Ich habe bei diesem Buch etwas Zeit gebraucht, in die Geschichte reinzukommen, was dem ganzen aber keinen Abbruch getan hat.
Ich mochte das Thema mit der NASA und dem Job als Programmiererin, weil es einfach mal was anderes war. Zudem ist dieser Job, immer noch sehr männerdominiert und hier hat Meg einfach mal den Laden aufgemischt.
Mir haben die Einblicke in die Vergangenheit sehr gut gefallen, dadurch konnte man Meg und ihr Verhalten besser verstehen. Allerdings war sie mir manchmal dann doch etwas zu extrem mit ihrer Art, wie sie immer gegen Connor geschossen hat. Aber man muss eben auch beachten, dass ihre Zeit früher nicht einfach war und er leider viel dazu beigetragen hatte. Die Wunden sitzen einfach immer noch zu tief. Die Frage ist, kann man sowas überhaupt jemals ganz vergessen?
Connor mochte ich sehr. Er war offen, ehrlich und überhaupt nicht voreingenommen. Für mich hat er auch eine ganz tolle angenehme Art an sich, bei der man sich direkt in seiner Nähe wohlfühlt.
Manchmal hatten Connor und Meg schon so grumpy x Sunshine-Vibes, wobei Conner natürlich der Sunshine war. :D
Wen man auch nicht vergessen darf, ist Megs Schwester. Was für eine wundervolle Person und Schwester.
Die zwei wichtigsten Dinge, die in deinem Leben kaputtgehen können, sind deine Zukunft und dein Herz. Auf eins davon hast du Einfluss, das andere entscheidest leider nicht immer du.
Es war eine tolle Geschichte, über schwere Zeiten, Mobbing und positive Veränderungen, die das Leben nach gewisser Zeit mit sich bringen.