Spannende Grundidee, aber leider konstruiert & ohne richtigen Drive. Totenlichter blieb für mich weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.
¿¿ 3 von 5 SternenÜber das BuchEine Reihe mysteriöser Todesfälle beschäftigt den LKA-Ermittler Jan Nygård und die Polizeipsychologin Anna Wasmuth. Offiziell handelt es sich um Selbstmorde, doch Botschaften in Lammblut lassen nur einen Schluss zu: ein Serienmörder ist in Hamburg am Werk. Alle Opfer haben gemeinsam, dass sie einen grauenvollen Busunfall im Elbtunnel überlebt haben. Doch warum sterben sie jetzt? Als die Ermittler der Wahrheit näherkommen, wird es für sie selbst gefährlich - denn auch ihr Totenlicht scheint bereits zu brennen ...Meine MeinungDie Grundidee des Thrillers klang für mich richtig spannend und vielversprechend - leider konnte die Umsetzung mich nicht überzeugen. Die Handlung plätscherte eher vor sich hin und nahm keine richtige Fahrt auf. Weder die Verdächtigen noch der Zusammenhang mit Anna Wasmuth konnten mich packen, vieles wirkte auf mich zu konstruiert. Auch das Motiv des Mörders blieb für mich bis zum Ende schwer nachvollziehbar. Obwohl das Buch mit knapp über 300 Seiten nicht besonders umfangreich ist, bin ich nur sehr schleppend vorangekommen.FazitEine spannende Ausgangsidee mit großem Potential, das in meinen Augen leider nicht genutzt wurde. Totenlichter konnte mich weder fesseln noch überraschen - schade, hier wäre viel mehr möglich gewesen.