Himmelsee, Band 3: Lieve führt mit grosser Leidenschaft und vielleicht noch grösserer Akribie das Geschäft mit Honigprodukten, das ihre Grosseltern aufgebaut haben. Honigkerzen, -bonbons und -wein gehören zum Programm, das auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt präsentiert wird. Grosser Schreck: Lieve hat die Anmeldung verpasst und hat nun keinen Standplatz! Sie sieht ihr Unternehmen vor dem Ruin. Das kurzfristige Angebot eines Standplatzes auf dem Weihnachtsmarkt in Himmelsee scheint nicht wirklich verlockend. Doch Himmelsee entfaltet seinen Zauber. Wie viel Künstler Falk damit zu tun hat, bleibt offen
Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit dezentem Weihnachtsfeeling - gefällt mir.
Dies ist Band 3 einer Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Für mich ist es ein schönes Wiedersehen.
Die Geschichte startet in Lübeck und macht nach dem Prolog einen Zeitsprung von vier Jahren. Es dauert ziemlich lange, bis effektiv Himmelsee ins Spiel kommt.
Lieve ist ein Typ, der Listen liebt (ich auch!) und sich stets gut zu organisieren weiss. Aus diesem Grund trifft es sie sehr, dass sie den so wichtigen Anmeldetermin verpasst hat. Sie hat das Gefühl, komplett versagt zu haben, und sieht nur noch schwarz. Ein klein wenig melodramatisch. Aber durch ihre Eltern, die seit kurzem in Himmelsee leben, bekommt sie einen Standplatz auf dem lokalen Weihnachtsmarkt. Aber Himmelsee? Das kann doch nichts werden, oder? Himmelsee ist definitiv nicht Lübeck. Stimmt.
Das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Es war sehr ruhig, hat mir aber gut gefallen. Ein bisschen Mühe hatte ich mit Lieve, die bei etwas Unvorhergesehenem stets ziemlich panisch reagierte. Mir hat die vermittelte Weihnachtsmarktstimmung gefallen, ebenso die Eltern und Grosseltern von Lieve. Die Liebesgeschichte war sehr dezent, für mich hätte da gerne mehr sein dürfen. Von mir gibt es 3 Sterne.