Frisch als K.u.K.-Ermittler anerkannt, bekommt Hieronymus Holstein seinen ersten Auftrag von Polizeichef Marx. Ein abgetrennter Kopf wird vor der Polizeidirektion abgelegt, versehen mit einer latenischen Losung. Doch zu wem gehört dieser Kopf? Es dauert eine ganze Weile, bis der Name der Leiche gefunden ist.
Aber neben dem Namen können Hieronymus und sein Kumpel Franz noch eine Verbindung des Toten mit dem Jahr 1848 feststellen, als es in der Stadt revolutionäre Aufstände gegeben hat. Doch was hat das zu bedeuten?
Der historische Kriminalroman Donaumelodien Wiener Verschwörung von Bastian Zach ist der 5. Band der Geschichten um Geisterfotograf Hieronymus Holstein und lädt den Leser ein, in das Wien um 1879 einzutauchen und so auch das Leben in Wien zu Zeiten der Herrschaft von Kaiser Franz Joseph kennenzulernen. Die und Figuren und Dialoge sind authentisch und lassen die Zeit spürbar werden.
Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, kann man einige Zusammenhänge vielleicht besser verstehen, wenn man die ersten Bände kennt. So ist es mir doch auch etwas schwer gefallen, zu Beginn in der Geschichte anzukommen. Der Spannungsbogen ist jedoch gut gelungen und mit einer ordentlichen Portion Wiener Schmäh versehen.