Ich habe mir mehr erwartet, als ich bekommen habe. Ein Bezug von Titelbild und Story war irgendwie nicht herzustellen.
Ich habe mir mehr erwartet, als ich bekommen habe. Ein Bezug von Titelbild und Story war irgendwie nicht herzustellen.Inhalt: Johann kann sich verletzt aus dem Wald in ein Dorf retten, wo ihm um ein Haar die Hilfe verweigert wird, was sich dann aber durcheinander couragierten alten Mann verhindert werden kann. Der Winter verhindert die Abreise nach seiner Genesung und die Schulden, die er dann abzuarbeiten hat.Der Aufenthalt in diesem Bergdorf lässt Johann auf ein gut gehütetes Geheimnis stoßen, dessen Wissen nicht nur ihn vor wirklich fürchterlichen Konsequenzen stellt.Ein Trupp Soldaten bringt dann mit dem Wunsch auf eine gültige Klärung die komplette Lage zum Eskalieren.Mein Leseerlebnis: Ein nicht näher bekanntesten Dorf mit einer mehr oder weniger eingeschworenen Gemeinschaft. Und dann der verletze Mann, der im Dorf wieder gesund gepflegt wird. - Die ganze Situation ist wirklich alles andere als das, was ic eigentlich erwartet hatte.Lange Zeit bekommt man etwas von dem Dorfe mit, ohne jedoch Näheres von den einzelnen Personen zu erfahren. Man bekommt nur mit, dass sie sich nicht immer grün sind und jeder wohl so sein Päckchen zu tragen hat. Es ist nichts weiter als ein historischer Roman, aber da sind immer wieder so seltsame Andeutungen, die mich hinter dem Ganzen mehr vermuten ließen.Johann erholt dich jedenfalls von seinen Verletzungen, kann über den Winter aber nicht weiter. So bleibt er als Knecht im Dorf und packt nach seinen Möglichkeiten mit an. - Bis hier absolut nichts Ungewöhnliches und ich war hart am Überlegen, ob ich das Buch nicht abbrechen soll. Es hat mir nichts gegeben und ich habe zu keinem Zeitpunkt auch jur ansatzweise irgendwelche Bilder in einem Kopfkino gehabt. Um so verwirrenden war dann das Ding mit den Soldaten. - Ja, sie waren erschöpft und brauchten Ruhe. Sie haben den großen Zampano gegeben und ihren Willen bekommen. Nur Sinn hat das alles nicht gemacht.Sehr langsam kristallisiert sich hier ein Geheimnis über das Dorf und seine Vergangenheit heraus. Irgendwelche ausgestoßen Menschen, die scheinbar eine Krankheit haben, fristen ihr Dasein in einer Ruine im Wald. - Allerdings hat diese Story dann jetzt auch nichts mehr rausgerissen, weil ich schon lang den Überblick über die Personen und den Sinn und Zweck der Soldaten verloren hatte. Die Geschichte gipfelt in einem krausamen Massaker in der der Burgruine, bei dem es auf beiden Seiten Tote gibt. Die Ausgestoßenen kommen zu ihrer Rache, die aber auch nicht mehr wirklich Sinn ergibt.Das Werk war in jedem Fall seltsam und faszinierend zugleich und konnte mich doch weder fesseln, noch wirklich abholen. Fazit: Ich bin eigentlich vollkommen unbedarft an dieses Buch herangegangen, hatte aber aufgrund des Covers und dem Titel schon so eine gewisse Vorstellung und Erwartung. Dass diese dann aber zu einhundert Prozent nicht erfüllt werden, war so nicht abgemacht. - Ich habe mich durch das Buch gequält und hatte hart mit mir zu kämpfen, dass ich nicht in eine Leseflaute abrutsche. Ich hatte bei dieser Lektüre absolut null Kopfkino vor meinem geistigen Auge und habe immer wieder nach Ausreden gesucht, eben nicht lesen zu müssen. Das Buch war ganz anders, als ich es erwartet habe und konnte mich kaum bis gar nicht fesseln. Die vielen Namen haben mich verwirrt und ich habe Sinn und Zweck dieses Geschwurbels absolut nicht verstanden.Es war ein Versuch, der dann aber leider schief gelaufen ist. Ich werde mir die folgenden Bände sicherlich nicht zulegen und wohl auch um den Autor einen riesigen Bogen machen.Ich habe keine Ahnung mehr, was mich dazu bewogen hat, das Buch überhaupt erst zu kaufen. Ich war am Ende so enttäuscht, dass ich es mit Sicherheit und definitiv nicht weiterempfehlen werde. - Es kann gut sein, dass ich hier nicht mal ansatzweise verstanden habe, was das Autorenduo hier erzählen wollte, aber so gesehen kann mir das jetzt auch egal sein.