für die Seele - macht Hunger :-)
Sara Brunsvold - Ein Rezeptbuch fürs LebenDas Cover macht richtig Lust das Buch in die Hand zu nehmen. Ich habe das Buch angefangen zu Lesen. Es macht Freude immer mehr und immer tiefer in die Geschichte einzutauschen.Eine Geschichte wo Familienbeziehungen geehrt werden, wo man Vergebung gibt und und zu empfängt, obwohl es schwierig war. Sehr ansprechend finde ich auch die deutschen Rezepte welche in den Kapiteln enthalten sind.Nikkies Vater heiratet eine andere Frau und hat die Familie verlassen. Dieses ganzes Gefühlschaos führt dazu, dass sie sich und ihre Beziehung sehr hinterfragt.Die Hauptperson Nikki ist ebenso tief verletzt wie ihre Schwester und Mutter..sie hegt Bitterkeit, Wut die ganze Gefühlspalette und beschließt, den Sommer auf der Werner-Familienfarm zu verbringen und ihrem Onkel Wes zu helfen das Bauernhaus zu restaurieren. Dabei findet sie ein handgeschriebenes Kochbuch von einer der Urgroßmütter, die deutsche Rezepte und Weisheiten enthalten, die wahrscheinlich mit einem jüngeren Familienmitglied geteilt werden. Nikki beschließt, einige der Rezepte nachzumachen und sie mit anderen Bürgern zu teilen, die ihre Großmutter kannten. Sie lädt die Gäste ein, bewirtet diese und bittet sie Geschichten über ihre Großmutter zu erzählen. Eine Freundin ihrer Großmutter - Joyce - wird Nikkis Kochpartnerin und Mentorin. Während Nikki sich über ihre Beziehung zu ihrem Vater quält, fühlt sich Joyce offensichtlich zu Wes hingezogen und umgekehrt. Doch Wes zeigt in seiner Beziehung zu Joyce ein Familienmerkmal von Schüchternheit und Angst. Tante Emma erweist sich in vielen emails und Nachrichten als Beraterin.Ich mag auch die wunderbaren Rezepte welche in dem Buch abgedruckt sind. Die Tiefe der Weisheiten ihrer Großmutter lassen mich tief bewegt zurück. Schon allein dafür gibt es fünf Lesesterne. Dies ist das erste Buch von Sara Brunsvold welches ich gelesen habe..es wir nicht mein letztes sein.