»Mit Hana legt die tschechische Autorin Alena Mornštajnová einen mutigen Roman vor. Es ist nicht nur der starke Lebensstoff, es ist die durchdachte Art, ihn zu erzählen, in der diese Autorin ihr Talent beweist. Was ist eine Frau zu ertragen imstande? , fragen wir uns. Und wie findet eine versehrte Seele zurück ins Leben? Ein großartiges Buch von einer sprachgewandten Gestalterin. « Thomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten
»Mit so feinem Strich (wo es passt, auch humorvoll) haben Sie selten die Freundschaften, Feindschaften, Intrigen, Familienfehden, unerfüllte Liebe und unerwartete Hilfe in einer kleinen Gemeinschaft unter den Schatten der Weltläufe beschrieben gelesen. Nicht umsonst hat Alena Mornštajnová für dieses Buch den Tschechischen Buchpreis erhalten. « Hartmut Löschcke, Bonner Generalanzeiger
»Wie eine riesige Lebenskarte, zusammengefaltet und wieder gefaltet bis zu einem dicken, winzigen Stück Papier, mit unendlichen Schichten und Brüchen hält die Leserin die Geschichte in der Hand und klappt eine Schicht nach der anderen auf, unfähig, das Buch aus den Händen zu legen. Denn mit jeder Schicht, die in dieser Geschichte freigelegt wird, eröffnet sich eine neue Dimension. Hana lässt die Lesenden nicht mehr los, geht eine Allianz mit ihnen ein und klingt in ihnen nach. « Der Haubentaucher
»Kraftvoll und unsentimental schildert Mornštajnová, wie das Schicksal in der mährischen Provinz zuschlägt, geschickt verschränkt sie Zeiten und wechselt Erzähler. Ein unterhaltsamer Familien- und Zeitroman. « Jörg Plath, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Zwei unterschiedliche Überlebende: die quirlige Jugendliche und die deprimierte Aussätzige die Geschichte einer wundervollen Annäherung. Dass zuerst Mira die Erzählstimme zugestanden bekommt, später Hana, verschafft zwei Temperamenten Gelegenheit, verschiedene Töne auf der Farbpalette zu mischen. Erzählen kann Alena Mornstajnová sowieso. « Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten
»Alena Mornštajnovás Roman Hana gilt als eines der erfolgreichsten tschechischen Bücher der letzten Jahre. Mornštajnová erzählt auf berührende Weise davon, wie Katastrophen das Leben von Mira und ihrer Familie erschüttern. Ein Roman von großer emotionaler Wucht. « Tino Dallmann, SWR2
»Alena Mornštajnová nutzt die Kraft ihrer Worte, um der Angst einen Riegel vorzuschieben. Schnörkellos und unfassbar ehrlich rückt sie perfiden Vorurteilen auf den Leib und entlarvt ihre Sinnlosigkeit mit der erschütternden Logik eines Kindes. Ein Buch, das man lesen muss! « Karsten Koblo, aus-erlesen. de
»Die Familiensaga hält die Traumata der Frauen, die durch die Judenvernichtung entstanden sind, fest. Die empfindsam erzählte Inhaftierung in KZs sowie die Vorsicht der jüdischen Bevölkerung geht dem Leser direkt unter die Haut. Es ist eine sehr starke, herzzerreißende Chronik, in der jede/r Liebende das Bangen um die eigenen Beziehungen wiederfinden kann. « Lakshmi Seitz, LitGes