Ich bin wirklich etwas traurig, diese Rezension zu schreiben, denn ich hatte so sehr gehofft, dass mich Wie die Stille unter Wasser begeistern würde. Der Einstieg war nämlich richtig schön und hat mich sofort gepackt. Der Klappentext hat unglaublich viel versprochen und ich war voller Vorfreude auf die Geschichte.Brooks mochte ich von der ersten Seite an und auch Maggie ist mir direkt ans Herz gewachsen. Besonders ihre Freundschaft am Anfang war einfach wunderschön so ehrlich, so herzlich und einfach zum Dahinschmelzen. Diese Momente haben mir richtig gut gefallen und haben mir große Hoffnungen für den weiteren Verlauf gemacht. Was Brittainy C. Cherry aber einfach immer kann, ist schreiben. Ihr Schreibstil war auch hier wieder wunderschön und so leicht zu lesen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.Leider konnte mich die Geschichte danach immer weniger überzeugen. Je mehr sich Maggies Schicksal entwickelte, desto frustrierter wurde ich. Ich war unglaublich wütend auf ihre Stiefmutter, aber irgendwann auch auf Maggie selbst. Natürlich kann ich mir nicht anmaßen zu wissen, wie ich in ihrer Situation gehandelt hätte. Trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass es Möglichkeiten gegeben hätte, sich Hilfe zu holen.Auch Brooks, den ich anfangs so ins Herz geschlossen hatte, konnte mich zum Ende hin leider nicht mehr überzeugen. Das ständige Hin und Her hat mich irgendwann einfach nur noch genervt und ich konnte viele Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen.Was für mich ebenfalls nicht ganz glaubwürdig wirkte, war, dass Maggie nach so vielen Jahren plötzlich wieder spricht. Für mich hätte ein so langer Zeitraum doch auch bedeutet, dass sie vieles erst wieder hätte erlernen müssen, weil ihre Stimme und Stimmbänder sich erst wieder daran gewöhnen müssten. Dadurch fühlte sich dieser Teil der Geschichte leider etwas unrealistisch an.Ich glaube inzwischen einfach, dass diese Reihe nichts für mich ist. Das macht mich wirklich traurig, weil ich die anderen Bücher von Brittainy C. Cherry so sehr geliebt habe. Umso größer war meine Hoffnung, dass mich auch diese Geschichte berühren würde. Leider war das diesmal nicht der Fall.