Alice Miller öffnet uns in diesem Buch die Augen über die verheerenden Folgen der Erziehung - die ja nur das Beste für das Kind will. Sie tut das einmal durch eine Analyse der -pädagogischen Haltung- und zum anderen durch die Darstellung der Kindheit einer Drogensüchtigen, eines politischen Führers und eines Kindermörders.
In diesem Buch öffnet uns Alice Miller die Augen über die verheerenden Folgen der Erziehung - die ja angeblich nur das Beste für das Kind will. Sie tut dies zum einen durch eine Analyse der »Schwarzen Pädagogik« und zum anderen durch die Darstellung der Kindheit einer Drogensüchtigen (Christiane F.), eines Diktators (Adolf Hitler) und eines Kindesmörders (Jürgen Bartsch). Ihr Buch verhilft uns zu einem nicht bloß intellektuellen und entsprechend folgenlosen Wissen, sondern auch zu einem emotionalen Wissen von der Tatsache, daß Psychosen, Drogensucht, Kriminalität ein verschlüsselter Ausdruck der frühesten Erfahrungen sind.
Inhaltsverzeichnis
Am Anfang war Erziehung
Jürgen Bartsch ein Leben vom Ende her wahrgenommen
Einleitung
»Aus heiterem Himmel«?
Was erzält ein Mord über die Kindheit des Mörders?
Die Mauern des Schweigens
Schlussbemerkungen
Angst, Zorn und Trauer aber keine Schuldgefühle auf dem Wege zur Befreiung
Auch ungewollte Grausamkeit tut weh
Sylvia Plath und das Verbot zu leiden
Der ungelebte Zorn
Die Erlaubnis zu wissen
Nachwort
Nachwort 2006
Literaturverzeichnis