Die Botschaft hinter der Geschichte: Nimm das Leben wie es kommt und mache das dir Mögliche daraus ...
Zunächst ein großes Kompliment an die Übersetzerin. Es war sicher nicht einfach, diesen spielerischen Umgang mit Sprache, diese teils aberwitzigen und skurrilen Vorgänge, so zu übertragen, dass diese auch im Deutschen ihre gewünschte Wirkung entfalten. Es ist ein Genuss, diesen teils versteckten oder hintersinnig eingestreuten realen Bezügen in einer ansonsten doch sehr abgedrehten Story zu folgen. Die Geschichte entfaltete ihren Reiz auch dadurch, dass die historischen Personen beim Namen genannt werden und das politische Geschehen in eine Lebenswirklichkeit hineingezogen wird, die die Distanz zu diesen Geschehnissen nicht nur verringert, sondern tatsächlich auch menschlicher und damit verstehbarer machen - unabhängig davon, ob sie sich so oder so oder auch ganz anders abgespielt haben. Diese indirekten Anspielungen fordern geradezu nach Weiterdenken heraus. Es fällt leicht mit der "guten Seite" zu sympathisieren (wer möchte nicht gerne, trotz aller Hindernisse, so souverän durchs Leben gehen?), wobei die "böse Seite" durchaus auch ihren Charme hat. Es gibt also ausreichend Raum, bei guter Unterhaltung, die eigenen Gedanken spazieren zu führen.Da das Elend dieser Welt im Moment zuzunehmen scheint, kommt eine solche Geschichte gerade recht. Nicht als "Erlösungsgeschichte", sondern als augenzwinkernder Hinweis: Nimm das Leben wie es kommt und mache das dir Mögliche daraus.(19.11.2018)