Tausend Mal besser als Erebos
Mal abgesehen davon, dass ich das einfache Rätsel, das Jana knacken sollte, auch viel zu spät geblickt hatte, fand ich die Idee der kreierten Welten schon faszinierend.Wer kümmert sich schon um Alltagsprobleme, wenn er in einer Austen Welt leben u n d sterben kann!Es tat weh, immer wieder der durchbohrten Friedenstaube zu begegnen. Und doch, near Future ist eben, die Warnungen für die Zukunft möglichst mit allen Sinnen die Leser spüren zu lassen.Ja, es ist erschreckend nah an der Realität. Wir haben gerade ein Mittelmeer, dass über dreißig Grad warm ist und Touristen, die im Liegestuhl den Waldbrand Fernsehen. Trotzdem kommt dieser tolle Roman gar nicht pädagogisch einher. Ich habe die gesamte Zeit über mit Jana mitgefiebert und mit gelitten, manchmal geträumt, da wäre ich jetzt auch gern, manchmal vor Wut geweint....Irma bin ich auch ganz und gar auf den Leim gegangen.Konrad wünsche ich mir als Freund und Theos gibt es glücklicherweise reichlich auf dieser Welt. Trotz Irma muss man ihnen Vertrauen schenken...Wie das geht, darauf gibt dieser mitreißende Öko Thriller par exellence tolle Antworten Charmant fand ich, dass a la Fizek der "Übeltäter"gleich am Anfang genannt wird.Danke für dieses großartige LeseerlebnisAndrea