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Produktbild: Ideen, um das Ende der Welt zu vertagen | Ailton Krenak
Produktbild: Ideen, um das Ende der Welt zu vertagen | Ailton Krenak

Ideen, um das Ende der Welt zu vertagen

(2 Bewertungen)15
120 Lesepunkte
Taschenbuch
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Ein eindringlicher Appell - von einem der wichtigsten indigenen Vordenker Brasiliens

Die Menschheit steht vor der globalen Katastrophe. Der brasilianische Umweltaktivist Ailton Krenak sieht den Grund dafür in unserer bisherigen Definition vom Menschen - als Krone der Schöpfung, die berechtigt ist, die Natur nach Belieben auszubeuten. Sein eindringlicher Appell: Um unseren kollektiven Marsch in den Abgrund zu stoppen, müssen wir uns neu orientieren, veraltete Denkmuster loslassen und einen Weg zurück zu unserem Ursprung finden. Dabei helfen uns die verschiedenen kulturellen Auslegungen vom Menschsein, die überall auf dem Planeten zu finden sind. Nur so können wir das Ende der Welt vertagen.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
13. April 2021
Sprache
deutsch
Untertitel
Originaltitel: IDEIAS PARA ADIAR O FIM DO MUNDO / A VIDA NÃO É ÚTIL. Deutsche Erstausgabe.
Auflage
Deutsche Erstausgabe
Seitenanzahl
142
Autor/Autorin
Ailton Krenak
Übersetzung
Michael Kegler
Verlag/Hersteller
Originalsprache
portugiesisch
Produktart
kartoniert
Gewicht
154 g
Größe (L/B/H)
186/116/14 mm
ISBN
9783442771127

Portrait

Ailton Krenak

AILTON KRENAK wurde 1953 in Minas Gerais im Tal des Rio Doce geboren. Er gilt als eine der wichtigsten Stimmen der indigenen Bewegung in Brasilien. Krenak arbeitete unter anderem mit der Aliança dos Povos da Floresta (Allianz der Waldvölker) zusammen, einer Organisation von Fluss- und indigenen Gemeinschaften im Amazonasgebiet, die sich für die Stärkung der Rechte indigener Völker einsetzt. Außerdem ist er Mitverfasser des UNESCO-Antrags, der 2005 die Gründung des Biosphärenreservats Serra do Espinhaço ermöglichte. 2016 wurde er mit dem Orden für kulturelle Verdienste ausgezeichnet und ist Ehrendoktor der Bundesuniversität von Juiz de Fora, Minas Gerais.

Pressestimmen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 02.05.2021

Fallschirme

Ailton Krenak ist einer der wichtigsten indigenen Philosophen Brasiliens. In seinem Buch "Ideen, um das Ende der Welt zu vertagen" (btb, 144 Seiten, 10 Euro) erklärt dieser scharfsinnige Kulturkritiker, warum wir die Idee, es gebe eine Menschheit, am besten verwerfen sollten; inwiefern "Nachhaltigkeit" ein heimtückischer Begriff ist; oder warum wir endlich kapieren sollten, dass die Menschen "nicht die einzigen interessanten Wesen mit einer eigenen Sicht auf das Sein" sind. Zum Weltende sagt er ohne Scheu: Es ist - wie alle indigenen Völker, die seit Jahrhunderten ausgeraubt und erniedrigt werden, wissen - bereits geschehen. Also statt in ständiger Angst vor der Apokalypse zu leben, sollten wir "unsere Kreativität darauf verwenden, bunte Fallschirme" zu bauen, um besser zu fallen. Das klingt zunächst deprimierend. Wer aber die energischen und glasklaren Worte Ailton Krenaks aufmerksam liest, versteht, dass diese Fallschirme uns an einen ganz anderen Ort tragen könnten. hdca

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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