Gute, irgendwie klassische Horror-Story, die mir an sich gefallen hat. Allerdings gibt es immer so ein Thema, dass mich mittlerweile echt oft nervt.
Dass die Protagonisten in solchen Situationen so oft übers Fremdgehen nachdenken oder es halt auch wirklich tun. Ich meine, deine Frau ist vielleicht tot oder vielleicht auch nicht, ist völlig egal, du willst jetzt diese andere Frau vögeln und denkst drüber nach, während dein verängstigster Sohn in deinem Arm schläft. Weiß nicht.. finde das irgendwie enttäuschend, dass Menschen anscheinend so denken. Aber gut, ist auch ein Ich-Problem, ist schließlich ein Horror Roman und keine Happy End-Story.
Davon ab mochte ich diese dichte Atmosphäre und wie langsam aber sicher die Leute vor schlimmen Entscheidungen stehen und/oder ihren Verstand verlieren.
Ich muss sagen, ich kenne den Film nicht, wusste im Vorfeld nur, dass sich die Enden wohl unterscheiden. Ich mochte das Ende, es passt irgendwie gut zur ganzen ungewissen Situation...war aber neugierig, was der Film für ein Ende parat hält und uff...nun verstehe ich, warum es als eines der heftigsten bezeichnet wird. Ich möchte den Film glaube ich nicht schauen und will an das Buchende festhalten.