Die Geschichte von Haribo im zweiten Weltkrieg und nach dem Tod des Firmengründers
Der zweite Band knüpft nahtlos an Band 1 an und ich habe auch beide in einem durchgelesen. In diesem Band wird die Zeit im zweiten Weltkrieg, die Zeit der Alliierten im Rheinland und die Zeit bis ca Ende der 1950 Jahre beschrieben. Dabei rücken in diesem Band auch die Kinder von Hans Riegel und seine Frau Gertrud mehr in den Fokus.Der Schreibstil machte es auch im zweiten Band leicht immer weiter lesen zu wollen. Hans Riegel hatte es im zweiten Weltkrieg nicht einfach. Er wollte nicht in die Partei einsteigen und die Arbeiter mussten an die Front. Er selbst blieb aufgrund seiner Verletzung aus dem ersten Weltkrieg davon verschont. Aber zuerst sein ältester Sohn Hans Jr. und später auch der jüngere Sohn Paul mussten ebenfalls an die Front. Ohne dabei zu viel des Grauens zu beschreiben, ist es den Autorinnen gelungen, die Zeit eindrucksvoll zu beschreiben. Die Entbehrungen und Schwierigkeiten vor allem zu Zeiten der Besatzung fand ich wirklich spannend. Die Schicksale der Riegel Kinder, von Gertrud und auch von den Fabrikarbeiterinnen haben immer wieder neue Aspekte in das Buch gebracht. Die Zeit nach der Wiedereröffnung der Fabrik hätte fast noch etwas ausführlicher beschrieben werden können, aber wahrscheinlich war kein dritter Band mehr geplant. So wurde am Ende vieles angerissen, aber etwas knapper erzählt. Für mich dennoch eine klare Leseempfehlung.