Viel zu underhyped ¿ das perfekte Sommerbuch!
"Leben heißt, zu handeln. Fehler, die man macht, zu begradigen. Probleme, die sich einem in den Weg werfen, zu klären. Denn man kann jederzeit dafür kämpfen, sein Leben zu ändern. Es anzupacken. Es nach seinen Wünschen zu formen wie ein Ball Knetgummi."Dieses Buch ist der beste Beweis dafür, dass man manchmal ohne Erwartungen in eine Geschichte starten sollte. Die Handlung klingt zunächst recht simpel: Der neue Schüler Leo kommt an die Schule, Abby muss ausgerechnet mit ihm ein Projekt machen und natürlich können die beiden sich anfangs nicht ausstehen. Klingt nach einer typischen Liebesgeschichte? Dachte ich auch. Aber Sunset Beach hat mich komplett positiv überrascht!Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Abby und Leo erzählt. Ich liebe Dual POVs, aber Leos Kapitel waren definitiv meine Lieblingskapitel. Besonders begeistert haben mich die Tropes Forced Proximity und Enemies to Lovers. Die Spannung zwischen Abby und Leo, ihre Wortgefechte und die schlagfertigen Dialoge haben mich immer wieder zum Grinsen gebracht.Ein weiteres Highlight ist das Setting. Kalifornien mit Strand, Sonne und Surfen sorgt für absolutes Sommerfeeling und macht das Buch zur perfekten Lektüre für warme Tage. Gleichzeitig bietet die Geschichte aber auch mehr als nur Romantik. Abby steht vor der Frage, welchen Weg sie nach der Schule einschlagen möchte, und entwickelt sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter. Besonders mochte ich, dass sie viel mehr ist als das typische Surfer-Girl und mit ihrem Interesse an Forensik eine spannende Seite zeigt.Mein Fazit: Sunset Beach - Liebe einen Sommer lang ist witzig, romantisch, sommerlich und für mich viel zu underhyped. Wer Enemies-to-Lovers-Geschichten, tolle Dialoge und echtes Sommerfeeling liebt, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben! ¿¿¿¿¿¿¿