Ich bin begeistert, wie schnell die Autorin es schafft, mich in dieser Zeit um 1921 einzufinden. Ich sah mich in der Hotellobby stehen, ich habe den Glamour des Adlons gespürt, ohne jemals dieses Hotel betreten zu haben.
Auch die Gedanken, Ängste, Hoffnungen und die Liebe kann ich ganz nachempfinden.
So bin ich eingetaucht in eine frühere Zeit, mit dem Schönen, aber auch den härteren Zeiten. Ich habe mitgetanzt, mitgefeiert und auch den Schmerz und Trauer gefühlt.
Dass man auch noch ein wichtiges Ereignis aus Irabellas Kindheit erfährt und im Epilog ein kleines bisschen in die Zukunft mitgenommen wird, macht die ganze Geschichte rund und stimmig.
Für mich ist dies ein sehr gut geschriebener, ins Herz gehender historischer Roman, den ich absolut empfehlen kann.