
Filmerlebnisse prägen uns. Filme sprechen sehr viele Teile unserer Persönlichkeit an. Während des Schauens werden unterschiedliche innerpsychische, physische und gesellschaftliche Prozesse in Gang gesetzt. Einige von diesen sind bis dato kaum im Fokus der Öffentlichkeit.
Dass Medienwelten uns verändern, gilt als weitgehend unbestritten. Doch worauf beruht diese Wirkung und welche Folgen hat sie, insbesondere solche, die bislang wenig Beachtung finden?
Dieses Buch geht diesen Fragen nach. Es beleuchtet die Vielfalt innerer und äußerer Wirkmechanismen, die beim Filmgenuss aktiv werden. Eine mögliche Konsequenz der neuen virtuellen Welten kann Mediensucht sein. Weitreichender jedoch ist der kulturelle Wandel, der sich durch unsere zunehmende Hinwendung zu Filmwelten und sozialen Medien vollzieht eine Zeitenwende, deren Dynamik gerade erst beginnt.
Inhaltsverzeichnis
Vortwort. - Die Wurzeln unserer Filmwelten. - Wieso schauen wir Filme an? . - Mediensucht. - Wie verändert uns das Anschauen eines Spielfilms? . - Filmwelten: Urszenen einer Zeitenwende? . - Erweiterungen und Epiloge.
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