Der Blumenladen und Lin stehen im dritten und somit letzten Roman im Mittelpunkt. Wird auch sie die große Liebe finden
Der dritte und letzte Band der Tobermory-Reihe dreht sich um Lindsay Bloom. Lindsay hat einen eigenen Blumenladen - die Eltern eine Gärtnerei. Doch ihr Blumenladen läuft bei weitem nicht so, wie sich Lin dies vorstellt und gibt deswegen am Abend Bastelkurse für Erwachsene aber auch für Kinder, um über die Runden zu kommen. Dabei ist sie kreativ und nach und nach nehmen diese Kurse an Fahrt auf. Auch privat läuft es bei Lin nicht gut. Vor einiger Zeit hatte sich Lin's ehemaliger Freund Brian von ihr getrennt und ist ihr noch während der gemeinsamen Zeit fremd gegangen. Mittlerweile ist er bereits verheiratet und Vater. Matt, Lindsays bester Freund hat sich von seinem Lottogewinn ein Hotel gekauft. Da er aber selbst kein Hotelier ist, hat er beschlossen, einen Hoteldirektor einzustellen. Callum Strayton. Und dieser hat vor, das Hotel mit Lindsays Blumen regelmäßig zu beliefern lassen. Für Lin ist dieser Großauftrag der Lichtblick am Ende des Tunnels. Doch auch der neue Hoteldirektor hat es Lin angetan, denn dieser ist aus ihrer Sicht mehr als gutaussehend. Als Matt sich mit Cal anfreundet, verbringen Lin und Cal immer mehr Zeit miteinander und verstehen sich ausgezeichnet. Allerdings ist Callum erst vor kurzem verlassen worden und dies hat ihm ordentlich zugesetzt. Er ist sich sicher, dass er keine Beziehung eingehen will. Doch kann Lin ihn dabei umstimmen, es mit ihr zu versuchen und gemeinsam ein glückliches Leben zu führen? Auchder letzte Band dieser wundervollen Reihe hat mich berührt. Die Gefühle von Lin stehen ihr selbst im Weg, aber sowohl Callum als auch Lin kämpfen für eine gemeinsame Zeit. Er ist sich seiner Wirkung auf Lin durchaus bewusst und spielt mit allen Mitteln, um bei Lindsay auch nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben. Doch auch Callum kämpft mit seinen Gefühlen gegenüber Lindsay, lässt sich dabei aber nicht in die Karten sehen. Als Leser fiebert man sowohl mit Lin als auch mit Callum mit, geht durch alle Höhen und Tiefen dieser Geschichte und stellt am Ende erleichtert fest, dass alles so kommt, wie es kommen soll. Eshat mich sehr gefreut, dass am Ende die Hochzeit von Ally noch beschrieben wurde. Kurz hatte ich bedenken, ob es noch beschrieben werden würde, aber umso mehr freut mich das Ende der drei Protagnisten, denn alle drei haben sich ihren Traummann erkämpft. EinKritikpunktist, dass sich Lin bei ihrem Besten Freund Matt nicht für die gesponsorte Reise nach London bedankt. Lin hat es Matt zu verdanken, dass sie diese Reise überhaupt antreten kann, da Matt sie nicht nur finanziell unterstützt und ihr sowohl die Flüge als auch das Hotelzimmer bucht, sondern auch noch vom Hotel Personal für den Blumenladen ausleiht. Zusätzlich stellt er dann noch Callum frei, sodass Lin nicht allein fliegen muss. Dass sich Lin dafür nicht bei ihm bedankt, hat einen bitteren Beigeschmack. Denn ohne das Hotel, deren Aufträge und auch ohne dieser Reise würde es Lin finanziell immer noch schlecht gehen und sie hätte auch nicht die Möglichkeit an dem Wettbewerb teilzunehmen. Zusätzlich finde ich es schade, dass Matt am Ende der Triologie immer noch keine Partnerin hat. Ich hätte mir so gewünscht, dass Callums Schwester und er sich noch finden würden. Alles in allem habe ich jedoch die gemeinsame Reise mit den drei Freundinnen sehr genossen.