Der Klappentext war interessant zu lesen. Eine Frau deren Mann ums Leben kommt. Ein Unfall wie es scheint, doch tatsächlich steckt mehr dahinter. Ein Vergleich mit Lisbeth Salander wird geführt.Woher dieser kommt, entzieht sich mir nach Lesen des Buches jeglicher Kenntnis. Der Thriller ist in großen Teilen doch recht interessant gewesen. Ich mochte die Kombination der Protagonistin Blum aus Mutter, Ehefrau und Bestatterin. Durchaus eine toughe Frau, aber kein Vergleich mit der erwähnten Lisbeth Salander.Hinsichtlich der Sprache fiel mir auf, dass vor allem kurze, prägnante Sätze genutzt wurden. Nicht selten kam einem die Sprache abgehakt und ja, irgendwie kühl vor. Die Dialoge sind auch kurz und knapp gehalten. Wie in einem Drehbuch. Irgendwie passen sie damit aber auch zu der durchaus kalten, rücksichtslosen Figur der Blum.Die Handlung ist nichts für schwache Nerven, nicht nur auf Grund des Bestattungshintergrundes. Es wird gefoltert, zerstückelt und gesägt.... Ohne allzu viel verraten zu wollen, es wird blutig. Manchmal war die Handlung so absurd, dass man glatt lachen wollte. Alles in allem fehlte mir aber die Tiefe und die Glaubwürdigkeit. Die Geschichte ist ziemlich bizarr und teilweise wirkt sie wie an den Haaren herbeigezogen. Auch fehlte mir die Originalität im Vergleich mit anderen Thrillern, und leider ist der Ausgang dann doch relativ vorhersehbar und nicht überraschend gewesen.Schade. Die Serie werde ich mir sicher anschauen, einen weiteren Teil lesen? Eher nein.