Düster, spannend, fesselnd und mit mehrfachen Plot-Twist. Kein typischer Krimi.
"Bad Vibes" von Bianca Iosivoni ist ein Buch, das sich nicht so leicht in eine klassische Schublade stecken lässt - und genau das macht es so besonders. Es ist weder ein typischer Krimi noch eine reine Lovestory, sondern bewegt sich gekonnt irgendwo dazwischen und schafft damit eine ganz eigene, fesselnde Atmosphäre.Im Mittelpunkt steht Dahlia, die völlig unerwartet das Erbe ihres guten Freundes Jake antritt. Doch schnell wird klar: Sein Tod war kein Unfall, sondern Mord. Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche, die sie tief in die Geheimnisse der einflussreichen und wohlhabenden Familie MacRaven führt. Dabei wird nicht nur ihr Mut auf die Probe gestellt, sondern auch ihre eigene Vergangenheit rückt zunehmend in den Fokus - mit der ständigen Gefahr, selbst ins Visier zu geraten.Die Geschichte ist durchgehend recht düster aber unglaublich spannend erzählt. Die zahlreichen Plot Twists sorgen dafür, dass man als Leser zwar gelegentlich Vermutungen anstellt, am Ende jedoch immer wieder überrascht wird. Besonders angenehm sind die Kapitel, die eine perfekte Länge haben und sich sehr flüssig lesen lassen. Durch den packenden Schreibstil und die mitreißende Handlung fliegt man förmlich durch das Buch - es entwickelt einen regelrechten Sog, der süchtig macht.Für mich ist "Bad Vibes" eine absolute Leseempfehlung und verdient ganz klar 5 von 5 Sternen.