Jana besucht ihre Familie zu Weihnachten im bayerischen Wald. Als diese spontan ohne sie über Weihnachten verreist und somit das Weihnachtsfest ausfällt, ist Jana überrumpelt und macht sich notgedrungen wieder auf den Rückweg nach München. Dabei kommt sie jedoch in einen Schneesturm und landet mit ihrem Auto im Graben. In der Nähe entdeckt sie ein abgelegenes Haus, in dem ihr früherer Klassenkamerad Toni und sein Neffe Finn wohnen. Sie wird von den beiden aufgenommen und schon bald steht noch eine weitere gestrandete Gruppe vor der Tür, darunter auch ihr Exfreund Stephan, dank dem sie vor sechs Jahren aus dem bayerischen Wald geflüchtet ist. Die Gruppe versucht sich die Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten und gegen Ende werden einige Überraschungen gelüftet und der Weihnachtssee hinter dem Haus lässt seine Magie geschehen.Ich habe anfangs etwas gebraucht, um mit der Geschichte und den Charakteren warm zu werden. Es war weniger weihnachtlich und mehr deprimierend, weil alle Charaktere an diesem Weihnachten mit dem ein oder anderen Thema zu kämpfen haben und sich erstmal keine besinnliche Stimmung und ein Gemeinschaftsgefühl einstellen will. Doch nach und nach tauen alle miteinander auf und erkennen, dass sie voneinander lernen können und zusammen eine neue Weihnachtstradition erschaffen können und dass das Schicksal sich etwas bei diesem ungewöhnlichen und chaotischen Weihnachten gedacht hat. Die Geschichte unterhält einen gut und regt zum Nachdenken an. Sie ist realistisch und ungeschönt und spielt in unserem schönen Deutschland.