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Wikipedia-Enzyklopädie). Aquäduktenmarmor, auch Kanalmarmor oder
Eifelmarmor genannt, ist ein zu den Kalksteinen zählendes Lokalvorkommen
von Travertin, dessen Entstehung als Sedimentgestein letztendlich eine
Folge menschlicher Bautätigkeit ist. Dies macht ihn als Naturstein in
Deutschland einmalig. Er entstand innerhalb eines Zeitraumes von 190
Jahren als Ablagerung in der etwa 95 Kilometer langen gemauerten
Eifelwasserleitung. Der Kanal, den die Römer bauten, führte bis zu
seiner Zerstörung von der Nord-Eifel nach Köln und wurde durch fünf
kalkhaltige Quellen des als regionalgeologisch bezeichneten Gebietes
Sötenicher Kalkmulde gespeist.