Wolfswut

True-Crime-Thriller. 2. Auflage. Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Taschenbuch
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2016 in allen Schlagzeilen - aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!

Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Wolfswut
Autor/en: Andreas Gößling

ISBN: 3426521326
EAN: 9783426521328
True-Crime-Thriller.
2. Auflage.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Knaur Taschenbuch

12. Januar 2018 - kartoniert - 528 Seiten

Beschreibung

2016 in allen Schlagzeilen - aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!

Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau ...

Andreas Gößling, mit dem True-Crime-Genre bestens vertraut, verarbeitet den Fall eines deutschen Serienkillers zu einem schockierenden Thriller.

Portrait

Andreas Gößling, 1958 in Gelnhausen geboren, lebt als Schriftsteller und Verleger in Berlin. Der Germanist, Politik- und Kommunikationswissenschaftler hat zahlreiche Romane und Sachbücher für erwachsene und junge Leser publiziert. Die True-Crime-Thriller "Zerschunden", "Zersetzt" und "Zerbrochen" zusammen mit Michael Tsokos waren allesamt Top-Ten-Bestseller auf der Spiegel-Liste. "Rattenflut" ist der dritte und abschließende Teil seiner mit "Wolfswut" und "Drosselbrut" gestarteten True-Crime-Reihe.

Pressestimmen

"sagenhaft spannender Thriller" Berliner Morgenpost

"Ein True-Crime-High-Speed-Thriller, der perfekt erzählt ist und mit starkem Personal aufwartet! Andreas Gößling trifft genau den richtigen Ton für einen Thriller, kurze und knackige Sätze, keine Ausschweifungen, eine moderne und kühle Kommissarin und eine Geschichte, die von einem wahren und schockierenden Fall inspiriert ist. " www.denglers-buchkritik.de

"Ein True-Crime-High-Speed-Thriller, der perfekt erzählt ist und mit starkem Personal aufwartet!" www.denglers-buchkritik.de

"Andreas Gößling, mit dem True-Crime-Genre-bestens vertraut, verarbeitet den Fall eines deutschen Serienkillers zu einem schockierenden Thriller." Focus Online

"Wolfswut kann von der ersten Seite an überzeugen." Spaß am Buch (Blog)

"Schockierend realistisch" Rhein-Neckar-Zeitung

"Ein gut gemachter Thriller, extrem schnell, der durchweg spannend ist. Aber Vorsicht, schlaflose Nächte können folgen." Frankfurter Stadtkurier

"Ein gutgemachter Thriller, extrem schnell, der durchweg spannend ist. Aber Vorsicht, schlaflose Nächte könnten folgen." Frankfurter Stadtkurier

Nicht gerade zart besaitender Lesestoff. Thrillerleser kommen hier voll auf ihre Kosten. (...) Unbedingt lesen. Magazin Köllefornia (Blog)

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Etwas langatmig...
von Principessa1909 - 19.08.2019
Nach dem Krebstod Ihres Vaters, findet Lotte Soltau im Nachlass einen Schlüssel, welcher zu einer alten, nicht mehr genutzten Lagerhalle auf einem verlassenen Fabrikgelände gehört. Darin: Fünf Fässer mit verschiedensten Leichenteilen von fünf verschiedenen Frauen. Während Lotte nicht glauben kann und will, dass ihr allseits beliebter und geliebter Vater etwas mit diesen Fässern zu tun haben soll, beginnen Hauptkommissarin Kira Hallstein - auf eigenen Wunsch von allen nur Hallstein genannt- und ihr Kollege Max Lohmeyer - aus Bayern "importiert" - mit ihren Ermittlungen. Nachdem ich bereits die mit Michael Tsokos zusammen geschriebenen True-Crime-Thriller "Zerschunden , "Zersetzt und Zerbrochen gelesen hatte, war ich doch sehr gespannt auf das nun allein verfasste neue True-Crime-Werk von Andreas Gößling. Leider hat die Spannung aber nur die ersten Seiten des Buches überdauert und ich muss ehrlich zugeben, dass ich während der ersten Hälfte (Teil 1) des Thrillers mehrfach darüber nachgedacht habe, das Buch zur Seite zu legen und - das erste Mal in meinem Leben - ein Buch nicht fertig zu lesen. Entsprechend lange habe ich damit auch gebraucht. In meinen Augen ist Teil 1 einfach viel zu langatmig und ausführlich erzählt mit immer gleichen Beschreibungen und Wiederholungen der Taten, was weder die Spannung, noch das Grauen wirklich steigert. Wer aber die erste Hälfte durchhält, wird im Teil 2 dann mit weitaus besserem Spannungsbogen, schnellerem Erzählstil, überraschenderen Wendungen und verschiedenen Protagonisten und Schauplätzen belohnt. Deshalb: Dran bleiben und durchhalten bis zum Ende lohnt sich - daher auch noch 3 von 5 Sterne (der 1. Teil bekommt 1, der letzte 5, macht im Schnitt also 3). Mal abwarten, wie es bei diesem Ermittlerduo weitergeht und wie sich die Charaktere weiterentwickeln.
Brutal und spannend
von clautzplautz - 15.03.2018
Wolfswut ist das brutalste Buch was ich bisher gelesen habe. In Filmen ist man solche Brutalität ja mittlerweilse schon gewohnt, in Büchern sind derartig detaliierte Darstellungen und Bilder eher untypisch-zumindest für mich. Hallenstein ist eine taffe Ermittlerin, die häufig einen ziemlich guten Riecher in den Fällen hat. Aber wie die meisten anderen in diesem Buch hat auch sie Leichen im Keller. Bis zu letzt werden immer wieder spannende Wendungen in der Geschichte vollzogen, so dass man immer beim Lesen am Ball bleiben will. Für meinen Geschmack war das Buch an einigen Stellen etwas zu langatmig, vermutlich weil man als Leser immer schon vorab aus anderen Perspektiven weitere Hinweise erhalten hat. Was das Buch gut kann... eine krasse Geschichte in spannende Bilder packen, die Charaktere sind gut gezeichnet und man verliert den Überblick (zumindest übder die wesentlichen Teile) nicht. Was das Buch nicht so gut kann... an einigen Stellen hätte ich mir ein paar weniger langwierige Gedanken gewünscht.
spannend aber teilweise auch langatmig
von Wencke - 04.03.2018
Die Leseprobe hatte mich seiner Zeit absolut begeistert. Dieser True-Crime Thriller beginnt mit einem rasanten Tempo und die ersten Kapitel überzeugen. Lotte Soltau hat gerade ihren Vater verloren. Er war erst 63 Jahre alt. Er war Inhaber der Soltau Hoch- und Rückbau GmbH. Es ist Lottes Aufgabe, alles erforderlich zu regeln und zu organisieren. Es ist gerade drei Jahre her, als ihre Mutter verstorben ist. Lotte findet in einer Halle, die ihr Vater bzw. die Firma genutzt hat, Fässer. In diesen Fässern befinden sich menschliche Überreste. Lotte ist fest davon überzeugt, dass ihr Vater nichts mit den Fässern zu tun hat. Kira Hallstein ist Kriminalhauptkommissarin beim LKA Berlin. Sie ist überzeugt, dass an der Geschichte von Lotte und dem besten Vater der Welt etwas nicht stimmt. Kira Hallstein und Max Lohmeyer ermitteln. Kira wird immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt. Vor vielen Jahren ist ihr geliebter Bruder verschwunden, es konnte bis heute nicht geklärt werden, was damals geschah. Diese Ungewissheit macht Kira bis heute zu schaffen. Nach dem sehr rasanten Anfang zieht sich das Buch für mich dann unnötig in die Länge. Es wird viel ermittelt und es werden viele Gespräche geführt, aber es geht wenig voran. Besonders im ersten Teil des Buches hätte ordentlich komprimiert werden können. Manchmal ist weniger einfach mehr. Erst im zweiten Teil wird es dann schlagartig spannender. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste wissen, wie es ausgeht. Sehr gut finde ich, dass die Geschichte in und um Berlin erzählt wird. Mit den einzelnen Überschriften zu den Orten kann der Leser sich sehr gut zurecht finden. Sehr interessant finde ich auch die Verbindung der Realität zu diesem True-Crime-Thriller (Wolfswut und der Fall Manfred S.).
Zorn und Wut machen den Menschen zum Tier
von claudi-1963 - 23.02.2018
Zorn ist der Würger der Menschen; er untergräbt jedes Glück. Es gibt nichts Böses, was ein zorniger Mann nicht zu tun imstande wäre. (Mahbhrata) Nachdem Tod ihres Vaters Alex Soltau beschaut seine Tochter Lotte Hinterlassenschaften ihres Vaters. Unter anderem gibt es da eine alte Lagerhalle bzw. Garage, in der unter anderem 5 blaue Fässer stehen. Neugierig öffnet Lotte eines der Fässer und stellt mit entsetzen fest, das sich dort Körperteile eines Menschen befinden. Sofort ruft sie die Polizei, da sie annimmt, dass die Fässer jemand anderes dort gelagert hat. Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein und Kollege Max Lohmeyer ermitteln in dem Fall. Wie sich herausstellt, sind in den Fässern verschiedene Körperteile, unterschiedlichen Alters und fast alle von asiatischen Frauen, wahrscheinlich ehemalige Prostituierte. Da der Bauunternehmer, Hobbymusiker und großer Johnny Cash Fan Alex Soltau von allen geschätzt wurde, kann sich niemand vorstellen, das diese Fässer ihm gehören, geschweige den, das er diese Frauen getötet haben soll. Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt, das sein Leben gepflastert ist mit vielen Unfällen und Todesfällen in seinem Freundeskreis. Doch dann ereignen sich Morde neueren Datums und vor allem von männlichen Teenagern, teils nach demselben Muster. Die kann der tote Soltau ja nun nicht mehr getan haben, hat er doch einen Helfer? Für Kira Hallstein wird dieser Fall zur Zerreißprobe, bei ihr kommen Erinnerungen an ihren seit Jahren vermissten 17-jährigen Bruder Tobias wieder hoch. Wurde auch er ein Opfer Soltaus oder hatte Soltau doch einen Partner, der jetzt weiter mordet? --- Meine Meinung: In diesem Buch verarbeitet der Autor den sehr brisanten Fall des 2014 an Krebs verstorbenen Manfred Seel. Auch hier fand die Tochter und ihr Mann Fässer mit Leichenteilen in einer angemieteten Garage. Vermutet wird, das mehr als 6 (wahrscheinlich 10) Menschen auf sein Konto gehen. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, am Anfang bis Mitte des Buches jedoch sehr langatmig, so das ich einige Male versucht war es zu beenden. Doch mein Durchhalten wurde belohnt, den spannend wird, die ganze Geschichte als man die Trophäenbücher Soltaus entdeckt. Sie geben Einblick in Soltaus Vergangenheit und seine Taten. Natürlich musste der Autor auch die Charaktere seiner Ermittler etwas nahebringen, doch dies war meiner Meinung nach viel zu ausführlich. Für mich liegt im Grunde der spannendste und fesselndste Teil erst ab Seite 263, der da heißt Ort ohne Straße . Hier erlebte ich dann auch die nervenaufreibende Spannung, wo die Ermittler dem Täter immer weiter auf die Spur kommen. Auch wenn hier realistisches mit fiktivem gemischt wurde, ist dies ein sehr spannender Thriller, der mir teils sehr an die Substanz ging. Den Andreas Gößling hat hier nicht gespart darzustellen, wie der Täter seine Opfer getötet, gefoltert und zerstückelt hat. Deshalb kann ich dieses Buch auch nur Leser mit wirklich starken Nerven empfehlen. Trotzdem bin ich gespannt auf den nächsten Hallstein/Lohmeyer Fall und gebe 4 von 5 Sterne.
True Crime as its best
von AKRD - 21.02.2018
"True Crime" sehe ich mir im TV schon gerne ab und an mal an und habe dank Michael Tsokos auch schon in Bücherform spannende Stunden damit verbracht. Er schrieb ja auch zusammen mit Andreas Gößling, der nun dieses Buch alleine verfasst hat. Und das ebenso gut wie vorher mit Tsokos, wie ich finde. Ein paar harmlos aussehende Fässer aus dem Nachlass ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu solchen Taten fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau Eine ganz besondere Herausforderung für Hauptkommissarin Kira Hallstein vom LKA Berlin, die erstmals mit ihrem jungen bayrischen Kollegen Max Lohmeyer ermittelt. Nicht allein die Brutalität und Komplexität des Falles sind es, die ihr zu schaffen machen. Seit ihrer Jugend versucht sie das spurlose Verschwinden ihres Bruders zu verkraften. Der damals ebenfalls ein Teenager war. Wenn man bedenkt, dass diese Geschichte keine fiktive ist, ist sie meiner Meinung nach noch viel grausamer als ohnehin schon. Der Autor schont den Leser auch nicht, erzählt schonungslos und authentisch, aber das erwarte ich bei "True Crime" natürlich auch. Das Leben erzählt eben doch die "besten"/spannendsten Geschichten. Diese ist wirklich fesselnd bis zum Ende. Der Autor schafft es, die Story so spannend zu präsentieren, wie man das auch dem TV bei entsprechenden Sendungen auch kennt und genau wie ich das auch mag. Sehr gut geschrieben !
Wolfswut
von Anonym - 20.02.2018
Beim lesen musste ich das ein oder andere Mal schlucken. Teilweise ganz schön heftig. Für alle Thrillerfans ein Muss. Das es sich dann hierbei noch um eine wahre Geschichte handelt, kann ich mir fast gar nicht vorstellen. Der Autor hat es bis zur letzten Seite geschafft mich in den Bann zu ziehen, obwohl von Anfang an der Täter bereits fest stand. Der Unternehmer Alex Soltau ist bei allen beliebt und immer freundlich zu den Menschen. Als er nach kurzer Krankheit verstirbt und seine Tochter Lotte ihr Erbe ordnet, macht sie eine grauenvolle Entdeckung.In einer leeren Lagerhalle findet sie 5 Fässer mit verstümmelten Frauenleichen. Für die beiden sympathischen Ermittler Kira und Max ist der Fall relativ klar und sie beginnen mit ihren Ermittlungen. Tolles Buch was ich kaum aus der Hand legen konnte.
Wolfswut
von Das Echo vom Alpenrand - 13.02.2018
Die Berliner Kommissarin Kira Hallstein, seit Jahren auf der Suche nach ihrem Bruder Tobias der im Alter von 17 Jahren von einem auf den anderen Tag plötzlich verschwunden ist, verspürt bei ihrem aktuellen Fall ein zunehmend ungutes Gefühl. Ist sie tatsächlich einem brutalen Serienmörder auf der Spur, der als allseits beliebter Entertainer und gefühlvoller Familienvater gilt? Oder gibt es in diesem scheinbar so gut geordneten Leben doch eine andere dunkle und gut verborgene Seite? Immer tiefer gerät sie in einen Sog, der sie letztendlich dazu zwingt alle offiziellen Dienstanweisungen zu ignorieren. Obwohl sie damit riskiert ihren Job zu verlieren, setzt sie alles daran den Fall gegen jeden Widerstand aufzuklären. FAZIT Ein von der ersten Seite bis zum erschütternden Ende fesselnder Thriller, in dem sich ungeahnte Abgründe auftun, die das Grauen auf die Spitze treiben.
Teils teils
von raschke64 - 06.02.2018
Lottes Vater stirbt an Krebs und beim Sichten des Nachlasses findet sie Fässer mit Leichenteilen. Doch ihr Vater war ein allseits anerkannter Mensch und das passt nicht zusammen. Die Ermittler kommen schnell hinter das jahrelange Doppelleben. Die Ermittlungen werden eingestellt, bis erneut ein Mord in ähnlicher Form geschieht... Das Buch ist nach wahren Begebenheiten geschrieben. Furchtbar genug, was solche Menschen tun. Doch leider hat der Autor für mich noch einen draufgesattelt und zu viel gewollt. Der Anfang des Buches ist richtig gut. Das Ermittlerteam überzeugt und ist richtig sympathisch. Auch das Ende ist klasse und birgt einige Überraschungen. Wenn da nicht der Mittelteil wäre. Zum einen sehr langatmig und damit langweilig werdend. Zum anderen wieder mal eine selbst ziemlich durchgeknallte Ermittlern. Gibt es in der Thrillerliteratur keine normalen Ermittler mehr? Ihr Partner Max ist es doch. Dann wurde jede einzelne Tat und die Grausamkeiten bis ins kleinste Detail dokumentiert, und zwar mehrfach. Durch die Ermittler, durch das Tagebuch, durch die Beschreibung der Filme. Irgendwann stumpfte man als Leser ab. Eine Straffung hätte dem Buch hier gut getan. Mein Fazit: das Buch ist lesbar und in Teilen richtig gut. Aber insgesamt ist es dann Durchschnitt.
Die Sünden der Väter
von misery3103 - 06.02.2018
Beim Ordnen der Hinterlassenschaften ihres verstorbenen Vaters entdeckt Lotte Soltau in einem angemieteten Lagerraum fünf Fässer mit Leichenteilen. Die Polizei unter Leitung von Kira Hallstein geht von einem Serienmörder aus. Doch hat Soltau alleine gemordet oder gab es einen Komplizen? Die Grundidee des Romans gefiel mir. Ein realer Fall, der in einem Thriller verarbeitet wurde. Die Auffindesituation der Leichenteile und die Beschreibung der zugefügten Wunden sind nichts für zimperliche Leser, denn alles wird äußerst brutal aufgezählt. Die Ermittlungen fand ich zunächst spannend, aber irgendwie waren mir alle Tatverdächtigen irgendwann zu abgedreht der philosophierende Einsiedler mit Doktortitel, die Country-singenden rot-gelben Zwillinge, der schwule Sado-Maso-Rocker. Auch mit der Ermittlerin Hallstein, die natürlich auch ihre persönlichen Probleme hat, wurde ich nicht richtig warm und auch ihr Kollege Max Lohmeyer mit seinen Ahnungen und seinem Bauchgefühl ging mir auf die Nerven. Der Fall ist zwar spannend, aber mich konnte das Buch nicht richtig überzeugen.
Nichts für schwache Nerven
von SummseBee - 05.02.2018
Lotte Soltau trauert um ihren toten Vater. Als sie ein paar harmlos aussehende Fässer im Nachlass ihres Vaters findet fällt ihr bisheriges Leben in sich zusammen. In den Fässern befinden sich 5 brutal zerstückelte Frauenleichen. Die Untersuchungen der Polizei ergeben, dass die Verstümmelungen teilweise bei lebendigem Leib durchgeführt sein müssen. Dies alles kann Lotte Soltau nicht mir ihrem liebevollen Vater, der bei allen beliebt war in Einklang bringen. Als sie beginnt sich mit dieser düsteren Seite ihres Vaters auseinander zu setzen geschehen neue Morde. Und diese tragen die Handschrift des verstorbenen Soltau... Das Buch hat gleich zu Anfang eine Spannung aufgebaut, die es bis zum Schluss halten konnte. Da ich als Leser bis zuletzt nicht genau wusste wohin das ganze noch führen könnte. Das Soltau höchstwahrscheinlich der Mörder der 5 Frauen in dem Fass ist, war von Anfang an klar. Aber als dann weitere Morde geschehen, wirft dies automatisch Fragen auf. Ob es noch einen weiteren Täter gibt und ob die Polizei diesen schnappen kann bevor noch weitere grausame Morde geschehen, hält den Leser bis zum Schluss in Atem. Auch die Ermittler zweifeln zeitweise an ihren eigenen Theorien, was es umso spannender gemacht hat. Die Morde und zerstückelten Leichen werden teilweise so detailgetreu beschrieben, dass es einem beim lesen einen gewissen Ekel bereitet. Und das dieser Thriller auf wahren Fällen beruht macht dies alles umso schrecklicher und schauriger. Dies ist der erste Fall der beiden Ermittler Kira Hallstein und Max Lohmeyer, die mir beide in ihrer Art gefallen haben. Zum Glück hat der Autor im Nachwort schon angedeutet, dass es noch mehr Bände mit den beiden geben wird. So kann man schon mal gespannt sein. Ich werde sicher auch den nächsten Band wieder lesen.
Nichts für zarte Seelen
von Miss Norge's Bøker-Welt - 04.02.2018
Da mir die True-Crime-Trilogie, zusammen geschrieben mit Michael Tsokos, schon gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf diesen solo geschriebenen Thriller des Autors. Zu Beginn konnten mich die Auffindesituationen, das Drumherum des Tatortes und die Vorgehensweise der Ermittler sofort begeistern. Das Grundgerüst dieser Story ist der wahre Fall des Säurefassmörders der auch durch die Presse ging. Auf dieser Grundlage hat Andreas Gößling seine Thrillerstory herumgebaut, ausgeweitet und konstruiert. Doch in der Mitte des Buches etwa hat der Autor mich kurzzeitig verloren . Ich irrte zwischen vielen Namen und Personen herum, an einigen Stellen wurde mir der Plot zu verwirrend. Einige Gedankengänge der Ermittler, vor allem von Hallstein, waren für mich nicht nachvollziehbar und ihre Handlungen waren mir suspekt. Ihr Kollege, Max Lohmeyer dagegen, gefiel mir menschlich besser. Zartbesaitete LeserInnen sollten lieber die Hände davon lassen, denn es werden schon extremst eklige und widerliche Tatausführungen beschrieben, die einfach unvorstellbar sind. Gut geschrieben sind die Abschnitte wo man in die kranke Gedankenwelt der Personen eintaucht, die sich an dem Leid wehrlos ausgelieferter Menschen ergötzen und befriedigen. Hier hat der Autor wiederum sein Können bewiesen und mich zurückgeholt in den Verlauf der Geschichte. Das Ende hingegen ist wieder recht spannend und überraschend ausgefallen, womit ich gar nicht mehr gerechnet hatte. Fazit Alles in allem ein gut unterhaltender True-Crime-Thriller, der meiner Meinung nach einige Länge aufweist und deshalb dem Leser einiges an Durchhaltevermögen abverlangt.
Spannend
von Bücherwurm78 - 31.01.2018
Der Vater der 34-jährigen Lotte Soltau ist vor ein paar Tagen gestorben und Lotte ist dabei, den gesamten Nachlass abzuwickeln. In einer Lagerhalle entdeckt sie Fässer, in den Leichenteile liegen. Sie kann nicht glauben, dass ihr Vater damit zu tun hat. Hauptkommissarin Kira Hallstein vom LKA Berlin und ihr Kollege May Lohmeyer nehmen die Ermittlungen auf. Anscheinend war Alex Soltau ein brutaler Serienmörder. Nachdem ich schon "Zerschunden" gelesen habe, welches Andreas Gößling zusammen mit Michael Tsokos geschrieben hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Es ging gleich spannend los, nämlich mit der Entdeckung der Leichenfässer durch Lotte, die Tochter des verstorbenen Alex Soltau. Sehr bildlich sind die Entdeckung der Fässer sowie die Reaktion von Lotte hierauf beschrieben. Ebenso haben mir die Personenbeschreibungen von Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein und ihrem Kollegen Max Lohmeyer gefallen, so hatte man als Leser gleich ab den ersten Seiten an einen sehr konkreten Eindruck der beiden Ermittler. Beide kommen sympathisch an, Kira kämpft mit ihren eigenen Dämonen, nachdem ihr Bruder Tobias vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Das ganze Buch hatte ich recht schnell durchgelesen, was an der Story selbst, an der sehr flüssigen Schreibweise und natürlich auch am Spannungsgehalt des Buches lag. Ein wahrlicher True-Crime-Thriller. Lediglich das Ende bzw. die Aufklärung des Falles hat mir nicht so gut gefallen. Fazit: Ein richtig guter Thriller, spannend vom Anfang bis zum Ende.
Schonungslos
von Melissa Meyer - 28.01.2018
Bisher ist mir Herr Andreas Gößling als Autor völlig unbekannt, meine Meinung bezieht sich also alleine auf Wolfswut und bietet keinen Vergleich zu früheren Werken. Das Buch ist ein bisschen wie das Auto und das Fahrverhalten unserer Protagonistin. Man beschleunigt von Anfang an erbarmungslos. Die Geschichte und Charaktere kommen dabei keinesfalls zu kurz, dennoch zieht sich der Spannungsbogen sehr gelungen durch das gesamte Werk. Unerbittlich wird immer noch eins oben drauf gelegt, ohne dass man als Leser irgendwann denkt jetzt reichts aber mal! . Selbst gegen Ende, nach 500 Seiten, will man immer noch mehr. Man hat keinerlei langatmige Passagen, durch die man sich Seite für Seite quälen muss. Beschreibungen und Dialoge sind nicht zu stark ausgeschmückt, sie sind aber auch gleichzeitig nicht zu seicht. Es ist eher so, dass man Seite für Seite ein Stück mehr der Geschichte erhält und mit jeder Seite mehr erhalten WILL. Man entwickelt den gleichen Jagdinstinkt wie die Protagonistin, was ich unglaublich gelungen finde. Normalerweise bin ich kein Fan davon, wenn in Büchern unzählige Charaktere vorkommen und man sich irgendwie merken muss, wie die jetzt alle zusammenspielen und wer gleich noch mal wer ist und was getan hat. In dieser Geschichte gibt es viele Charaktere, allerdings fällt es überhaupt nicht schwer, Namen, Aussehen, Rollen sofort wieder einer bestimmten Person X zuzuordnen. Das spricht für mich sehr dafür, was für herausragende und besondere Charaktere hier geschaffen wurden. Aber die Geschichte ist durchaus mit Vorsicht zu genießen. Man begegnet sehr vielen sozialen Gruppen, die in unserer Gesellschaft sehr schlecht gestellt sind, die sehr viel Leid ertragen müssen. Der Autor scheut sich nicht, dem Leser die Realität knallhart und ehrlich vor den Latz zu knallen. Man wird hier erbarmungslos mit Trauer, Schmerz und Tod konfrontiert. Teilweise so brutal und mit einer derartig ausdrucksstarken Wortgewalt, dass mir als eingefleischte Hardcore, Horror und Thriller Leserin etwas schlecht wird. Ich kann das Buch nicht empfehlen, wenn man keine Geschichten mag, die etwas übertreiben , nichts wiedergeben, was so jeden Tag passiert. Die Geschichte ist besonders, sie ist rasant und vielleicht ein bisschen fantastisch - zumindest wünscht man sich das, um Nachts noch gut schlafen zu können.
Unglaublich spannend!
von badwoman - 27.01.2018
Lotte Soltau trauert um ihren Vater und verwaltet seinen Nachlass. Auf einem Brachgelände in Berlin hatte er eine abrissreife Halle angemietet. Dort entdeckt Lotte fünf Fässer, deren Inhalt sie in eine tiefe Krise stürzen: fünf tote Frauen, grausam gequält und ermordet, wurden in diesen Behältnissen konserviert. Der Fall wird Kira Hallstein vom LKA Berlin zugeteilt, der mit dem jungen Bayern Max Lohmeyer ein fähiger und sympathischer neuer Mitarbeiter zur Seite steht. Soltau als mutmaßlicher Täter ist zwar tot, aber kann er diese grauenvollen Morde wirklich alleine begangen haben? Die Ermittlungen führen die beiden Kommissare in die Berliner Straßenstrichszene, wo der Kampf ums nackte Überleben an der Tagesordnung ist. Dem Autoren Andreas Gößling ist mit "Wolfswut" ein großartiger Thriller gelungen. Über 523 spannende Seiten führt er den Leser durch eine grauenvolle Geschichte, die dadurch, dass es sich um einen True-Crime-Thriller handelt, hier also reale Ereignisse zugrunde liegen, noch furchtbarer anmutet. Ich möchte, ehrlich gesagt, gar nicht wissen, was hier wirklich passiert ist und was der Fantasie des Autoren entspringt, ich hoffe, das meiste ist der Fantasie zuzuschreiben. Andreas Gößling zieht den Leser förmlich in einen Strudel aus Gewalt, Hass und Rache, dies übt eine fast furchterregende Faszination aus, der man sich kaum entziehen kann. Die Hauptperson Kira Hallstein ist einerseits sympathisch, hat aber glücklicherweise auch ihre Schwächen, das macht sie menschlich. Ihr Kollege Max ist ein netter junger Mann, dem die Gräueltaten zu schaffen machen, er ist ziemlich emotional für diesen Beruf. Ein tolles Team! Der Schreibstil ist mitreißend, mir gefällt auch gut, dass man die Gedanken der Protagonisten, deutlich gemacht durch die kursive Schrift, lesen kann. Ich kann allen, die harte Thriller mögen, dieses Buch wärmstens empfehlen! Das blutrote Cover mit dem zerkratzten Auge sagt schon Einiges über das Buch aus. Der Titel "Wolfswut" ist sicher reißerisch, passt aber sehr gut zum Inhalt.
Nichts für schwache Nerven
von Gabriele Hochrainer - 26.01.2018
Als Lotte Soltau den Nachlass ihres verstorbenen Vaters Alex, Inhaber der Soltau Hoch- und Rückbau GmbH, ordnet, stößt sie auf eine Lagerhalle in Berlin-Spandau, Industriehof Zeppelinpark, Halle 14. Hier erwarten sie 5 alte blaue Ölfässer, deren Inhalt sie erschaudern lässt. Teilstücke von 5 verstümmelte, zerstückelten jungen Frauen wurden hier in Formalin eingelegt und aufbewahrt. Lotte Soltau ist von der Unschuld ihres Vaters lange Zeit fest überzeugt. KHK Kira Hallstein vom LKA Dezernat 11, Tötungsdelikte und erpresserischer Menschenraub, und ihr Kollege KOK Max Lohmeyer sind nach kurzen Recherchen überzeugt, dass Alex Soltau, der von den Menschen in seinem Umfeld als ein geselliger, liebenswerter und loyaler Mensch beschrieben wird, ein grausames Doppelleben geführt hat. Da nach Soltaus Tod eine weitere Leiche nach dem gleichen Muster auftaucht, muss es einen zweiten Täter geben. Um es nicht zu weiteren Opfern kommen zu lassen, beginnt für die beiden Ermittler und ihr Team ein Wettlauf gegen die Zeit und den Tod. Von Montag, den 21.09. bis Freitag, den 02.10 bin ich zusammen mit den Kommissaren auf der Suche nach einem bzw. zwei Tätern, deren Taten mein Kopfkino nicht immer verarbeiten wollte. Andreas Gößling beschreibt sehr detailliert und schonungslos einzelne Tathergänge und lässt mich in die Seele der Täter blicken. Er nimmt mich mit auf die dunklen Seiten Berlins, die Straßenstriche von Frauen, die tiefer nicht fallen können. Hier sucht sich ein Mann, der sich aus einem Trauma nicht befreien kann, seine Opfer. Er schafft es, den Spannungsbogen langsam aufzubauen und extrem hoch zu halten, obwohl sich bei den Ermittlungen manchmal nichts oder sehr wenig tut. Auf den Schreibtischen im Kommissariat finden sich eine Menge Puzzlesteine. Doch irgndwie wollen sie alle nicht zusammen passen. Keine der bisher bei Serienmördern aufgestellte These greift hier. Welche Rolle spielt die Zahl 14, die hier immer wieder auftaucht? Kira Hallstein und vor allem Max Lohmeyer sind mir sehr sympathisch. Sie, auch unkonventionellen und nicht immer legalen Ermittlungen nicht abgeneigt, immer auf dem Sprung und weiterhin auf der Suche ihren Dämonen zu entkommen. Max, der sehr gut mit Menschen umgehen und sich in sie hinein fühlen kann und der sich ein kleines bisschen in seine Chefin verliebt hat. Beide finde ich sehr gut dargestellt. Aber auch die anderen Protagonisten, Typen wie Fritz Tuchalsky Fritz the rat , der in einem Sado-Maso-Studio arbeitet; Dr. Jonas Moosberg, der sich selbst als der Schöpfer sieht; die Rockabilly-Boys Ron und Pit Stockmann - alle werden so detailliert, farbig und menschlich beschrieben, dass sie sich vor meinen Augen festsetzen. Durch Überschriften vor den kommenden Kapiteln weiß ich genau, wo sich die Kommissare bzw. ich gerade aufhalten bzw. ermitteln. Ein True-Crime-Thriller, der mich durch seine schonungslose Offenheit und die Erkenntnis, dass es ja true ist, was hier beschrieben wird, stark mitgenommen hat. Der mich zum Nachdenken angeregt hat. Aber hauptsächlich hatte ich spannende Lesestunden, die ich mir von Andreas Gößling gerne bald wieder wünsche. Ein absoluter Pageturner!
Authentisch
von trucks - 26.01.2018
Authentisch Andreas Gößling kenne ich schon von einem gemeinsamen Buch mit Michael Tsokos. Dieses hier hat er nun ohne diesen verfasst und es ist ebenfalls ein sogenannter "True Crime"-Roman, d.h. einer wahren Geschichte "nachempfunden". Manchmal hält das Leben ja ebenso spannende Geschichten bereit wie die Fiktion eines Autors und das war hier erfreulicherweise auch der Fall bzw. berichtet Gößling den Fall so spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Klappentext Ein paar harmlos aussehende Fässer aus dem Nachlass ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu solchen Taten fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau Eine ganz besondere Herausforderung für Hauptkommissarin Kira Hallstein vom LKA Berlin, die erstmals mit ihrem jungen bayrischen Kollegen Max Lohmeyer ermittelt. Nicht allein die Brutalität und Komplexität des Falles sind es, die ihr zu schaffen machen. Seit ihrer Jugend versucht sie das spurlose Verschwinden ihres Bruders zu verkraften. Der damals ebenfalls ein Teenager war. Gößling schreibt wirklich sehr authentisch - man kann sich sowohl in Lotte als auch in die Kommissarin hineinversetzen und ist so quasi hautnah am Geschehen dran. Ein wirklich fesselnder Schreibstil und ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Ich würde von diesem Autor wirklich gerne mehr lesen - und die Kriminalfälle geben doch sicherlich noch Stoff für ein neues Buch her...
Sehr bewegender Thriller
von Leselottchen - 24.01.2018
Ein sehr aufwühlender Thriller, der bei mir noch Tage nach dem Lesen Spuren hinterlässt. Der Vater von Lotte Soltau ist nach einer Krebserkrankung gestorben. Bei der Besichtigung seines Nachlasses entdeckt sie in einer Lagerhalle fünf Fässer mit Leichtenteilen. Wer war dieser von allen gelobte, charismatische Alex Soltau. Bauunternehmer und Musiker zugleich, hat er viele Menschen verzaubert. Schlummerte womöglich ein Monster in ihm, das immer wieder an die Oberfläche tritt? Führte er ein Doppelleben voll krasser Gegensätze. Die Kriminalhauptkommissarin vom LKA, Kira Hallstein, bekommt den Fall zugeteilt. Sie ist schlau, aber auch unberechenbar. Sie lässt sich von Grenzen nicht stoppen. Eine sehr interessante Kommissarin, die durch ihr ereignisreiches Leben die Story noch spannender erscheinen lässt. Zur Seite steht ihr der junge Kollege Max Lohmeyer, der aus Bayern nach Berlin kam. Sympathisch, manchmal noch etwas unsicher, wächst er zusehends mit diesem Fall. Dass diese Story auf einer wahren Begebenheit basiert, war mir die ganze Zeit bewusst. Die Szenen sind teilweise so brutal, dass ich gar nicht so genau wissen möchte, was Wahrheit und was Fantasie ist. Es offenbart sich einem, wie tief menschliche Abgründe sein können. Mit seinen unfassbaren Handlungen und erschütternden Geschehnissen ist das Buch eher für Leser, die nicht zu zart besaitet sind. Der Schreibstil ist überaus spannend und flüssig zu lesen. Man kommt von einem Lese-Highlight zum nächsten. Alles ist sehr bildlich beschrieben, was einerseits sehr gut ist, ich aber in diesem Fall mein Kopfkino etwas bremsen musste. Der Thriller ist sehr gut durchdacht und trotz verschiederner Zeitabläufe hatte ich nie Schwierigkeiten der Story zu folgen. Das Buch war für mich ein Leseeerlebnis der ganz besonderen Art. Thriller mit groberen Szenen habe ich zuhauf gelesen. Da es sich aber um einen True-Crime-Thriller handelt, erschütterte mich die Handlung mehr als sonst. Das Anzeigen eines neuen Ermittlungstages und die Kapitelüberschriften, die auf den jeweiligen Schauplatz hinweisen, kamen mir sehr entgegen. Das Cover passt absolut zu dieser Story. Blutrot und trotz dem geschlossenen Auge auf der Vorderseite schreit es mir regelrecht entgegen. Der Titel ist massiv und erschreckend und sehr gelungen. Ein Thriller, der mich nachdenklich macht und den ich weiterempfehlen möchte. Doch empfindlichere Krimileser sollten lieber die Finger davon lassen. Nervenstarke Krimileser erleben einige aufwühlende Stunden. Alles im allem hat mich dieser Thriller sehr bewegt.
Erschütternd und grausam
von Philo - 22.01.2018
Aufgrund der Leseprobe und weil es sich um einen True-Crime handelt, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Die Tatsache, daß der Roman auf einer wahren Begebenheit beruht, erschüttert mich zutiefst. Mir vorzustellen, daß es Menschen gibt, die imstande sind, so grausam zu handeln, übersteigt meine Vorstellungskraft. Der Beginn des Buches war durchaus spannend. Lotte Soltau entdeckt nach dem Tod ihres Vaters in einer Halle Fässer mit Leichenteilen und ruft die Polizei. Undenkbar, daß ihr Vater mit diesen Taten irgendetwas zu tun hat. Was sich jedoch sehr bald als Irrtum herausstellt, wie die Ermittler Kira Hallstein und Max Lohmeyer herausfinden. Allerdings finden sie auch bald heraus, daß es noch einen zweiten Täter geben muß. Der Autor legt sein Hauptaugenmerk auf die Durchführung der Taten. Diese werden so brutal durchgeführt und vom Autor bis ins kleinste beschrieben, daß es Nerven kostet weiterzulesen. Allerdings verliert die Erzählung nach und nach an Spannung mit den immer wieder gleichen Wiederholungen der Taten. Das Buch zieht sich in die Länge, und ich war mehrfach vesucht, es zu schließen. Ich habe durchgehalten bis zum Schluß, der eine unerwartete Wendung bringt, die mich aber nicht überzeugt und allzu konstruiert wirkt. Was ist hier noch von dem True-Crime übrig? Daß die Ermittlerin eigene Wege geht und deshalb mit ihrer Vorgesetzten ständig Auseinandersetzungen auszufechten hat und daß sie obendrein vielfältige eigene persönliche Probleme hat, ist inzwischen immer wieder Thema in Krimis und Thrillern. Dies trägt meines Erachtens auch nicht zur Spannungssteigerung bei. Ich hatte das Gefühl, alles schon einmal gelesen zu haben. Fazit: Das Thema ist ungemein spannend, zumal es auf einer wahren Begebenheit beruht, die unvorstellbar ist. Der Autor ist sehr bemüht, seinen Lesern die Taten jede einzeln und in allen Einzelheiten zu berichten, was dem Buch eine unnötige Länge gibt und das Lesen mühsam macht. Hier wäre weniger mehr gewesen. Alles in allem bin ich enttäuscht von einem Buch, das ich unbedingt lesen wollte.
Wow!
von Anonym - 21.01.2018
Ein gefundenes Goldstück, in dem Gößling eine Story präsentiert, die grausamer nur schwer sein kann. Als die Tochter des kürzlich verstorbenen Alex Soltau in einer Lagerhalle Fässer mit Leichenteilen findet, beginnt die Geschichte und gleichzeitig eine Grausamkeit, die wohl ihresgleichen sucht. Die Geschichte führt über denkbaren Verbrechen, die man sich vorstellen kann - Mord, Folter, Vergewaltigung, Entführung - bis weit in die Vergangenheit. Kriminalhauptkommissarin, die in den meisten Fällen mehr Menschenverstand besitzt als viele andere, wühlt zusammen mit ihrem Kollegen tiefer und tiefer, bis sich Abgründe auftun, mit denen auch sie selbst nicht gerechnet hat... Das Buch ist als True Time Crime deklariert und entsprechend in der Zeitform des Präsens geschrieben. Auch wenn man sich damit nicht identifizieren kann und sonst um solche Bücher einen weiten Bogen macht, bekommt man auf Grund des aufgebauten Spannung nur wenig von der Schreibform mit. Ein Spannungsboden folgt dem nächsten und als man sich schon an dem Ende der Geschichte glaubt, geht es immer weiter in die Vergangenheit und weiter in der Geschichte der Grausamkeit. Es hat unglaublich Spaß gemacht, den Kommissaren durch den Fall und durch das Buch zu folgen; man hat mitgerätselt, sich nach neuen Aufdeckungen fast schon gesehnt und ist am Ende von dem Ausgang gleichermaßen erstaunt, wie auch überrascht und vielleicht auch ein bisschen enttäuscht, dass es so und auch plötzlich so schnell vorbei ist. Ein gelungenes Buch, das nur zu empfehlen ist!
Leider nicht mein Fall
von Janine Wolf - 18.01.2018
Bestsellerautor Andreas Gößling bringt mit Wolfswut einen neuen True -Crime-Thriller auf den Markt welcher nach einen wahren Fall eines deutschen Serienkillers nachempfunden wurde . Vorsicht ,dieses Buch hat es in sich und ist nichts für zart beseitete. Zum Inhalt . In einer Lagerhalle ihres verstorbenen Vaters findet Lotte einige alte Fässer deren Inhalt hoch brisant ist . Die Kriminalkomissarin Hallstein ermittelt mit ihrem Team und stellt schnell fest das der verstorbene über Jahre sehr geschickt alle in seinem Umfeld getäuscht hat . Jetzt nach seinem Tod soll die Akte nach kurzer Recherche geschlossen werden ,doch die Morde gehen weiter . Zum Buch . Es hat 527 Seiten . Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar und der Autor hat eine wunderbar bildlichen Art zu schreiben so das man gut in die Geschichte und die der Protagonisten hereinzufinden . Das Storyboard ist höchst spannend und die Protagonisten authentisch Meine Meinung. Das ist der Punkt an dem ich schwanke . Zwar hat mir der Schreibstil und das Storyboard sehr gut gefallen ,jedoch gab es einige Punkte die mich ein ums andere Mal schlucken ließen. Die Tagebücher und Handlungen der Mörder waren so realistisch das sich mir regelrecht die Haare aufstellen und ich oft Scenen übersprungen habe (normalerweise macht mir sowas nichts aus). Wenn bei dies ja sehr für die Schreibgabe des Autors spricht . Der zweite Punkt der mich persönlich etwas störte war das hier und da einfach zuviel Informationen über die Einzelnen Protagonisten eingestreut wurden was das ganze für mich sehr langatmig gestaltete . Mein Fazit . Ein guter Autor ,eine interessante Geschichte aber leider nicht so ganz meins
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