Wie beim Bestseller «Patria» ist Aramburu erneut ein großes, ein empathisches, ein bewegendes Buch gelungen. Dominik Bloedner, Frankfurter Rundschau
Das Buch trifft immer den richtigen Ton. Ein intensives und tief berührendes Leseerlebnis. Theresa Hübner, WDR 1
Zum Glück tappt Aramburu nicht in die Voyeurismus-Falle. Mit feinem Gespür für seine Figuren porträtiert er eine fiktive Familie, die ihren Sohn verliert. Tobias Wenzel, Deutschlandfunk "Lesart"
Leuchtende Momente der Nähe und der Zärtlichkeit, skurril-witzige Passagen, verborgene Geschichten, die spannungsvoll ans Licht kommen und zum Schluss auch ein Moment der Hoffnung. Gesa ; Thomas Ufer ; Böhm, RBB Radioeins "Die Literaturagenten"
Ein intensives und tief berührendes Leseerlebnis. Trotz seiner Kürze entfaltet derRoman eine große emotionale Wucht nicht zuletzt durch Aramburus präzise, schnörkellose Sprache, die den Schmerz umso eindringlicher macht. Theresa Hübner, SWR 2 "Lesenswert"
«Der Junge» thematisiert das Schlimmste, was einem passieren kann - und feiert die Hoffnung, die in der Literatur liegt. Karin Janker, Süddeutsche Zeitung
Der Schriftsteller beschreibt die Trauer einer Familie über den Tod eines sechsjährigen Schulkinds, und er tut das formal auf interessant skrupulöse Weise, denn der Text richtet sich immer wieder selbstreflexiv an die Leser, formuliert seine ethischen Bedenken, kritisiert den Autor: eine postmoderne Technik, die hier aber sehr organisch wirkt. OLIVER JUNGEN, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ein geglückter Roman, eine rührende Geschichte. Tobias Wenzel, NDR Info "Neue Bücher"
Aramburu begibt sich mit Tiefsinn, Eleganz und Gefühl, das alles andere ist als sentimental, in die Erzählung des Schmerzes, wenn er die Folgen des tragischen Todes einer Gruppe von Kindern beschreibt. . . Dem Autor ist einer seiner stimmigsten, schönsten und überzeugendsten Romane gelungen, ein Wunderwerk des sozialen Mitgefühls, des Eindringens in das Innere einer Familie und damit der universellen Empathie. Juan Marqués, El Mundo
Es ist unglaublich schwer, einen Roman über die zerstörte Welt, die ein toter Sohn hinterlässt, ohne elegische Töne zu schreiben. Aramburu hat es geschafft. Domingo Ródenas, El País
Durch seine außergewöhnliche Fähigkeit, in die Tiefen des Schmerzes einzutauchen, ist dies ein Buch, das zu einem spricht. Man liest es mit einem Gefühl von anhaltendem Staunen. Paolo Lepri, Corriere della sera