gefühlvoller Winterroman im schönen Island
Autorin Christiane Lind ist mit "Winterglück auf dem kleinen Pferdehof in Island" ein gefühlvoller Winterroman gelungen. Bereits das Cover ist wunderbar detailreich mit hübschen winterlichen Eyecatchern. Es lädt direkt zum Träumen ein und entführt den Leser in die herrliche Schneelandschaft Islands.Die heimelige Atmosphäre, die die Autorin durch ihren flüssig zu lesenden sowie bildhaften Schreibstil schafft, ist wunderbar und genau das Richtige zur Winter- und Weihnachtszeit. Besonders sind auch die eindrücklichen Beschreibungen der schneebedeckten und einzigartigen Landschaft Islands. Hier spürt man die Verbundenheit zur Insel ebenso, wie die zu den typischen Islandpferden.Hauptfigur Laura, die sich nach einer plötzlichen Trennung neu finden muss, ist sehr sympathisch gezeichnet. So fühlt man mit ihr mit und kann die Verwirrungen und Entwicklungen nachspüren. Schön ist, dass das Buch Mut macht, Neues zu wagen, auch wenn es bedeutet, vieles zurück zu lassen. Auch die weiteren Charaktere sind gut dargestellt, so dass man viele sehr gerne mag, wenige jedoch auch - passend zu den Ereignissen - unsympathisch findet.Einen halben Stern Abzug muss ich leider für die teilweise Realitätsferne des Geschehens geben. Die Entwicklungen passen zwar hervorragend zur Geschichte und dem winterlich-weihnachtlichen Setting, aber manches ist doch etwas zu konstruiert.Trotzdem eine klare Leseempfehlung für kalte Wintertage und kuschelige Abende. Zur Weihnachtszeit herzerwärmend und zum Wegträumen geeignet. Für Pferdefans und Island-Liebhaber sicher ein Genuss.