Titel: Das Lied des RabenAutor: T. J. KluneVerlag: HeynePreis: 18,00€Seitenzahl: 656 SeitenÜbersetzer: Michael PfingstlMeine Meinung:T. J. Klune hat mich schon mit so einigen seiner Bücher begeistern können, doch mit keinem so sehr wie mit "Das Lied des Raben¿. Während des gesamten Lesens hatte ich das Gefühl ein Stein würde mir auf der Brust liegen, ich habe geweint, ich habe so viel Schmerz gefühlt und ich habe es geliebt. Ich war nach dem Lesen so dankbar für diese Geschichte, weil sie mir bewiesen hat, dass es solche Bücher sind, die mir immer wieder zeigen, wie großartig die Welten sind die Autor*innen sich ausdenken. Es ist ein beeindruckendes Werk, dass trotz all dem Schmerz auch so viel Liebe beinhaltet hat.Das Cover finde ich sehr schön. Es passt zum generellen Stil der Bücher von T. J. Klune und auch das ein Wolf hierdrauf zu erkennen ist mag ich sehr, da man direkt weiß worum es in der Geschichte gehen wird. Ebenfalls kann man im Hintergrund einen Raben erkennen, der auch eine Bedeutung für die Geschichte hat.Gordo und Mark konnte man bereits im ersten Band kennenlernen und hat dort schon gemerkt, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, die nicht besonders leicht war. Doch wie schmerzvoll sie am Ende wirklich war, hat mich so sehr überrascht. Ich liebe Gordo wirklich sehr, er hat einiges durchstehen müssen und hat so viel über sich ergehen lassen müssen. Ich konnte seine Handlungen, die oftmals aus diesem Schmerz getroffen wurden sehr gut nachvollziehen. Dennoch lernt auch er dazu und hat sein Herz ebenfalls für neue Menschen geöffnet.Mark hat mir in diesem Buch auch sehr leid getan, aber letztendlich muss ich sagen, dass er für mich auch die falschen Entscheidungen getroffen hat. Er hätte in der Vergangenheit für Gordo da sein müssen und ihn nicht alleine lassen. Ich kann verstehen, dass seine Familie und sein Rudel ihm sehr wichtig waren, aber gerade als Gefährte von Gordo hat er diesen sehr oft im Stich gelassen und musste so auch erstmal wieder Gordos Vertrauen gewinnen.Ich glaube, am meisten überrascht hat mich in diesem Buch Thomas Bennett, über den man vor allem in Rückblicken mehr gelernt hat. Meine Meinung über ihn aus dem ersten Band hat sich hier geändert. Zwar nicht komplett, aber viele seiner Entscheidungen haben mir bewusst gemacht, dass manche Menschen, so gut sie auch sein wollen, manchmal die falschen Entscheidungen treffen.Die Liebesgeschichte von Mark und Gordo ist nicht Gerade verlaufen, es gab Höhen und viele Tiefen. Sie hatten sich verloren und wiedergefunden und vor allem gab es eine Menge Schmerz. Doch in all der Zeit war trotzdem klar, dass sie zueinander gehören. Sie mussten einiges in diesem Buch durchstehen, was für mich als Leserin keinesfalls einfach war, aber sie haben auch füreinander gekämpft und das war das Schöne an diesem Buch.Ebenfalls glänzt diese ganze Reihe durch großartige Nebencharaktere, von übernatürlichen bis hin zu menschlichen. Besonders Ox hat für mich bereits im ersten Buch eine tolle Entwicklung durchgemacht, aber auch in diesem Band sieht man nochmal was für ein großartiger Anführer aus ihm geworden ist. Aber auch Gordos Freunde Rico, Chris und Tanner sind immer für ihn da und sorgen für so machen unterhaltsamen Moment. Es gibt so viele besondere Nebencharaktere, wie die Bennett-Brüder, Elizabeth und noch viele mehr die hier eine besondere found family darstellen und mir alle sehr ans Herz gewachsen sind.Auch wenn diese Geschichte sehr schmerzvoll war, denke ich, dass sie es am Ende geschafft hat, all den Schmerz zu heilen und auch eine gute Entwicklung bei den Charakteren stattfand.Zudem liebe ich den Schreibstil hier sehr und habe mich einfach gefreut zurück nach Green Creek zukehren, was ein absolut magischer Ort ist.