berührender Weihnachtsroman mit einer Portion Magie und Liebe
Weihnachtlich festlich präsentiert sich bereits das Cover des Weihnachtsromans "Das Weihnachtswunder von Haus 7". Die Sterne und Schneeflocken unterstreichen diesen Eindruck ebenso wie die hübsche dekorierten Hauseingänge und die passend gestaltete Schrift. Autorin Anja Marschall entführt den Lesenden in die Welt der alleinerziehenden Mutter Luisa, die ebenso um das renovierungsbedürftige Haus, in dem sie mit ihren Kindern wohnt, kämpft, wie zwei weitere Mitbewohner. Doch nicht nur der griesgrämige Eigentümer und sein Anwalt scheinen immun gegen ihre Bemühungen. Dann taucht im abwechslungsreichen Geschehen auch noch Hausmeister Tomte auf, der nicht nur eine ordentliche Portion Magie in den leicht und flüssig zu lesenden Wohlfühlroman bringt.Berührend sind die Geschichten der einzelnen Figuren. Anja Marschall schafft es, den Lesenden mit jeder einzelnen mitfühlen zu lassen. Dies gelingt ihr durch die fein gezeichneten Charaktere ebenso wie durch die berührenden Interaktionen der Einzelnen. Die dichte Handlung greift viele häufig verbreitete Träume und Erwartungen an die Weihnachtszeit auf. Gekonnt verwoben zu einer Geschichte, die berührt und einen Hauch Magie verströmt, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für weihnachtlich traumhafte Lesestunden.