischen Hinterland vorstellt, sind auch die Nachforschungen - Fragen stellen, Hinweisen nachgehen, beobachten, spekulieren und kombinieren, so versucht der Club nach und nach dem Täter auf die Spur zu kommen. Auch wenn der Krimi nicht mit nervenaufreibender Höchstspannung daherkommt, lädt das mit einigen Wendungen und Überraschungen gespickte Geschehen den Leser zum Mitfiebern und Miträtseln ein. Neben dem Kriminalfall spielen die persönlichen Belange und Befindlichkeiten sowie das Miteinander und Gegeneinander der Akteure eine große Rolle. Sowohl das Leben in und um der Seniorenresidenz mit all seinen unterschiedlichen Facetten wie auch der Alltag und die privaten Angelegenheiten der polizeilichen Ermittler sind eng mit den Ermittlungen verwoben und machen einen nicht unerheblichen Teil der Handlung aus. ¿Der Donnerstagsmordclub¿ hat mir sehr gut gefallen ¿ es hat Spaß gemacht, mit den rüstigen Senioren auf Verbrecherjagd zu gehen. Wer amüsante Krimis mit genauso originellen wie warmherzigen Figuren mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Ein Krimi, der Spaß macht!
von leseratte84 - 10.05.2021
Richard Osman entführt uns mit dem Auftakt seiner Krimi-Reihe Der Donnerstagsmordclub in die Seniorenresidenz Coopers Chase in die Grafschaft Kent. Dort trifft sich jeden Donnerstag eine Gruppe von vier Senioren um ungeklärte Mordfälle zu lösen. Dabei handelt es sich um Joyce, eine ehemalige Krankenschwester, Elizabeth, eine ehemalige Geheimagentin, Ron, einen ehemaligen Gewerkschaftsführer, und Ibrahim, einen ehemaligen Psychiater. Plötzlich passieren jedoch mehrere Morde im unmittelbaren Umfeld von Coopers Chase und der Donnerstagsmordclub lässt es sich nicht nehmen zu ermitteln - sehr zum Leidwesen, aber nicht unbedingt zum Nachteil, der örtlichen Polizei. Es macht großen Spaß diesen Krimi zu lesen, der mit viel Witz und Charme geschrieben ist. Die Charaktere sind allesamt sehr liebevoll und sympathisch, teilweise auch ein wenig schrullig, gezeichnet. Durch immer neue Wendungen bleibt die Handlung spannend bis zum Schluss. Eine absolute Leseempfehlung!
Die Spürnasen von Coopers Chase
von Elke - 10.05.2021
Cooper¿s Chase ist eine exklusive Wohnanlage für Senioren. Auf dem Gelände eines ehemaligen Klosters in der idyllischen Grafschaft Kent wirbt die Residenz mit geschmackvollen Wohneinheiten, exzellenter medizinischer Betreuung sowie zahlreichen hochklassigen Freizeiteinrichtungen. Ein Luxusresort im wahrsten Sinn des Wortes für all diejenigen, die ihren Lebensabend in angenehmer Atmosphäre verbringen möchten. Nett, aber langweilig. Ungelöste Mordfälle versprechen Abwechslung, und so setzen sich deshalb jeden Donnerstag vier Bewohner zusammen, um der Polizei auf die Sprünge zu helfen. Sie sind zwar allesamt betagt, aber noch immer mit einem scharfen Verstand gesegnet: Elizabeth, Lehrerin (mit ev. Geheimdienst-Erfahrung?), Red Ron, Gewerkschaftsführer, Ibrahim, Psychiater, und Joyce, die Krankenschwester, die das Tagebuch der Gruppe führt und uns so an den kriminellen Ereignissen teilhaben lässt, die ihren Ausgangspunkt in den Expansionsplänen des Eigentümers haben. Zwei Morde und ein Knochenfund gilt es aufzuklären, wobei sie von der hiesigen Polizei, vertreten durch PC de Freitas und DCI Hudson, sowie Elizabeths zahlreichen Kontakten unterstützt werden. Daraus entwickelt sich ein unterhaltsamer und humorvoller, aber weitgehend anspruchsloser Kriminalroman, dessen Handlung sich an den klassischen englischen Vorbildern des Genres orientiert und mit dessen Versatzstücken spielt. Der Bezug zur Gegenwart soll durch das Setting hergestellt werden, wobei aber genau das für mich der Knackpunkt ist, denn mit der Lebenswirklichkeit von Senioren, nicht nur in England, hat das nun mal überhaupt nichts gemein. Kann man zwischendurch zur Entspannung durchaus lesen, ist aber für mich kein ¿must read¿.
Unterhaltsamer Roman mit Krimifaktor
von Buchglueck - 08.05.2021
Der Donnerstagsmordclub ist ein Kriminalroman von Richard Osman und erschien 2021 als Paperback mit 464 Seiten als erster Band der Mordclub Serie im List Verlag der Ullstein Verlagsgruppe. Der Einstieg war für mich erst einmal sehr gewöhnungsbedürftig. Der erste Teil Neue Freunde, neue Sitten macht eigentlich klar, worum es erst einmal geht. Man lernt die vielen verschiedenen Charaktere bzw. Protagonisten und ihre Gewohnheiten kennen. Gleichzeitig erfährt man auch, wie der Donnerstagsmordclub entstanden ist und welche Rolle dort mit seinem Wissen und Fähigkeiten einnimmt. Der Schreibstil bleibt beständig flüssig und verständlich, trotz der Wechsel der Perspektive. Diese ist großteils in der Erzählperspektive und wandelt sich zwischendurch in eine Ich-Perspektive als eine Art Tagebuch der Protagonistin Joyce, was aber anhand von Überschriften klar über dem Kapitelbeginn angegeben ist. MIr gefielen die vier rüstigen Rentner Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim sehr gut, besonders ihre Beharrlichkeit und ihr Ideenreichtum, wie sie sich überhaupt in den Mordfall mit einbringen können und ihn zum Abschluss zu bringen. Auch die beiden Ermittler Donna und Chris wirken auf mich sehr sympathisch und gehe in ihrer Arbeit sehr auf ohne direkt Workaholics zu werden. Mir rückte der eigentliche Fall jedoch stellenweise etwas in den Hintergrund und die Seiten wurden mehr durch das Leben der Charaktere gefüllt, was ich zwar trotzdem unterhaltsam fand, leider aber am Genre Kriminalroman vorbeischrammte. Das Setting mit dem Altenheim war für mich dann allerdings wieder ein untypisches Highlight und ich hatte es oft vor Augen, sodass es diese Enttäuschung wieder etwas aufwiegen konnte. Der Donnerstagsmordclub bleibt für mich unterhaltsam in Erinnerung und bekommt verdiente vier Sterne und ich bin gespannt auf einen zweiten Band, der hoffentlich ein bisschen mehr in den Krimi führt und die volle Sternenanzahl abräumt.
Immer Donnerstags im Puzzleraum
von Mareike Kollenbrandt - 07.05.2021
Grossartig trifft es bei weitem nicht. Genial, scharfsinnig und sehr, sehr lustig ist der Donnerstagsmordclub, der die ungeklärten Kriminalfälle löst, die über die Jahre liegengeblieben sind. Und die Mitglieder sind alle schon im Seniorenalter. Ort des Geschehens ist Cooper Chase, eine sehr luxuriöse Altersresidenz. Begeistert sind die Hobbydetektive, als ein Mord direkt vor den Toren des Seniorenheims passiert. Und ein Mord zieht immer. Der Inspektor der Polizei vor Ort und seine Assistentin sind anfangs allerdings weniger begeistert von der ungewollten Hilfe der Herrschaften. Neigen sie doch dazu, einige gefährliche Aktionen auf eigene Faust zu unternehmen. Und am Ende ist es immer der Gärtner¿ obwohl nicht in diesem Fall, aber trotzdem jemand, mit dem keiner gerechnet hat. Ich hoffe doch sehr, dass wir noch viel mehr von Joyce, Elizabeth, Ibrahim und Ron zu lesen bekommen!
Miss Marples Freunde
von FancyPhillis - 06.05.2021
Der Krimi "Der Donnerstagsmordclub" von Richard Osman handelt von vier Senioren, welche sich in einer Luxus-Seniorenresidenz zusammengeschlossen haben, um ungelöste Mordfälle zu lösen. Als in unmittelbarer Nähe ein Mord geschieht, setzten die vier Senioren alles daran, diesen aufzuklären. Das Cover des Buches ist harmonisch gestaltet. Im Hintergrund ist die Luxus-Seniorenresidenz zu sehen, in denen die Protagonisten wohnen. Schön finde ich, dass der Titel des Krimis in der Farbe des Himmels gehalten ist, jedoch scheinbar auf die dunkle Erde geschrieben wurde. Der Aufkleber auf der rechten oberen Ecke mit der Flagge von Großbritannien passt hierbei leider nicht in das Gesamtbild. Der Schreibstil von Richard Osman ist sehr angenehm zu lesen. Interessant finde ich, dass er einzelne Kapitel als eine Art Tagebucheintrag von Joyce, einer der Seniorinnen, geschrieben hat, während die anderen Kapitel meines Erachtens oft auch die Gedanken beziehungsweise den Charakter der dort dargestellten Figur wiederspiegeln. Die vier Senioren sind mir auf Anhieb sympathisch. Joyce habe ich direkt ins Herz geschlossen, aber mein heimlicher Lieblingscharkter ist Elisabeth. Im hohen Alter ist sie noch sehr strukturiert, einfallsreich und gerissen. Der Besitzer der Seniorenresidenz hingegen ist ein wirklich schlimmer Mensch. Zur Handlung ist zu sagen, dass ich etwas enttäuscht bin, dass man von den Treffen des Donnerstagsmordclub vor dem eigentlichen Mord wenig mitbekommen hat. Ich hatte erwartet, dass man den Club bereits zu Beginn in voller Aktion kennenlernt, jedoch wurde der besprochene Mordfall am Anfang nur sehr kurz und oberflächlich abgearbeitet. Da hätte ich mir mehr Input und Rätselei gewünscht. Zu dem eigentlichen Mord ist zu sagen, dass ich gedacht haben dieser würde anders ablaufen und habe mich fast geärgert, dass es so offensichtlich ist, bis es doch anders gekommen ist als ich dachte. Das hat Richard Osman wirklich gut eingefädelt. Insgesamt gab es sehr lustige, aber auch spannende Stellen im Buch und mich hat besonders die Raffinesse beeindruckt, mit der die Senioren den Verlauf der Ermittlung beeinflusst habe. Alles in allem war "Der Donnerstagmordclub" von Richard Osman ein origineller Kriminalroman, der mir wirklich gut gefallen hat.
Japanische Opern 1 - Der Eigentümer
von SaintGermain - 06.05.2021
Die ehemalige Krankenschwester Joyce zieht in die luxuriöse Seniorenresidenz von Coopers Chase. Zusammen mit der ehemaligen Geheimagentin Elizabeth, dem ehemaligen Gewerkschafter Ron und dem ehemaligen Psychiater Ibrahim treffen sie sich jeden Donnerstag im Puzzle-Zimmer unter dem Tarnnamen Diskussionsrunde über japanische Opern . In Wirklichkeit debattieren sie jedoch über Morde und versuchen diese aufzuklären. Als ein Miteigentümer der Anlage getötet wird, nehmen sie die Ermittlungen auf - zusammen mit der jungen Polizistin Donna und dem erfahrenen Ermittler Chris. Das Cover des Buches ist eher schlicht gehalten, gefällt mir aber gut und ist auch passend zum Buch (außer dem Schuh, den ich nicht zum Buch zuordnen kann). Der Schreibstil des Autors ist in seinem Debüt-Roman außergewöhnlich gut. Orte und Charaktere werden hervorragend dargestellt; zudem wechselt die normale Erzählweise sich mit Tagebucheinträgen von Joyce ab. Neben einem spannenden Krimi, in dem der Leser immer wieder in die Irre geführt wird, kann das Buch auch mit typisch englischem Humor punkten, sodass ein Cosy-Crime mit einigen Todesfällen entstanden ist, der den Spannungsbogen das ganze Buch über auf sehr hohem Niveau halten kann. Dazu sind die Protagonisten herrlich anders und können so ebenfalls voll punkten, sodass ich mich schon sehr auf eine Fortsetzung der Reihe freue. Interessanterweise findet man das Buch teilweise auch unter dem Titel Der Montagsmordclub . Fazit: Mehr als gelungener Auftakt dieser humorvollen Cosy-Cime-Reihe. 5 von 5 Sternen
Herrlich
von Monika - 06.05.2021
Wunderbarer englischer Humor, sympathische Protagonisten und dazu auch noch spannend. Was will man mehr? Ich hatte großen Spaß beim Lesen und freue mich schon auf den nächsten . Ich hoffe nur, es dauert nicht zu lange.
lustiger Krimi
von Anonym - 05.05.2021
Der Autor Richard Osman hat uns mit seinem Erstlingswerk reich beschenkt: voller hintergründigem Humor lässt er 4 betagte aber keineswegs senile Luxus-Altenresidenzbewohner und Bewohnerinnen in gleich mehreren Mordfällen ermitteln. Voller Raffinesse und mit nicht immer ganz legalen Mitteln sind die 4 Hobbyermittler/innen der Polizei bei den Ermittlungen stets ein Stückchen voraus. Die skurillen Protagonisten werden hierbei sehr lebendig beschrieben und die unterschiedlichen Charaktere ergänzen sich glaubwürdig. Besonders hervorgehoben wird die ehemalige Krankenschwester Joyce, deren im Plauderton verfassten Tagebucheinträge mich manches mal zum schmunzeln brachten. Hervorzuheben ist auch der glaubwürdige und raffinierte Plot des Romans: Leser/innen und Ermittler/innen werden auf viele Irrwege geleitet bis schließlich doch alle Mordfälle aufgeklärt werden können. Wer kurzweilige und kluge Unterhaltung sucht, wird sie in diesem Buch finden.
Unterhaltsamer, intelligenter aber auch leicht schräger Krimi
von eine Kundin - 05.05.2021
Als ich in Verbindung mit dem Klappentext las: ¿»Der Donnerstagsmordclub« ist sein erster und bisher bester Roman, dachte ich noch oh je, auf was lasse ich mich da ein? Aber ich kann nur sagen, es ist ein humorvoller, charmant unaufdringlicher Cosy-Crime mit wunderbar authentischen Charakteren. Die Geschichte spielt in Kent, wo vier rüstige, bemerkenswert behände und energiegeladene ältere Menschen ihren ausgeprägten Scharfsinn nutzen, um ungeklärte Mordfälle zu lösen. Als der Mord an Tony Curran entdeckt wird, rüstet sich Der Donnerstagsmordclub, um den Mord aufzuklären. Die wunderbaren vielfältig gezeichneten Figuren und der sehr gelungene Plot sowie die zahlreichen Geheimnisse die es zu enthüllen gilt aber auch die witzigen Situationen, in den sich die 4 betagten Ermittler ab und an wiederfinden ergeben einen Krimi, den ich gar nicht aus der Hand legen wollte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, der pfiffig agierenden Ermittler-Gang über die Schulter zu schauen. Wer einen unterhaltsamen, intelligenten aber auch leicht schrägen Krimi lesen möchte, dem kann ich diesen 1. Teil des Donnerstagsmordclub absolut empfehlen. Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne.
Der Donnerstagsmordclub gehört noch lange nicht zum alten Eisen
von TL - 04.05.2021
In der Seniorenresidenz ¿Coopers Chase¿ wird das ¿Puzzlezimmer¿ akribisch genau zwischen verschiedenen Clubs aufgeteilt. Die Treffen der Frankreichbegeisterten finden genauso wie gemeinsames Häkeln zu bestimmten Zeiten statt und so eben auch der Donnerstagsmordclub jeden Donnerstag. Mit von der Partie sind Elizabeth, eine ehemalige Geheimagentin, Ron, ein ehemaliger Gewerkschaftsführer und Ibrahim, ehemals Psychiater. Bisher war auch Penny teil des Clubs und hat als ehemalige Kommissarin, alte Akten und somit interessante Fälle beigesteuert. Da sie nun nicht mehr im Stande dazu ist, wird Joyce, eine ehemalige Krankenschwester mit ins Boot geholt. Plötzlich hat der Club das Glück, nicht nur verstaubte alte Fälle zu analysieren, sondern einen brandaktuellen Mordfall aufzulösen, als plötzlich ein naher Mitarbeiter des Eigentümers in seinem Haus ermordet wird. Alle vier tragen mit ihren jeweiligen Fähigkeiten dazu bei, einen immer größeren Teil der Geschichte zu enthüllen. Der Roman war durchweg humorvoll erzählt und man musste über viele Situationen, die einem selbst bekannt vorkommen, schmunzeln. Genauso liegt aber eine gewisse Ernsthaftigkeit über der Geschichte und bestimmte Elemente regen sehr zum Nachdenken an. Interessant ist vor allem, dass der Großteil aus der Sicht der Bewohner von Coopers Chase berichtet wird, man also alles aus den Augen einer Person sieht, die unglaublich viel Lebenserfahrung besitzt. Deshalb werden Situationen vielleicht anders bewertet und man bekommt selbst einen neuen Denkanstoß. Bei den vier sympathischen älteren Herrschaften handelt es sich um eine derart lustige Truppe, dass es einfach nur Spaß macht sie durch den Roman zu begleiten. Die Charaktere sind mit allen ihren Marotten liebevoll gezeichnet. Egal ob die energische, renitente Elizabeth mit einer pfiffigen Idee etwas einfädelt ¿ denn sind wir mal ehrlich, die Fäden hat ganz alleine sie in der Hand ¿ oder die gutmütige Joyce, die um ihre Schwächen weiß und es immer wieder schafft, für eine Überraschung zu sorgen. Gerade im Umgang mit ihrer Tochter beweist sie so viel Scharfsinn und Verständnis, was einen manchmal echt Tränen lachen lässt. Aufgrund der vielen Verstrickungen und Hintergrund- /Nebengeschichten, musste man sich sehr konzentrieren, um der eigentlichen Geschichte folgen zu können. Vielleicht hätte ein bisschen weniger nicht geschadet, da man oft von dem eigentlichen Fall abgekommen ist und gedanklich erst wieder alles einordnen musste. So ist auf jeden Fall zu empfehlen, keine längeren Lesepausen einzulegen. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass hier ein positives, hoffnungsvolles Bild von Seniorenheimen gezeichnet wird. Zwar kann man ¿Coopers Chase¿ nicht mit normalen Einrichtungen, zumindest solchen, die mir bekannt sind, vergleichen, die Bewohner jedoch schon. Wie Joyce` Tochter so schön zusammenfasste, als sie ihrer Mutter erzählte, dass sie dachte der Umzug in diese Wohnung wäre für ihre Mutter das Ende, jetzt aber würde sie sehen, dass es erst der Anfang gewesen sei. Mir gefällt diese Sichtweise, dass es sich um den Anfang eines neuen Lebensabschnittes hält, der so viel bereithalten kann und definitiv nicht den Stempel ¿Endstation¿ verdient. Im Buchumschlag heißt es: ¿Bis nächsten Donnerstag!¿ und das würde ich mir auch sehr wünschen! Gerne würde ich noch weiterverfolgen, wie der Donnerstagsmordclub weitere Fälle aufdeckt und die Ermittlungen aufmischt.
Humorvoller Krimi - Komödie lässt grüßen
von Lena-Madeleine - 04.05.2021
Eigentlich kann man dieses Buch nicht als richtigen Krimi betrachten. Natürlich wird gerätselt und es gibt auch einen Mord. Jedoch würde ich es dann eher als Comedy-Krimi betrachten. Und das hat mir sehr gut gefallen. Direkt angesprochen hat mich das wunderwolle Cover und doch eher der ungewöhnliche Klappentext des Buches. Wo ermitteln denn bitte schon einmal Senioren? Das ist etwas neues für mich und ich war positiv überrascht. Direkt gleich am Anfang haben sich die Charaktere in mein Herz geschlichen. Mit viel Humor, Witz und Charme. Besonders hervorheben möchte ich Joyce. Sie ist mir durch die Tagebucheinträge tatsächlich mehr in Erinnerung geblieben. Eine alte, witzige Lady, die eigentlich gern jeder zur Großmutter hätte. In der Seniorenresidenz wird es definitiv nicht langweilig. Aber unsere Polizeiermittler fand ich auch sehr interessant, waren sie doch immer überrascht, dass noch so viel Köpfchen in den Senioren steckt. Und auch ich war überrascht, denn häufig habe ich falsch ermittelt und es kam anders als gedacht. Der tolle Schreibstil hat seinen Teil dazu beigetragen. Das Buch war leicht zu lesen und ich war schneller am Ende als erwartet. Mein persönliches Fazit: Ein Must Read für jeden Krimi Fan, der auch humorvolle Bücher liebt. Ich freue mich schon sehr auf Teil 2, denn ich kann es kaum erwarten, die Senioren erneut in Action zu erleben. :)
Überaus witziger und schlauer Krimiauftakt mit viel Herz und Menschlichkeit
von Lesezauber_Zeilenreise - 04.05.2021
Tony Curran, Bauunternehmer des geplanten neuen Bauprojekts auf Coopers Chase, welches vom Bauherrn Ian Ventham geplant ist, wird eines Tages tot aufgefunden - ermordet. Die Mitglieder des Mordclubs, unmittelbar betroffen, da sie Tony schließlich alle mehr oder weniger gekannt haben, schaffen es mit List und sehr viel Schläue, Teil der polizeilichen Ermittlungen zu werden und sich über alle möglichen Kanäle entscheidende Hinweise einzuholen. Dabei setzt jeder einzelne von ihnen seine Talente aus dem "früheren Leben" geschickt ein. Verdächtige gibt es einige. Als dann auch noch ein weiterer Mord geschieht, geraten sie tatsächlich selbst ein wenig unter Mordverdacht. Noch mehr Grund, sich tüchtig in die Ermittlungen zu stürzen. Was für ein witziger Krimi! Die Charaktere - seien es die Residenzsenioren, die beiden Polizeiermittler Donna de Freitas und ihr Chef Chris oder Bogdan, der Mann für alles - sind so himmlisch menschlich und so brillant in Szene gesetzt. Das geht direkt ins Herz und man muss sie einfach gernhaben und ich konnte mich super mit ihnen identifizieren. Die Senioren sind pfiffig und gewitzt, der Fall selbst ist super spannend und auch wenn es wirklich streckenweise brüllend komisch ist, kommen auch die leisen, melancholischen Seiten immer mal wieder durch (man darf nicht vergessen, die Protagonisten sind allesamt Menschen am Ende ihres Lebensweges). ZITAT: "Für jeden ertönt irgendwann der Schlusspfiff. Ist man einmal im Spiel, bleibt keine andere Tür als der Ausgang." Doch bleibt es immer eine Krimikomödie. Das ist dem Autor wirklich gut gelungen. Überhaupt hat er einen sehr schönen, fließenden, lockeren und ansprechenden Schreibstil. Die einzelnen Kapitel sind so gestaltet, dass ein Teil eben die Handlung an und für sich ist, der andere Teil aber über die Einträge aus Joyces Tagebuch erzählt wird. Joyce wendet sich dazu gefühlt direkt an den Leser, was mir sehr gut gefällt. Man wechselt so zwischen direkter Ansprache und dann wieder der eigentlichen Geschichte hin und her. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und dadurch richtig gut - ich wurde im Laufe der Lektüre öfter mal aufs Glatteis geführt und hatte viel Spaß beim "Mitermitteln". "Der Donnerstagsmordclub" ist ein schlauer, warmherziger, witziger, menschlicher und spannender Krimi, der zum Miträtseln einlädt und einfach einen Haufen Spaß macht! Großartig! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung - nicht zuletzt deswegen, weil ich die Seniorenbande unbedingt wieder um mich herum haben möchte.
von Jasmin - 04.05.2021
Was für ein wunderbares Buch! Es hat alles, was es braucht, um ein gemütlicher, aber spannender Krimi zu sein. Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg nicht sooo leicht gefallen ist. Man muss sich in die verschiedenen Charaktere erstmal hineinfuchsen und sie sortieren, wer wo hingehört und welche Rolle er inne hat. Es werden nämlich öfter die Perspektiven gewechselt und ab und zu darf es dann auch mal ein Tagebucheintrag sein. Wenn man das aber erstmal geschafft hat, dann steht dem Genuss nichts mehr im Weg. Und gerade, was anfangs etwas verwirrt, ist dann eine richtige Bereicherung: Durch die unterschiedlichen Perspektiven erhält man nicht nur unterschiedliche Eindrücke, es macht das Lesen auch abwechslungsreich und lebendig. Aber zum Inhalt: Hier wurde ich vollends überzeugt, denn das Buch hat alles, was ein Wohlfühl-Krimi braucht. Die Charaktere sind herrlich schrullig, natürlich auch etwas überzeichnet, aber durch die Macken und ihre Eigenarten sind sie besonders liebenswert. Dadurch fehlt der Story auch nicht der Humor. Ich musste wirklich lauthals loslachen, als die lieben Alten auf einmal einen Sitzstreik anfangen. Das macht aber auch deutlich, dass man den Donnerstagsmordclub nicht unterschätzen darf. Wer Gut und wer Böse ist, das ist auch von Anfang an klar und sorgt dafür, dass der Autor alles sehr überspitzen kann. Ich wurde wirklich sehr gut unterhalten. Die Spannung plätschert anfangs so daher, was aber dem Lesegenuss für mich keinen Abbruch getan hat, weil die Geschichte einfach auch so sehr unterhaltsam war. Gegen Ende aber wird es dann doch richtig spannend, was ich so nicht erwartet hätte. Die Auflösung hat mich dann nochmal richtig überrascht, sie war schlüssig und hat sich gut in den Plot eingefügt. Jetzt hoffe ich sehr, dass es weitere Fälle für den Donnerstagsmordclub geben wird, denn ich bin einfach nur begeistert! 5 Sterne!
Originelle Ermittlungen eines Seniorenclubs!
von bärin - 04.05.2021
Coopers Chase ist eine luxuriöse Seniorenresidenz in Kent, idyllisch gelegen, ein ehemaliges Kloster und ein friedlicher Ort. Ein paar Senioren treffen sich dort immer am Donnerstag, um alte ungelöste Kriminalfälle zu untersuchen. Dabei sind die ehemalige Geheimagentin Elizabeth, der frühere Psychiater Ibrahim, der bekannte Gewerkschaftsführer Ron und die Krankenschwester Joyce. Was als Mittel gegen die Langeweile begann, wird plötzlich Ernst, als in ihrer Nähe ein Mord verübt wird, Mit Feuereifer, viel Witz und guten Beziehungen geht das Team ans Werk und verblüfft sogar die Polizei in Gestalt von Inspector Chris Hudson und seiner Assistentin Donna. Dieser großartig und sehr humorvoll erzählte Kriminalroman aus England hat mir sehr vergnügliche Lesestunden beschert. Die teils etwas skurrilen Personen sind so liebevoll und warmherzig gezeichnet, dass man sie direkt vor sich sieht. Es gibt viele schöne Momente in diesem Buch, aber auch einige traurige - denn der Tod ist in einer Seniorenresidenz eben des Öfteren zu Gast. Aber so ist das Leben - ein Kommen und Gehen. Das Team verfolgt sehr gekonnt die einzelnen Spuren, kommt auch manchmal auf eine falsche Fährte, aber das macht nichts, es kommt dennoch sehr weit. Ich hoffe sehr auf weitere Fälle mit diesem tollen Dream-Team!
Von wegen altes Eisen
von misspider - 04.05.2021
Jeden Donnerstag findet sich eine vierköpfige Seniorengruppe im Puzzle-Zimmer der idyllisch gelegenen Seniorenresidenz ein, um Puzzle einer ganz anderer Art zu lösen: sie nehmen alte Kriminalfälle unter die Lupe. Als der Besitzer der Anlage ermordet wird, wittern die rüstigen Rentner ihre Chance, endlich einmal bei einem echten Fall mitzumischen. In PC DeFreitas finden sie eine nicht ganz freiwillige Verbündete bei der Polizei, und so spionieren und kombinieren Joyce, Elizabeth, Ibrahim und Ron munter drauf los - und überschreiten dabei nicht nur einmal die Grenze des Erlaubten. Schon bald geht es nicht mehr nur um einen einzelnen Mord, denn je weiter der Donnerstagsmordclub gräbt, desto mehr Leichen und Rätsel deckt er auf. Von außen wirkt die Szenerie sehr malerisch und beschaulich, aber die cleveren Rentner haben es faustdick hinter den Ohren - mit Ideenreichtum, Witz und auch Dreistigkeit setzen sie alles daran, das Verbrechen aufzuklären - und enthüllen ganz nebenbei noch das ein oder andere Geheimnis längst vergangener Tage. Es macht unglaublich viel Spaß, mit den vier sehr unterschiedlichen, aber gerade deshalb so gut miteinander harmonierenden Mitgliedern des Clubs Detektiv zu spielen. Joyce ist dabei die perfekte Stimme, um die Geschichte zu erzählen: sie ist gerade erst neu zum Club dazugekommen, hat eine gute Beobachtungsgabe und schildert sehr lebhaft die aufregenden Ereignisse. Perfekte Unterhaltung, von der ich gerne bald mehr lesen würde.
Viele Verdächtige im Seniorenheim
von Anonym - 03.05.2021
Das Cover ist schlicht, ein Haus, ein Baum, ein Fuchs, ein Schuh. Zum Buch: Copper Chase ist ein nobler Seniorensitz. Es gibt Pilates, einen Whirlpool, einen Nutzgarten und jede Menge Nachmittagsaktivitäten. Immer donnerstags treffen sich Elizabeth (Spion), Ron (Gewerkschaftsführer), Ibrahim (Psychiater) und Joyce (Krankenschwester) im Puzzlestübchen und versuchen alte, nicht gelöste Polizeifälle zu lösen. Die Fälle stammen von Polizistin Penny, die auch mit ihrem Mann in Copper Chase wohnte, aber nun aufgrund von starker Demenz in den Pflegetrakt umgezogen ist. Dann stirbt der örtliche Bauunternehmer, kurz bevor das Seniorenheim erweitert werden soll. Die vier Senioren fangen an, sich einzumischen und der hiesigen Polizei zu helfen. Meine Meinung: Auf der Rückseite steht »Witzig, warmherzig, weise« (Daily Mirror). Normalerweise stimme ich mit solchen Angaben nie überein, aber in diesem Fall passt es perfekt. Richard Osman schafft es, die Balance zu halten zwischen heldenhaften Senioren über 70 und dem, was wie das Leben so spielt heißt. Die Geschichte selbst ist sehr gut durchdacht und beim Mitraten habe ich mich immer mal wieder ertappt, das ich falsch abgebogen bin. Das Buch ist gespickt mit britischem Humor, hat aber auch feine, leise Töne. Elizabeths permanentes Understatement ihrer Fähigkeiten, erschreckt und fasziniert Polizistin Donna gleichermaßen. Ziemlich gut finde ich Joyce, die ihre Gedanken und Geschehnisse in Form eines Tagebuches niederschreibt und so die Erzählperspektive immer wieder wechselt. Außerdem sind die Kapitel immer recht kurz, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Fazit: Sehr emotionaler Krimi mit sympathischen Protagonisten. Das Warten auf Band zwei hat begonnen!
Agentin bleibt Agentin
von Pseudonym - 03.05.2021
Das Buch der Donnerstagsmordclub, ein erfolgreicher Bestseller aus England, findet sicherlich auch bei uns im deutschsprachigen Raum eine große Leserschar. Zurecht ist dieser Roman doch einerseits spannende Krimihandlung, andererseits ein liebevoller Einblick in die britische Art und Weise mit dem Alltag umzugehen. Die vier sympathischen Protagonisten bilden dabei den sogenannten Donnerstagsmordclub und geraten in eine komplizierte Mordermittlung und in gefährliche Situationen, die sie aber mit Verstand und Mut bewältigen und so der Polizei wertvolle Hinweise liefern können; dabei ist es besonders hilfreich, dass die Anführerin der Gruppe eine ehemalige Geheimdienstleiterin ist. Dem Autor ist es zu verdanken, dass das Buch über fast 500 Seiten spannend bleibt und sehr amüsant zu lesen ist. Am Schluss wird es dann vielleicht doch sehr turbulent, trotzdem freut man sich schon auf weitere Herausforderungen für den Donnerstagsmordclub.
Mehr erwartet
von Daniela Hohenwarter - 03.05.2021
Im Erstling von Richard Osman begleiten wir vier rüstige Senioren in ihrem Leben in einer Seniorenresidenz. Doch so beschaulich, wie man sich das vorstellen mag, ist es bei weitem nicht. Diese vier haben nämlich zum Zeitvertreib den Donnerstagsmordclub gegründet und treffen sich wöchentlich, um alte ungeklärte Verbrechen aufzuklären. Eines Tages ereignet sich jedoch in ihrem direkten Umfeld ein Mord und die vier beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Die Idee hinter diesem Buch fand ich grandios. Bei einer Seniorenresidenz handelt es sich um eine Kulisse, in der man viele Geschichten spielen lassen kann und vor allem kann man dort als Autor viele skurrile Charaktere erschaffen. So hat Herr Osman auch jedem seiner vier Protagonisten ganz eigene Züge und Fähigkeiten verpasst. So toll ich die Idee der Geschichte auch finde, wirklich mitreißen konnte sie mich nicht. Ich fand sie stellenweise sehr langatmig und zu ausschweifend an Stellen, die es für die Entwicklung der Handlung gar nicht gebraucht hätte. Ganz nett fand ich, dass immer wieder Kapitel eingeworfen werden, in denen eine der Protagonistinnen Tagebuch schreibt. Man erkennt darin richtig gut ihren schwatzhaften Charakter. Was mich hierbei allerdings etwas gestört hat ist, dass sie den Leser direkt angesprochen hat, was irgendwie das Gefühl des Tagebuchs (das man ja eigentlich für sich selbst schreibt) zerstört hat. Die Auflösung der Kriminalfälle war in Ordnung, bis dahin war es aber ein (gefühlt zu) langer weg. Es handelt sich bei diesem Buch um den ersten Teil einer Reihe, welche ich aber voraussichtlich nicht mehr lesen werde. Ich runde hier 2,5 Punkte großzügig auf 3 auf.
Ein hinreisender humorvoller Krimi mit charmanten Senioren.
von books_games_and_more - 03.05.2021
Der Krimi ¿Der Donnerstagsmordclub¿ von Richard Osman aus dem List Verlag, ist sein Debüt. Und ein wirklich gutes dazu. Es begegnen uns vier Senioren um die achtzig in einer Luxus-Seniorenresidenz namens Coppers Chase leben. Elizabeth, Ron und Ibrahim sind schon lange dort. Jeden Donnerstag lösen diese drei Cold Cases und als Joyce neu zu ihnen in die Residenz zieht wird sie teil ihres Clubs. Sobald dann auch noch ein echter Mord quasi vor der Tür passiert, sind die vier Feuer und Flamme. Jeder hat sein Spezialgebiet und sein früheres Leben ist da schon recht hilfreich bei den Ermittlungen. Mir gefällt an der Story vor allem der Humor, sowohl zwischen den Zeilen als auch ganz offensichtlich. Es ist immer ein bisschen ein Katz und Maus spiel zwischen dem Club und der Polizei. Doch was ich wirklich ganz besonders finde, sind die Zwischenmenschlichen Beziehungen der vier Senioren. Einerseits zueinander, doch auch zu ihren Partnern und Freunden. Jeder hat da so seine kleinen Geheimnisse, die nach und nach immer offensichtlicher werden. Das zeigt einmal mehr das man Menschen nicht voreilige abschieben sollte aufgrund ihres alters. Sie haben echt einiges zu erzählen! Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, in denen wiederum einzelne Kapitel als Tagebucheinträge von Joyce aufgeführt sind. Somit lernt man sie noch besser und intensiver kennen. Warum sie nicht zu den anderen Bewohnern passt, von ihrer Herkunft her und Familie. Doch auch wie sie über die anderen Mitglieder der Donnerstagsmordclub denkt. Das ist sehr erheiternd und tiefsinnig, sie ist wirklich eine gute Beobachterin. Das Cover ist sehr schlicht, doch dadurch total stilistisch, was mir sehr gut gefällt und zum englischen Charme des ganzen Passt. Lediglich gibt es zwei Bereiche, die aus dem Cover herausstechen. Sie sind auch Teil der Story und somit richtige Eyecatcher. Es ist ein wunderbarer englischer Cozy-Crime dem ich jeden ans Herz leben kann. Ich freue mich auf noch mehr aus dieser Reihe und bin weiter gespannt.
Seniorenalarm
von Anonym - 02.05.2021
In einer Luxus-Seniorenresidenz, die ein ehemaliges Nonnenkloster ist, beschäftigen sich vier Rentner mit ungelösten Mordfällen. Der Donnerstagsmordclub besteht aus Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim. Die Anlage soll erweitert werden und dazu muss u.a. der Nonnenfriedhof umgesiedelt werden. Das ruft nicht nur den örtlichen Pater auf den Plan. Als dann auch noch vor den Augen der Senioren der Bauunternehmer stirbt, dessen ehemaliger Partner kurz vorher ums Leben kommt, sind die Vier in ihrem Element. Sie nutzen ihre Verbindungen um die junge Polizistin Donna in die Kripoabteilung der Polizei zu bringen und begeben sich auf Mörderjagd. Britischer Humor, gepaart mit witzigen Elementen aber auch durchaus nachdenklichen Passagen. Es werden beispielsweise auch die Herausforderungen des Alters nicht verschwiegen, z.B. ist Elizabeths Partner dement und ihre Freundin ein Pflegefall. Der Erzählstil wechselt zwischen der Ich-Perspektive (die aus Sicht von Joyce erzählt wird) in Tagebuchform und der Erzählperspektive. Fazit: geniale Idee vier Rentner ermitteln zu lassen. Das hat Potential! Zwischendurch habe ich kurz den Faden verloren, da zu viele Personen in die Alltagsbeschreibungen einbezogen wurden. Daher phasenweise leider etwas zu langatmig und langweilig.
Für mich etwas gewöhnungsbedürftig
von Leserin - 02.05.2021
Man möchte meinen, so eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. Bis sie Elizabeth, Ron und Ibrahim kennenlernt oder, anders gesagt, eine ehemalige Geheimagentin, einen ehemaligen Gewerkschaftsführer und einen ehemaligen Psychiater. Sie wird Teil ihres Clubs, der sich immer donnerstags im Puzzlezimmer trifft, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Als dann direkt vor ihrer Haustür ein Mord verübt wird, ist der Ermittlungseifer der vier Senioren natürlich geweckt, und selbst der Chefinspektor der lokalen Polizeidienststelle kann nur über ihren Scharfsinn staunen. (Klappentext) Dieser für mich sehr "britische" Krimi brauchte seine Zeit, bis er mich in den Bann gezogen hat. Der Schreibstil war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die verschiedenen Charaktere sind gut gezeichnet und vorstellbar. Interessante Wendungen hielten die Spannung hoch und ich ermittelte bis zum teils überraschenden Ende mit. Die Handlungsorte sind gut beschrieben und ich konnte sie mir auch gut vorstellen. Die Handlung selbst ist noch ein wenig ausbaufähig, aber die Ansätze sind sehr gut.
von Archer - 01.05.2021
Coopers Chase: eine luxuriöse Seniorenresidenz im wunderschönen englischen Hinterland. Alles geht hier seinen Trott, nie passiert etwas Außergewöhnliches. Oder? Die bald 80jährige Joyce ist erst vor kurzem hier eingezogen, da lernt sie den Donnerstagsmordclub kennen: Elizabeth, die nicht nur einen königlichen Namen trägt, sondern auch so agiert, Ibrahim, der ehemalige Psychiater, den alte Fälle nicht schlafen lassen und Ron, den polternden Ex-Gewerkschaftsführer, der noch immer für und gegen alles auf die Barrikaden geht. Zusammen nehmen sie sich cold cases vor und diskutieren darüber, wie sie gelöst werden könnten. Doch dann stirbt direkt vor ihrer Haustür der Eigentümer der Residenz, und er bleibt nicht der Einzige. Das Quartett nimmt die Ermittlungen auf und obwohl nicht mehr die Jüngsten lassen sie selbst die cleveren Polizisten alt aussehen ... Dieses Buch hat richtig Spaß gemacht! Erst einmal hat es mein Lesen völlig entschleunigt, denn so geruhsam, wie es meistens in Coopers Chase zuging, war es beinahe ein Sakrileg, es hastig wegzulesen. Und dann musste man natürlich völlig aufpassen, zumal ich mich so manches Mal in die Irre habe führen lassen. Wie diese alten Herrschaften agierten, so clever, so manchmal altmodisch, so liebenswert, das war schon wirklich großes Kino und verdient, verfilmt zu werden. Ich bin dafür, dass diese Reihe fortgesetzt wird - je schneller, desto besser!
Ein echter Genuss !
von cabotcove - 01.05.2021
Ein echter Genuss ! Dieses Buch war sooooooo eine klasse Überraschung, das ist der Wahnsinn ! Ich wusste, dass es was für mich sein würde, doch es hat mir dann nochmal weit besser gefallen, als erwartet. Nach Lektüre des Klappentextes "Man möchte meinen, so eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. Bis sie Elizabeth, Ron und Ibrahim kennenlernt oder, anders gesagt, eine ehemalige Geheimagentin, einen ehemaligen Gewerkschaftsführer und einen ehemaligen Psychiater. Sie wird Teil ihres Clubs, der sich immer donnerstags im Puzzlezimmer trifft, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Als dann direkt vor ihrer Haustür ein Mord verübt wird, ist der Ermittlungseifer der vier Senioren natürlich geweckt, und selbst der Chefinspektor der lokalen Polizeidienststelle kann nur über ihren Scharfsinn staunen." wusste ich schon, dass dieses Buch absolut was für mich sein würde, doch dann hat es mich schlichtweg begeistert, anders kann ich es nicht sagen. Ich finde Buchclubs seit jeher super und hätte selbst sehr gerne einen - und dieser hier ist etwas ganz Besonderes mit sehr besonderen Charakteren. Es macht einfach Spass, ein Stück weit an ihrem Leben teilhaben zu dürfen und spannend ist es obendrein noch. Die Mischung aus interessanten Charakteren, Witz & Charme und der gehörigen Prise Spannung machte dieses Buch für mich zu einem ganz großartigen Lese-Erlebnis !
Very British!
von Mrs. Jones - 01.05.2021
Joyce, Elisabeth, Ron und Ibrahim, die 4 Bewohner der exklusiven Seniorenresidenz Coopers Chase, bilden den Donnerstagsmordclub und haben es sich zur Aufgabe gemacht, alte ungeklärte Kriminalfälle zu lösen. Als dann ein ¿echter¿ Mord geschieht, können sie ihr Glück kaum fassen..... Voller Leidenschaft stürzen sie sich in die Mordermittlung. Dabei kommen ihnen vorallem ihre unterschiedlichen Charaktereigenschaften und ihre Lebenserfahrung zugute. Wie Joyce so schön erwähnt: ¿Ab einem gewissen Alter können Sie sich so ziemlich alles erlauben.¿ Mit einer scheinbaren Naivität werden so manche Regeln und Gesetze ¿umgangen¿. Das lässt sogar die zuständige Polizei alt aussehen. Das Buch ist einfach klasse. Ich mußte so oft lachen. Der Schreibstil ist flüssig und was mir besonders gut gefallen hat, Richard Osman kommt ziemlich schnell auf den Punkt. Kein Geschwafel, lediglich bei der Beschreibung der Örtlichkeiten verliert er sich in Details, was einen aber sehr schön in eine Wohlfühlatmosphäre eintauchen lässt. Zwischendurch gibt es Tagebucheinträge von Joyce, die das Ganze noch auflockern. Die Sprache trifft genau meinen Geschmack. Trockener bitischer Humor, der auch durch die Übersetzung nicht verloren geht. Der Fall tritt dabei nicht zu sehr in den Hintergrund. Es gibt einige überraschende Wendungen und man fiebert bis zum Ende mit. Ich habe dieses Buch sehr genossen. Ein klassischer Cosy-Crime mit herrlichem britishen Flair den ich allen Agatha Christie, Agatha Raisin etc. Liebhabern nur ans Herz legen kann.
Gelungenes Debüt
von Monal - 30.04.2021
[Der Donnerstagsmordclub[ Ist das gelungene Debüt des britischen Fernsehmoderators Richard Osman. Der schon sehr dicke Krimi umfasst 458 Seiten zwischen einem ansprechenden und passenden, sehr glänzenden Cover. Die Mordgeschichte ist zwar oft Behaglichkeit und Gemütlichkeit, aber im großen und ganzen nett zu lesen. Hier werden zwar viele Stutzen, aber für mich ist es weniger der Krimi!! Also wenig Mord und Totschlag ;) Aber eben genau das ist der typisch Britische Roman den ich eben so gemocht habe. Manch Handlungswende bei den Ermittlungen lässt den Leser staunen. Mir ist es bis zur Aufklärung nicht gelungen, den Täter zu "überführen (Achtung es war nicht der Gärtner ;) ;)) Gespickt mit einer Portion britischem Humor, wird die Geschichte vierer Senioren erzählt, die alle in der luxuriösen Seniorenresidenz Coopers Chase leben. Sie teilen eine gemeinsame Leidenschaft... Morde und somit treffen sie sich jeden Donnerstag zum "Donnerstags Mordclub". Dort sprechen sie über ungelöste Kriminalfälle und versuchen diese doch noch zu lösen. Als einer der ehemals am Bau ihrer Luxusresidenz beteiligten Bauunternehmer erschlagen aufgefunden wird, sehen sie ihre Chance, die Mordaufklärungen, in Zusammenarbeit mit der Polizei, maßgeblich zu beeinflussen und zur Aufklärung beizutragen. Mit Witz, Raffinesse und einer Portion Humor machen sie sich ans Werk und die Ermittlungen nehmen ihren Lauf. Die Erzählform schwenkt, einerseits die Ich - Form mit den Tagebucheinträgen der ehemaligen Krankenschwester Joyce die NEU ein Teil des vierköpfigen "Ermittlerteams" geworden ist. Und dann kommt noch die allgemeine Erzählform womit sich manch Handlungssprung für mich nicht gleich ersichtlich einordnen ließ. Mit der "Donnerstags Mordclub" hält man einen Britischen Kriminal Roman in der Hand, der nicht nur Spannung verspricht sondern auch sehr viel Witz und Humor des Rentnerdaseins in eine Luxus-Senioren-Residenz. Von mir nur 4 Punkte, weil ich so manchmal ein wenig zu viel des Guten vorgefunden habe. Aber, tolle Lektüre für zwischendurch!
Mehr Cosy als Crime
von Marie aus E. - 30.04.2021
Eine Seniorenresidenz der Luxusklasse in der Grafschaft Kent. Ob Pilates oder Puzzle, das Angebot ist groß. Aber vier der Bewohner*innen treffen sich nicht im Puzzlezimmer nicht dazu, nein, sie widmen sich alten, ungelösten Verbrechen. Und als dann plötzlich ein Mord vor ihrer Haustür geschieht, nehmen sie die Ermittlungen auf. Klar, dass das nicht auf Begeisterung bei der zuständigen Polizeibehörde stößt. Die Grundidee und auch die Charaktere sind super. Das Buch hat einen speziellen Humor, der mir gut gefällt, die trockenen und meist abseitigen Kommentare der Hobbyermittler sind sehr erfrischend. Jetzt kommt das große Aber: davon abgesehen war das Buch einfach langweilig und auch nicht spannend. Die eigentliche Handlung war mit zu zerfleddert und zu langatmig. Schade, schade, denn wie die vier Hobbyermittler*innen waren wirklich köstlich.
Warmherzig und schön Britisch
von Lilofee - 29.04.2021
Joyce, fast 80 Jahre alt, bezieht eine Wohnung in der Luxuriösen Seniorenresidenz Coopers Chase. Es scheint ein friedlicher Ort zu sein. Das ändert sich aber schnell als Joyce Elizabeth, Ron und Ibrahim näher kennenlernt. Sie wird schnell Teil eines Clubs der sich immer Donnerstags trifft, um ungelöste Kriminalfälle zu lösen. Das machen sie so gut das sogar die Polizei auf ihre Hilfe zurückgreift. Dieser Kriminalroman besticht sprachlich, durch die besonderen Atmosphäre und dem britischen Charme. Bewohner aus einer Seniorenresidenz haben sich zusammengefunden um ungelöste Kriminalfälle zu lösen. Das machen sie auf eine ganz wunderbare Art. Außer dem herrlichen Wortwitz steht der unbeschreibliche britische Humor im Vordergrund. Man immer wieder schmunzeln oder sogar lachen. Es sind aber auch die leisen und ernsten Töne die überzeugen. Dazu tragen auch die Charaktere bei. Die sind so herrlich schräg und skurril. Die Kapitel werden immer wieder unterbrochen durch Tagebucheinträge die Joyce führt. Diese Einträge erweisen sich mitunter als sehr aufschlussreich. Ein richtig guter Krimi mit sehr ungewöhnlichen Ermittlern. Im Hintergrund steht immer die Warnung, das man das Alter nie unterschätzen sollte. Es hat richtig Spaß gemacht diese Senioren kennenzulernen und ich hoffe bald mehr von ihnen zu lesen!
Großartiges Lesevergnügen
von Readaholic - 28.04.2021
Als die 80jährige Joyce in die Luxus-Seniorenresidenz Coopers Chase einzieht, ahnt sie nicht, wie sehr dies ihr Leben verändern wird, denn Elizabeth, eine mutmaßliche frühere Geheimagentin, die es sich zusammen mit zwei weiteren Senioren zur Aufgabe gemacht hat, alte ungelöste Kriminalfälle aufzuklären, lädt sie ein, dem "Donnerstagsmordclub" beizutreten. (Der offizielle Name der Veranstaltung lautet allerdings "Diskussionsveranstaltung zur japanischen Oper", damit niemand der anderen Bewohner von Coopers Chase auf die Idee kommt, sich zusätzlich zu den vieren zur betreffenden Zeit im "Puzzlestübchen" einzufinden.) Während sich der Club mit dem lange zurückliegenden Tod einer jungen Frau beschäftigt, wird einer der Investoren von Coopers Chase ermordet aufgefunden. Der Fall scheint klar, doch dann wird der Hauptverdächtige ebenfalls ermordet. Eine echte Herausforderung für den Donnerstagsmordclub! Dieses Buch ist das Erstlingswerk des britischen Produzenten Richard Osman (oder, wie der Klappentext verrät, "sein erstes und bisher bestes Buch"). Ich habe mich schon lange nicht mehr so bei der Lektüre eines Buchs amüsiert. Für mich stand die Sprache und dieser typisch britische Humor im Vordergrund, die eigentlichen Kriminalfälle sind eher zweitrangig, zumal mir nicht ganz klar ist, warum das Seniorenermittlerteam die einen Schuldigen der Polizei melden und einen offensichtlichen Mörder decken wollen. Aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Es ist selten, dass ich mit den Lobeshymnen auf Buchcovern übereinstimme, oft kommt es mit sogar so vor, als hätte ich ein anderes Buch als die betreffende Person gelesen, aber in diesem Fall ist die Einschätzung des Daily Mirror "Witzig, warmherzig und weise - einer der vergnüglichsten Romane des Jahres" absolut zutreffend.
Miss Marple mal vier
von raschke64 - 28.04.2021
Ein ehemaliges Kloster ist jetzt eine Art Altersheim. Um es korrekt zu sagen, es ist eine gehobene Seniorenresidenz, deren Mitbewohner im Arbeitsleben zumeist berühmte Persönlichkeiten waren oder spezielle Berufe hatten. Jetzt beteiligen sie sich an verschiedenen Unternehmungen, denn der Tag in der Residenz ist mehr als ausgefüllt. Unter anderem haben sie auch einen Donnerstagsmordclub. Gegründet, um zu versuchen, alte Fälle aufzuklären. Der zur Residenz gehörende alte Friedhof soll plattgemacht werden. Während sich die Senioren noch dagegen wehren, geschieht direkt vor ihren Augen einen Mord. Und natürlich lässt das denn Donnerstagsmordclub nicht ruhen. Das Buch hat von allem ein bisschen. Es ist ein Krimi der speziellen Art. Nicht direkt regional, aber in die Richtung angelehnt. Es ist aber auch das, was ich so als typisch schrägen britischen Humor bezeichnen würde. Gleichzeitig ist es aber auch eine Studie von Menschen im hohen Alter. Diese Mischung macht das Buch zu etwas besonderem. Krimiliebhaber werden vermutlich bemängeln, dass es nicht so wirklich spannend ist. Ehrlich gesagt, war es mir völlig egal, wer der Mörder ist und warum. Die Beschreibung drumherum fand ich viel interessanter und teilweise richtig witzig. Ich habe mich über die treffenden Bemerkungen und Beschreibungen oft köstlich amüsiert. Das ist auch der Grund, warum ich eine Leseempfehlung ausspreche.
Der Donnerstagsmordclub ermittelt - köstlicher britischer Krimi mit Suchtfaktor!
von MarionHH - 28.04.2021
Coopers Chase - ehemaliges Nonnenkloster, jetzt Seniorenwohnanlage, oder eher eine Wohlfühloase mit Swimmingpool, Fitnessraum und Restaurant "mit gehobenem, zeitgemäßem Ambiente" inmitten der sanften Hügel Kents, idyllisch, ruhig, abgeschieden, nicht von dieser Welt. Denkste. Als die ehemalige Krankenschwester Joyce einzieht, stellt sie sich auf einen ruhigen Lebensabend ein. Die Anlage bietet viele Annehmlichkeiten zur Freizeitgestaltung, aber am liebsten sind ihr die Donnerstagabende, da tagt der allwöchentliche Donnerstagsmordclub unter der Ägide von Elizabeth und außerdem mit Ron, ehemaliger Gewerkschaftsführer, und Ibrahim, pensionierter Psychiater, die sich mit ungeklärten Verbrechen befassen. Unruhig wird es, als der Besitzer von Coopers Chase, Ian Ventham, ein neues Bauprojekt durchdrücken will, wofür der Friedhof der Nonnen samt Gebeinen verlegt werden soll. Das ruft nicht nur die Bewohner zum Widerstand auf, sondern auch andere mehr oder weniger verdächtige Gestalten auf den Plan, die das verhindern wollen. Dann geschieht ein Mord, und der Donnerstagsmordclub hat auf einmal einen richtigen Fall¿ Gruselig, beängstigend, erschütternd - und vor allem totkomisch, das ist Coopers Chase und der Donnerstagsmordclub. Voller verzwickter Irrungen und überraschender Wendungen, voller Geheimnisse, voll schräger und vor allem zwielichtiger Typen, falscher Verdächtigungen und knallharter Ermittlungsarbeit - das ist diese Geschichte, dazu noch ein richtig guter Krimi und ein Appell, nie, wirklich NIEMALS ältere, vermeintlich friedfertige und scheinbar tatterige Mitmenschen zu unterschätzen. Die Sache fängt recht harmlos an, in verschiedenen Erzählsträngen lernen wir die Bewohner von Coopers Chase kennen, dies hauptsächlich anhand von Joyce` Tagebuch, dann deren Gegenspieler Ian Ventham und Tony Curran und auch die hiesige Polizei in Person von Donna und Chris. Daneben wird aber auch aus der Perspektive von vielen (vermeintlichen) Nebenfiguren erzählt, zum Beispiel Pater Mackie. Dies muss man erst einmal alles zusammenkriegen, die schnellen Wechsel überrumpeln mitunter und man muss sich erst wieder in die andere Perspektive hineinfinden. Die Geschichte wird jedoch chronologisch und nahtlos erzählt, das hilft, und man erfährt das Geschehen aus unterschiedlichen Sichtweisen, die nach und nach die Sachlage erhellen. Oder sagen wir: scheinbar erhellen, denn der Autor, dieser hinterhältige Kerl, versteht es meisterhaft, einen ständig auf falsche Fährten zu locken, so dass man alle möglichen und unmöglichen Leute verdächtigt (ich habe sogar zeitweise welche aus dem Donnerstagsmordclub selbst verdächtigt - ist das zu glauben?) und ständig Erkenntnisse preiszugeben, die einen alles über Bord werfen lassen und zu völlig neuen Ansätzen führen. Man sollte wirklich alles genau lesen, nichts überlesen und muss sich mächtig konzentrieren, dass einem kein Hinweis entgeht. Aber zur Beruhigung: Es lässt sich dank des immens flüssigen Schreibstils wunderbar lesen und am Ende fügt sich wirklich alles aufs Trefflichste zusammen. Mit dem ersten Mord nimmt die Geschichte, die so harmlos-idyllisch angefangen hat, richtig Fahrt auf und bald überschlagen sich die Ereignisse geradezu. Je weiter das Ganze voranschreitet, desto mehr erfährt der Leser über die Hintergründe, die weit in die Vergangenheit reichen, und auch über die Bewohner und ihre Geschichte. Der Autor versteht es meisterhaft, subtil Spannung aufzubauen, das tut er in einer augenzwinkernden und sehr charmanten Manier im Stil der guten alten britischen Krimitradition. Dementsprechend angelegt sind auch seine Charaktere, allen voran Joyce, die mich mit ihrer scharfen Beobachtungs- und Kombinationsgabe frappierend an Miss Marple erinnert, und Elizabeth, die pensionierte Geheimagentin, gegen die Mister Bond wie ein eher langweiliger Waisenknabe wirkt und die mit ihrer Gerissenheit geradezu furchteinflößend ist. Joyce und Elizabeth sind ein echtes Dreamteam, und mit Ibrahim, dem Psychiater, und Ron, dem kämpferischen, durchsetzungsstarken, Ex-Gewerkschaftler, haben sie hingebungsvolle Helfer. Kein Wunder, dass die vier der Polizei immer einen Schritt voraus sind. Sehr schön fand ich, dass auch die anderen Figuren facettenreich und vielschichtig gezeichnet sind, jede hat ihre Eigenheiten, sie sind eben nicht krampfhaft skurril, sondern menschlich und authentisch, das macht sie unglaublich liebenswert. Fazit: Für mich ein großartiges Buch, tolle Geschichte, spannender Krimi, herrliche Charaktere - was will man mehr. Das Buch hält, was das Cover verspricht, perfekte britische Erzähltradition. Hut ab übrigens auch vor der Übersetzerin, der ironische und hintergründige Witz kommt wirklich hervorragend rüber. Man sollte den britischen Humor, viele Figuren und Erzählstränge mögen, dann wird das Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Das Ende lässt auf mehr Fälle für den rüstigen und umtriebigen Donnerstagsmordclub hoffen - ich kann es kaum erwarten!
Ein neues Lieblingsbuch
von Bibliomarie - 28.04.2021
Coopers Chase ist eine luxuriöse Seniorenresidenz, aber für die Bewohner auch ein wenig langweilig. Neben dem "Plaudern und Stricken Club" und anderen altersgerechten Aktivitäten haben sich vier Bewohner zusammengetan und den "Donnerstagsmord-Club" gegründet. Der Kopf ist Elizabeth, ihre berufliche Vergangenheit ist ein wenig geheimnisumwittert, man munkelt vom britischen Geheimdienst. Joyce ist ehemalige Krankenschwester und eine liebevolle Person, Ron, früher als der "Rote Ron" bekannt, ein streitbarer Gewerkschaftsboss und Mr Arif, empfängt auch in der Residenz noch eine Patienten, die nicht auf ihren Psychiater verzichten wollen. Als sie Zeuge eines Streitgesprächs zwischen Ian Ventham, dem Besitzer der Residenz und seinem Partner Tony Curran werden und Curran kurz danach ermordet wird, treten die Vier in Aktion. Für den offiziellen Anstrich gelingt es ihnen, die junge Polizistin Donna auf ihre Seite zu ziehen. Die möchte nämlich auch mal was anderes als Verkehrserziehung und Sicherheitsschulung für Senioren machen. Was ist das für ein witziges, spannendes und rundum gelungenes Buch. Ich habe hier wirklich jede Seite genossen. Die Figuren, allen voran die Senioren, sind wunderbar gezeichnete Charaktere. Immer sehr lebensnah, egal ob sie zu den Bösen oder Guten gehören, kann man ihre Beweggründe, ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Besonders aufschlussreich sind dabei die eingestreuten Tagebucheinträge von Joyce. Die fungiert fast wie ein Dr. Watson, wenn sie ihre Gedanken zu den Aktionen und Erkenntnissen niederschreibt. Sie ist mir dabei ganz besonders an Herz gewachsen, auch weil sie sich als sehr stilles Wasser entpuppt. Es gibt auch viele leise Momente in diesem Buch. Jeder Mensch, der auf ein langes Leben zurückblickt, trägt seine Erinnerungen mit sich, traurige, liebevolle und heitere Augenblicke, an denen der Leser auch teilhaben kann. Richard Osman hat einen wunderbare Erzählstimme, immer auch ein hintergründig und der typisch englische schwarze Humor hat mir sehr viel Vergnügen gemacht. Kein Wunder, dass das Buch in England die Bestseller Listen stürmte. Ich kann kaum erwarten, bis der zweite Band auch ins Deutsche übersetzt wird. Von diesem Quartett will ich unbedingt mehr lesen.
sehr englisch, sehr gut
von Petra Wiechmann - 26.04.2021
Ein älteres Quartett aus einer englischen Seniorenresidenz löst Kriminalfälle besser als die Polizei und hat sehr viel Spaß dabei. Joyce eine ehemalige Krankenschwester, Elizabeth eine pensionierte Geheimagentin, Ron ein alter Gewerkschaftsboss und Ibrahim ein emeritierter Psychiater. Durch ihren sehr unterschiedlichen Hintergrund haben sie verschiedene Herangehensweisen und Quellen für ihre Ermittlungen. An Geld mangelt es nicht, eher an Besuch von außen. Aber dafür haben sie jetzt die Polizistin Donna de Freitas. Mit sehr viel Charme und Durchsetzungsvermögen wickeln die älteren Herrschaften Donna, ihren Chef und uns Leser um den kleinen Finger. Das Buch wird teilweise in der Ich Form von Joyce und dann wieder in einer neutralen Rede erzählt. Auch agieren nicht immer alle gemeinsam. Im ersten Moment ist das irritierend aber dann ist es genau diese Abwechslung, die das Lesen aufregender macht. Der feine Humor, die liebevollen Details und das es bis zum Schluss immer wieder überraschende Wendungen gibt, macht das Buch ungeheuer lesenswert. Immer wenn ich gedacht habe, das ist jetzt der Mörder war ich auf dem falschen Dampfer, herrlich wie falsche Fährten gelegt wurden. Auch Themen wie Altersdemenz haben Einzug in diesem Buch gehalten, aber der Umgang damit ist sehr pragmatisch, gehört zum Leben, ist nicht schön, abgehakt. Der Krimi kommt ohne große Brutalität aus, es sind die Ermittlungen mit denen die Spannung steigt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band, hoffentlich müssen wir nicht so lange warten.
Bitte mehr davon
von xinchen - 26.04.2021
In einer luxuriösen Seniorenresidenz in der Pampa passiert selten etwas spannendes, sollte man meinen. Dieser Ansicht verweigern sich die vier rüstigen Rentner des Donnerstagsmordclubs vehement. Jeden Donnerstag versuchen sie gemeinsam alte Kriminalfälle zu lösen. Meine Meinung: Dieses Buch hält was es verspricht. Ein schwarzhumoriger Krimi, der mit feinem britischen Humor, speziellen Protagonisten und viel Charme besticht. Selten wurde ich so gut unterhalten wie von diesem Buch. Der Schreibstil ist locker und leicht und besticht durch den scharfzüngigen Blick des Autors auf die Gesellschaft. Die wechselnden Perspektiven geben gute Einblicke in die einzelnen Personen und lassen die Geschichte durch ihre realistische Darstellung lebendig wirken. Die Charaktere sind nicht die allgemein bekannten 08/15 Helden und Heldinnen, denen wir immer wieder begegnen. Nein, sie sind Senioren, die insbesondere durch ihr Alter und ihre Erfahrung vom Leben profitieren. Ihr Alter und ihre Weisheit geben ihnen Vorteile (auch gegenüber der Polizei), die sie clever für sich zu nutzen wissen. Jede Figur hat ihre eigene ganz spezielle Geschichte von der man am liebsten immer mehr erfahren würde. Besonders Elisabeths Geschichte würde mich wirklich sehr interessieren. ;) Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert was denn letztendlich passiert ist und wurde von der ein oder anderen Wendung positiv überrascht. Die Spannung ließ meiner Meinung nach auch zum Ende hin nicht nach, es wurde eher noch spannender und aufregender. Und immer wieder habe ich mich gefragt, welchen genialen Schachzug der Donnerstagsmordclub nun schon wieder aus dem Hut zaubern würde. Fazit: Ein humorvoller britischer Krimi, der besonders durch seine menschlichen Charaktere besticht. Ich hoffe, noch auf viele Geschichten vom Donnerstagsmordclub!
Rüstige Rentner auf Mördersuche
von misery3103 - 22.04.2021
Die ehemalige Krankenschwester Joyce zieht in die luxuriöse Seniorenresidenz Coopers Chase. Als sie von der Bewohnerin Elizabeth angesprochen wird, die sie zum "Donnerstagsmordclub" einlädt. Hier nehmen sich Elizabeth, Ron und Ibrahim alte und ungelöste Fälle vor, die sie aufklären wollen. Als es dann im Umfeld des Heims aktuell zwei Morde gibt, ist der Club in seinem Element. Können die rüstigen Rentner die Fälle aufklären? Was für eine witzige Mordermittlung. Die Bewohner von Coopers Chase und natürlich die Polizisten Chris und Donna, die offiziell in den Mordfällen ermitteln, haben mich wirklich sehr gut unterhalten und mich zum Schmunzeln gebracht. Dabei sind die Fälle verzwickt und ich war teilweise auch ein bisschen verwirrt, weil plötzlich überall jemand was zu verbergen hatte. Trotzdem habe ich die Ermittlungen gerne verfolgt. Elizabeth, die ehemalige Geheimagentin, hat eine Menge Tricks auf Lager. Ibrahim und Ron verstehen es, sich ein bisschen hilfebedürftig zu zeigen, wenn es ihren Zwecken dient, und Joyce, die auflebt, sobald sie mit dem Trio unterwegs ist. Ich mochte das sehr gerne und ich bin sehr gespannt, wenn es in einem nächsten Fall weitergeht mit den Donnerstagen in der Seniorenresidenz. Insgesamt empfand ich das Buch als eine vergnügliche Mördersuche, die mich hier und da überrascht, manchmal auch verwirrt, aber immer gut unterhalten hat. Davon will ich sehr gerne mehr!
Spannung, Humor und jede Menge coole Senioren
von Nici - 20.04.2021
Ein sehr zu empfehlender Krimi, der mal ganz anders ist, als dass was ich sonst lese. Als sich Joyce entschließt mit ihren knapp 80 Jahren in die Seniorenresidenz Coopers Chase zu ziehen, hatte sie ein ruhiges Leben im Sinn. Doch weit gefehlt...Sie lernt Elisabeth kennen, die früher einmal Geheimagentin war und noch zwei weitere nette Leute, die sich immer donnerstags treffen, um ungelöste Mordfälle aufzuklären. Doch dann passiert ein Mord direkt vor der Haustür, klar das die 4 da mit von der Partie sind... Ich bin total begeistert, der Schreibstil, wenn auch aus verschiedenen Perspektiven (Tagebuchform und Erzählperspektive) und ungewöhnlich, haben mich sofort mitgerissen und es ließ sich für mich toll lesen. Auch wenn ich manchmal die Zusammenhänge überlegen musste, war es für mich leicht wieder reinzufinden. Wer den englischen Humor mag, wird dieses Buch wie ich lieben. Ein Super Team, welches an mehrer Miss Marple und Mister Stringer erinnert.
Seniorenermittlerteam
von Castilleja - 19.04.2021
Auf dieses Buch war ich seit der Ankündigung sehr gespannt. Und ich habe mit der Lektüre - einmal begonnen - kaum aufhören können. Eine äußerst luxuriöse Seniorenresidenz und so einige der Bewohner sind noch sehr fidel und brauchen Beschäftigung. Elizabeth kennt viele Menschen und gefühlt noch mehr sind ihr immer noch Gefallen schuldig. Im so genannten Donnerstagsmordclub - nur am Donnerstag war das Puzzlezimmer frei, in dem sie sich für ihre Besprechungen treffen - machen sie sich daran, ungeklärte Mordfälle zu lösen, die Elizabeth Freundin Penny gesammelt hat. Leider ist Penny nicht mehr in der Lage, aktiv mitzuarbeiten. Und darum wird Joyce, eine ehemalige Krankenschwester, rekrutiert. Noch mit von der Partie sind der ehemalige Gewerkschaftsführer Ron und Psychiater Ibrahim, auch er liest immer noch gerne seine alten Akten durch. Doch dann wird es ernst, denn es geschieht ein echter Mord und die vier ermitteln und erschleichen sich mit Elizabeth Hilfe Zugang zum Team der Mordermittlung. Und es bleibt nicht bei dem einen Toten. Die Fährten führen weit in die Vergangenheit und es wird so manch ein Geheimnis aufgedeckt. Eine tolle Geschichte mit wunderbaren Personen, alles mit einem Lächeln hinzunehmen, aber doch tiefgründiger als es zuerst erscheint. Ich hoffe, es wird bald weitere Fälle geben. Zum Abschluss noch ein passendes Zitat von Joyce von Seite 282: So wunderbar das alles ist, der Donnerstagsmordclub, unsere ganzen Abenteuer, die Freiheit des Alters und was wir uns noch gern so einreden: Ein Mensch ist gestorben [...], darum war es nur angebracht, ein wenig in uns zu gehen.
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Sicher & bequem bezahlen:
Bleiben Sie in Kontakt:
Hugendubel App
Zustellung durch:
1 Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche gekennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den gebundenen Preis eines mangelfreien Exemplars.

2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

3 Durch Öffnen der Leseprobe willigen Sie ein, dass Daten an den Anbieter der Leseprobe übermittelt werden.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

10 Ihr Gutschein TONIE10 gilt bis einschließlich 31.05.2021. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.hugendubel.de. Keine Bestellung zur Abholung in der Buchhandlung möglich. Der Gutschein gilt nur auf Tonie-Figuren, Tonie-Transporter und Lauscher und nur solange der Vorrat reicht. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

12 Bestellungen ins Ausland und der DHL-Paketversand sind von der portofreien Lieferung ausgeschlossen. Gültig bis 30.06.2021.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.