Isabelle will Pilotin werden,, aber im Jahr 1963 haben Frauen im Cockpit nichts zu suchen, sie dürfen maximal gut aussehend und nett lächend als Stewardess arbeiten. Durch Zufall lernt sie Julian Kröger kennen,, der eine andere Einstellung hat und ihr helfen will.
Es geht in diesem Roman nicht allein um Isabelle und ihre beruflichen Träume, ihre Schwester Emanuelle die in Paris als Modeschöpferin arbeitet und um ihre Mutter Heloise. Dazu kommt ein brisantes Familiengeheimnis.
Ich konnte mit keiner der Frauen warm werden, es stand bei jeder sehr viel Ich im Vordergrund.. Ehrgeiz ist was natürliches und richtig aber hier wurden Entscheidungen getroffen die nicht für eine Frau allein von großer Tragweite war, aber auf die anderen wurde wenig Rücksicht genommen. Es ist nur zu deinem Besten. Eine fragwürdige Aussage. Der Roman hatte auch Bezüge zurück in die dreißiger Jahre. Das Klima wurde gut beschrieben, auch die Entscheidungen und Folgen passten. Für mich war das der beste Teil des Buchs. Die Jahre danach waren für mich überfrachtet, es geschah bei allen Frauen eine Menge und das gleichzeitig. Die Männer in dieser Geschichte blieben blass, sie waren allerdings ein sehr guter Hintergrund für die Frauen.
Ich mag die Autorin aber in diesem Fall, wäre weniger mehr gewesen.