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Produktbild: Löwen wecken | Ayelet Gundar-Goshen
Produktbild: Löwen wecken | Ayelet Gundar-Goshen

Löwen wecken

Roman

(172 Bewertungen)15
160 Lesepunkte
Taschenbuch
16,00 €inkl. Mwst.
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Der gefeierte Bestseller jetzt im Taschenbuch

Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen Einwanderer. Es gibt keine Zeugen, und der Mann wird ohnehin sterben - warum also die Karriere gefährden und den Unfall melden? Doch tags darauf steht die Frau des Opfers vor der Haustür des Arztes und macht ihm einen Vorschlag, der sein geordnetes Leben komplett aus der Bahn wirft.
Wie hätte man selbst in einer solchen Situation gehandelt? Diese Frage schwebt über dem Roman, der die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung und Gut und Böse meisterhaft auslotet.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
28. April 2016
Sprache
deutsch
Untertitel
Roman. Originaltitel: Leha'ir Arajot. 21. Auflage, neue Ausgabe. Taschenbuch.
Auflage
21. Auflage, neue Ausgabe
Seitenanzahl
432
Reihe
Kein & Aber Pocket
Autor/Autorin
Ayelet Gundar-Goshen
Übersetzung
Ruth Achlama
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
hebräisch
Produktart
kartoniert
Gewicht
384 g
Größe (L/B/H)
178/117/37 mm
Sonstiges
Taschenbuch
ISBN
9783036959405

Portrait

Ayelet Gundar-Goshen

Ayelet Gundar-Goshen, geboren 1982, studierte Psychologie in Tel Aviv, später Film und Drehbuch in Jerusalem. Für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet. Ihrem ersten Roman Eine Nacht, Markowitz (2013) wurde der renommierte Sapir-Preis für das beste Debüt Israels verliehen. Für ihre Bestseller Löwen wecken (2015), Lügnerin (2017) sowie Wo der Wolf lauert (2021) sind Filmadaptionen in Planung. Zuletzt erschien bei Kein & Aber Ungebetene Gäste (2025). Ayelet Gundar-Goshen lebt in Tel Aviv.

Ruth Achlama, 1945 in Deutschland geboren, übersetzt hebräische Literatur renommierter Autorinnen und Autoren ins Deutsche. Für Kein & Aber hat sie mehrere Romane von Ayelet Gundar-Goshen, Yishai Sarid, Dori Pinto sowie Daria Shualy ins Deutsche übertragen. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Ruth Achlama lebt in Tel Aviv.


Pressestimmen

»Spannend und auf wundersame Art poetisch. « Annette Hohberg, DONNA, August 2025 Annette Hohberg, DONNA Buchclub

»Eine seltene Tiefenbohrung in die menschliche Seele. Ein unglaublich intensiver, spannender Roman. « Peer Teuwsen, NZZ Bücher am Sonntag, 24. 11. 2024 NZZ Bücher am Sonntag

»Die Frage nach der Bedeutung von Schuld und dem Wert eines Menschenlebens hat Ayelet Gundar-Goshen literarisch brillant umgesetzt. « Jennifer Khakshouri, Die Weltwoche, 7. 12. 2023 Die Weltwoche

»Der Roman entfaltet sich in einen wahnsinnigen Thriller. Man lacht ab und zu, aber man ist die meiste Zeit eigentlich im Positiven angespannt, man will wissen, was passiert. Nebenbei erfährt man, dass Israel ein sehr heterogenes Land ist und die Menschen äußerst divers. « Jennifer Khakshouri, SRF Literaturclub, 14. 11. 2023 SRF Literaturclub

»Das klingt einschüchternd. Doch in Wahrheit ist «Löwen wecken» ein literarisch-psychologisches Kunstwerk. Die Autorin schafft es, ihre Leser in die seelischen Tiefen des menschlichen Daseins zu führen und in dessen verworrenen Abgründe«Kristina Gysi, Luzerner Zeitung, 5. Februar 2023 Luzerner Zeitung

Bewertungen

Durchschnitt
172 Bewertungen
15
166 Bewertungen von LovelyBooks
Übersicht
5 Sterne
73
4 Sterne
52
3 Sterne
34
2 Sterne
10
1 Stern
3

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LovelyBooks-BewertungVon Nirvia am 22.07.2025
Flucht vor der Wahrheit ¿ Ein Roman über Verantwortung und Verdrängung
Von Anonym am 21.07.2025

eine Frage der Schuld

Das Buch ging sehr direkt und ungeschönt los, man wird als Leser direkt in die Handlung und Etans moralisches Dilemma geworfen. Wobei mir der Protagonist bereits zu Angang schon recht unsympathisch war. Man erfährt etwas über Etans berufliche Hintergründe, aber auch hier merkt man schnell, dass es ihm irgendwie an Rückgrat mangelt. Am spannendsten war für mich eigentlich Sirkit, weil sie eine fast schon geheimnisvolle Aura umgibt. Bei ihr weiß man nie so recht woran man ist und man sollte als Leser nicht den Fehler machen, sie zu unterschätzen. Für mich macht sie die überraschendste Entwicklung durch und ich hatte ihr gegenüber sehr ambivalente Gefühle. Ich fand die Geschichte wirkte sehr gestellt, teilweise einfach total überzogen, wie sie Figuren sich verhalten und welche Entscheidungen sie treffen. Und mittendrin diese sehr unangemessene sexuelle Anspannung zwischen Etan und Sirkit, die für mich nicht unbedingt ins Bild passen wollte. Die Sprache gleitet ihr teilweise auch ins obszöne ab, das ist immer nicht so ganz mein Fall. Was mir aber gut gefallen hat war, die die Themen Flucht und Rassismus hier aufgearbeitet worden. Es werden verschiedene Aspekte dessen beleuchtet, sodass es Berührungspunkte aus verschiedenen Blickwinkeln gab. Das moralische Dilemma, das die Grundprämisse des Buches bildet, wird in meinen Augen schwach aufgelöst. Mir hat dieses Ende einfach überhaupt nicht gefallen und nach dem durchaus immer wieder sehr zähen Mittelteil ein bisschen enttäuscht.