Atmosphärisch dichter und ein wenig zäher Roman mit wenig Horror aber dafür viel Meditation über Verlust, Geheimnisse und das Unbegreifliche
Nach dem Tod seines Vaters beginnt sich Ned für den mysteriösen, perfekt erhaltenen aber eindeutig nicht-menschlichen Buick zu interessieren, der einem spurlos verschwundenen Mann gehört. Die Polizisten erzählen Ned die Geschichte dieses konfiszierten Autos, das sie seit Jahrzehnten bewachen ohne zu verstehen, was es wirklich ist oder woher es kam. Die ruhige und atmosphärische Handlung mit dem teilweise zähem Erzähltempo entfaltet sich als Rückblick in dem die Polizisten Ned erzählen, was sie über den Buick wissen bzw. nicht wissen.Bei den Protagonisten steht vor allem Sergeant Sandy Dearborn als Haupterzähler im Fokus der Handlung, der sympathisch und glaubwürdig dargestellt wird. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Ned oder die anderen Polizisten, bereichern die Handlung und bringen gekonnt Facettenreichtum in die Geschichte mit ein.Wer ruhigere und atmosphärische Geschichten mit psychologischer Tiefe und unheimlichen Elementen mag, wird hier fündig.Der Schreibstil ist facettenreich und sehr ausführlich, was das Erzähltempo wesentlich beeinflusst.Einziger Minuspunkt: Das zähe Erzähltempo mindert den Lesespaß ein wenig.Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.