Tödliche Algarve

Anabela Silva ermittelt. 2. Auflage. Mit 1 s/w Karte.
Taschenbuch
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Auf einem uralten Pilgerweg verschwinden innerhalb kurzer Zeit drei Wanderer. Für Chefinspektor João Almeida besonders heikel: Eine der Vermissten ist seine Halbschwester Liliana. Dann wird eine Leiche gefunden, von Wildschweinen verstümmelt. Doch es … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Tödliche Algarve
Autor/en: Carolina Conrad

ISBN: 3499003236
EAN: 9783499003233
Anabela Silva ermittelt.
2. Auflage.
Mit 1 s/w Karte.
Rowohlt Taschenbuch

16. Juni 2020 - kartoniert - 333 Seiten

Beschreibung

Auf einem uralten Pilgerweg verschwinden innerhalb kurzer Zeit drei Wanderer. Für Chefinspektor João Almeida besonders heikel: Eine der Vermissten ist seine Halbschwester Liliana. Dann wird eine Leiche gefunden, von Wildschweinen verstümmelt. Doch es ist nicht Liliana. Almeida übernimmt die Ermittlungen, bekommt aber einen Maulkorb. Um den Tourismus in der Region nicht zu gefährden, heißt die Devise: Kein Wort von Mord. Er bittet seine Freundin, die deutsche Journalistin Anabela Silva, um Unterstützung. Nicht ahnend, dass sie so ins Visier eines kaltblütigen Mörders gerät.

Portrait

Carolina Conrad ist das Pseudonym der aus dem niedersächsischen Oldenburg stammenden Autorin Bettina Haskamp. Die gelernte Journalistin hat ihre Basis in Hamburg, lebt aber seit mehr als zwölf Jahren in Portugal. Anfangs auf einem selbstgebauten Segelboot, inzwischen in einem kleinen Holzhaus im Hinterland der Ostalgarve. In der zweiten Heimat entstanden Bestseller wie «Alles wegen Werner» und «Hart aber Hilde» und ihre Portugal-Krimireihe um Journalistin Anabela Silva.

Leseprobe

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Pressestimmen

Spannend und unterhaltsam, locker und fesselnd geschrieben und ganz nebenbei mit Urlaubsfeeling und Lokalkolorit. Saarländischer Rundfunk

Conrad gelingt es, Anabelas Leben in Portugal, ihren beruflicher Neuanfang, die Liaison mit dem Kommissar und ihr Familienleben mit einem spannenden Krimi-Stoff zu kombinieren (...). Und obwohl es um Mord geht, hat man während der Lektüre doch unbändige Lust, an die Algarve zu reisen und in einem Café mit Meerblick einen Espresso zu trinken wie Chefinspektor Almeida nur ohne Leichen. NDR 1

Authentisch und spannend: Carolina Conrad schreibt mit Herz und Hirn Ein echtes Lesevergnügen, ruhig und fließend erzählt, trotzdem sehr dramatisch. Und die schönen Beschreibungen Portugals zeigen, wie sehr Carolina Conrad Land und Leute mag. Für Sie

Die Kenntnis von Land und Leuten, die Verwobenheit mit den Eigenarten der Menschen und der durchaus beeindruckenden Landschaft sind besondere Stärken auch des neuen Krimis. ... "Tödliche Algarve" der Buchtitel verspricht Spannung bis hin zur Lebensgefahr für die Hauptakteurin. Der Titel sollte aber nicht in die Irre führen. Denn dieser äußerste Südwesten Europas ist sehens- und liebenswert. Man kann ihn auch über eine Krimireihe kennen lernen. Gemeinsam mit Anabela Silva. Andreas Kathe, mt-news.de (Münsterländische Tageszeitung)

Auch wenn das Cover nach Urlaubslesestoff aussieht, ist dieses Buch deutlich
mehr als eine freundliche Urlaubslektüre ... Es entwickelt sich ein Kriminalfall, der gekonnt die Befindlichkeiten der Akteure, die Landschaftsbeschreibungen und die aktuelle Lage verbindet. Radio Bremen Zwei

Ein gelungener dritter Band. buecherinmeinerhand.ch

Mit einer genauen Algarve-Karte am Anfang und einem kleinen Register mit verwendeten portugiesischen Sprichwörtern und Redewendungen am Ende des Buches ist der 330 Seiten lange Krimi DAS perfekte Sommer-Buch mit einer guten Portion Urlaubsstimmung. algarve-entdecker.com

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Regional und spannend
von aebbies.buechertruhe - 24.09.2020
Inspektor Almeida erhält von der Freundin seiner Halbschwester Liliana einen aufgeregten Anruf - Liliana ist spurlos verschwunden. Ihre letzte Spur führt zu einem alten Pilgerweg. Als dort noch zwei weitere Wanderer verschwinden und diese später tot aufgefunden werden, beginnt Almeida sich doch Sorgen zu machen. Er bittet seine deutsche Freundin Anabela um Unterstützung. Anabela kommt dem Mörder sehr nah - viel zu nah... "Tödliche Algarve" ist der dritte Fall für Anabela Silva und Inspektor Almeida. Carolina Conrad beweist auch hier wieder, daß man hohe Spannung mit viel Lokalkolorit mischen kann, ohne daß ein Part leidet. Der Fall ist nämlich wirklich sehr spannend. Man verfolgt das Geschehen so gebannt, daß man fast seine Umwelt vergißt. Man hat an keiner Stelle eine Vermutung, wer hinter den Taten steckt und bekommt ihn erst ganz am Ende präsentiert. Und dann ist die Lösung eigentlich so logisch, daß man es fast nicht glauben kann nicht von allein darauf gekommen zu sein. Wie bereits in den Vorgängerbänden geizt die Autorin nicht mit lokalem Wissen. Man bekommt diese Region so schön dargestellt, daß man sie vor Augen hat und fast persönlich dort ist. Ebenfalls gibt sie interessante Einblicke in die örtliche Geschichte und spickt die Handlung mit portugiesischen Sprichwörtern, die im Anhang oder direkt im Text übersetzt sind. Ebenso gelungen sind die Charaktere. Anabela und Almeida entwickeln sich immer weiter in ihrer Beziehung und sind jeder für sich absolut sympathisch. Hier bekommt man auch genug Hintergrundwissen, um das Buch auch als Einstiegsband zu verstehen. Für die Krimihandlung benötigt man keine Vorkenntnisse, da jeder Band in sich abgeschlossen ist. Durch den lockeren Stil und den gelungenen regionalen Bezug eignet sich dieser Krimi hervorragend als Sommerkrimi oder zum Träumen vom nächsten Sommer!
Authentisches Portugal
von SusanK - 14.09.2020
Auf einem alten Pilgerweg verschwinden nacheinander drei Wanderer. Besonders heikel ist die Tatsache, dass auch die Halbschwester des ermittelnden Chefinspektors Joao Almeida vermisst wird. Doch damit nicht genug: Um den Tourismus nicht zu gefährden, soll möglichst alles vertuscht werden.... Tödliche Algarve ist bereits der dritte Band um die Dolmetscherin Anabela Silva in ihrer portugiesischen Heimat; er kann aber auch problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der Autorin Carolina Conrad gelingt es auf höchst unterhaltsame Weise, den Leser mitzunehmen auf eine spannende Reise nach Portugal und in den Sommerurlaub. Beeindruckende Beschreibungen der Landschaften und der portugiesischen Lebensart spiegeln das wundervolle Land wider; vervollständigt durch eine genaue Algarve-Karte am Anfang und einem kleinen Register mit verwendeten portugiesischen Sprichwörtern und Redewendungen am Ende des Buches ein perfekter POrtugal-Genuss! Vervollständigt wird das Ganze durch einen erfrischenden Schreibstil sowie authentische, durchaus mehrdimensionale Figuren und eine tolle Spannungskurve. Dieser wunderbare Sommerkrimi hat mich begeistert und ich empfehle ihn sehr gerne weiter - nicht nur allen Portugal-.Fans.
Tödlicher Wanderweg?
von bärin - 20.07.2020
Ein einsamer Wanderweg an der Algarve in Portugal - dort werden drei Wanderer vermisst, die alleine unterwegs waren. Eine davon ist die Halbschwester Liliana von Chefinspektor Almeida. Es taucht eine weibliche Leiche auf, die bereits erheblich von Wildschweinen angenagt wurde - zum Glück ist es nicht Liliana. Handelt es sich um einen Jagdunfall oder war es Mord? Denn von Mord will der unsympathische Staatsanwalt nichts hören - das wäre ja schädlich für den Tourismus. Da auch ein Deutscher vermisst wird, bekommt Anabela Silva den Auftrag, für die Polizei zu übersetzen. Das kommt ihr natürlich wieder sehr entgegen, denn sie hat bereits wieder eigene Nachforschungen gestartet, was ihrem Freund Almeida nicht gefällt. Dies ist der dritte Band dieser gut zu lesenden Reihe um die Journalistin und Übersetzerin Anabela, die in Deutschland aufgewachsen ist, aber portugiesische Wurzeln besitzt. Sie und ihr Freund sind sehr sympathisch beschrieben. Es ist toll, wie rührend sie sich um ihren kranken Vater kümmert, auch wenn sie manchmal recht eigensinnig sein kann. Die schöne Landschaft ist mit viel Liebe beschrieben. Gut finde ich auch die sprachlichen Einstreuungen in der Landessprache, die gleich übersetzt werden. Besonders lustig sind Sprichwörter wie Geh Affen kämmen - das bedeutet verschwinde ! Ein ruhiger Krimi, der erst zum Ende hin sehr spannend wird.
Spannender Algarve-Krimi!
von Diro - 17.07.2020
Schon die ersten beiden Bände dieser Reihe haben mir sehr gut gefallen, aber dieser spannende neue Krimi um Wanderer, die auf der Via Algarviana verschwinden, ist aus meiner Sicht noch besser als die Vorgänger. Das Ende kam viel zu schnell - ich hätte noch stunden- oder tagelang weiterlesen können. Wie immer sehr gute Kenntnisse in Bezug auf Land und Leute, ein flotter und humorvoller Schreibstil, stimmige Figuren. Und dieses Mal viele kriminaltechnische Details - auch hier wurde genau und sauber recherchiert. Dieser Krimi verdient einen großen Erfolg.
und wieder ein toller Krimi von Carolina Conrad
von Susanne - 17.07.2020
als große Liebhaberin Portugals und vor allem der Algarve, fühle ich mich beim Lesen all der Krimis von Carolina Conrad vor Ort. Die Örtlichkeiten sind super recherchiert, das Buch spannend bis zum Schluss geschrieben und die Liebe der Autorin zu ihrer Wahlheimat läßt sich nicht überlesen. Ich habe das Buch gerade im Urlaub an der Algarve gelesen und freue mich auf weiter Bücher von Bettina!
Wunderbar spannender Sommerkrimi!
von Rosmarin - 04.07.2020
Die wunderschöne Algarve im Süden Portugals bietet nicht nur Traumstrände, sondern auch einen uralten Pilgerweg. Just auf diesem verschwinden innerhalb kurzer Zeit drei Wanderer. Als eine von Wildschweinen verstümmelte Leiche gefunden wird, nimmt die Polizei Ermittlungen auf, um die Vermissten aufzuspüren. Eine der Abgängigen ist Liliana, die Halbschwester von Chef-Inspektor Joao Almeida, von deren Existenz dieser gerade erst erfahren hatte. Gemeinsam mit seiner deutschen Freundin, Journalistin Anabela Silva, sammeln sie Indizien, die Anabela in bedrohliche Gefahr bringen¿ Carolina Conrad ist ein spannender Krimi gelungen, der mit großer Lebendigkeit punktet. Liebenswerte Protagonisten, akribische Ermittlungen, überraschende Irrungen und Wendungen, dazu die wunderschöne Landschaft der Algarve - da kann man als Leser eintauchen und sich gefangen nehmen lassen! Carolina Conrad versteht es, den Leser zu fesseln. Man nimmt am Leben von Joao und Anabela teil, schaut ihnen über die Schulter und darf mitzittern, wenn es brenzlig wird. Ein überzeugender Fall, sehr realistisch und bis zum undurchschaubaren Ende stets spannend erzählt - ein wirklich empfehlenswerter, herrlicher Sommerkrimi!
Tödliche Algarve
von Sir Henry - 02.07.2020
Tödliche Algarve, der dritte Algaraveroman von Caroline Conrad, ist ein packendes, spritziges Lesevergnügen! Die tragischen Momente der Ermordungen und ihre dramatischen Zusammenhänge werden spannungsreich dargestellt. Anabela Silva wird mir in diesem dritten Roman von Caroline Conrad immer sympathischer mit ihrer klugen Herzensoffenheit und ihrem trockenen Humor. Caroline Conrad nimmt den Leser mit in kleine Dörfer in und um Alcoutim bis zur Küste nach Faro. Sie informiert diskret über Restaurants und lokale Gerichte ohne in pedantische Menü -oder Stadtbeschreibungen wie in einer neuerlichen bretonischen Krimireihe abzugleiten. Ich warte gespannt auf Anabelas 4. Ermittlung!
von mabuerele - 29.06.2020
"...Wenn ich etwas wissen will, bin ich kaum zu bremsen. Deshalb bin ich vor vielen Jahren Journalistin geworden. Und auch wenn ich in dem Beruf nicht mehr arbeite, hat sich an meiner - übrigens genetisch bedingten - Neugier nichts geändert..." Chefinspektor Joao erhält einen Anruf. Seine Halbschwester Liliana hat sich seit mehreren Tagen bei ihrer Partnerin nicht gemeldet. Das ist ein schwieriges Thema, denn Joao hat Liliana erst bei der Beerdigung seines Vaters kennengelernt, als sie auf dem Friedhof stand und nach dem Erbe gefragt hat. Deshalb blockt er Anabelas Nachfragen unwirsch ab. "...Zum letzten Mal: Es interessiert mich nicht, was mit dieser Frau los ist. Sie geht mich nichts an und dich erst recht nicht!..." Das Eingangszitat ist Anabelas Einschätzung über sich selbst. Sie wird also nicht locker lassen. Auf den gleichen Wanderweg, den Liliana angeblich gegangen war, wird am nächsten Tag eine tote junge Frau gefunden. Sie ist Engländerin, war allein unterwegs und wurde erschossen. Nun steckt Jaoa plötzlich mitten in den Ermittlungen. Die Autorin hat erneut einen spannenden Krimi an der portugiesischen Algarve angesiedelt. Die Geschichte hat mich schnell wieder in ihren Bann gezogen, da ich die Protagonisten schon aus anderen Bänden kenne. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er verbindet gekonnt den Kriminalfall mit den persönlichen Befindlichkeiten der Akteure und der zauberhaften Landschaft. Anfangs konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Jäger der Gegend, später gerät die neue Solaranlage ins Visier der Polizei, denn ein Deutscher von dort ist ebenfalls verschwunden. Natürlich lässt es sich Anabela nicht nehmen, eigene Wege zu gehen. Das wirkt deshalb besonders eindringlich, weil sie in ihrem Handlungsteil als Ich - Erzählerin fungiert. Ein feiner Humor durchzieht ab und an die Handlung. "..."Warst du mal bei einer Hausschlachtung dabei?" [¿] "Also, ich muss das nicht haben. Für mich dürfen die Tierchen gern schon fertig als Schnitzel auf dem Teller liegen, ohne dass ich darüber nachdenke, wie sie dahin gekommen sind"..." Während für den Tod der Engländerin lange kein Motiv ersichtlich ist, zeichnet sich für den Deutschen eine bewegte Vergangenheit ab, die ihn eingeholt haben könnte. Glücklicherweise wird Anabela bei der Polizei wieder als Übersetzerin gebraucht, so dass sie schneller im Geschehen ist, als sie gehofft hat. Dabei muss sie allerdings ihre privaten Probleme im Aauge behalten. Die Demenz ihres Vater ist immer schwieriger zu händeln und Jaoa ist auch ein Partner, der gern seine Meinung sagt. Dann entscheidet sich Anabela den Wanderweg zu gehen - und begibt sich damit in Lebensgefahr. Sehr bildhaft werden dabei ihre Eindrücke wiedergegeben. "...Und was man alles so sieht und riecht, wenn man allein wandert! Keine Ahnung, wie oft ich mich schon nach einer Wildblüte gebückt, einen Schmetterling nachgeschaut oder eine besonders bizarr geformte Baumwurzel bestaunt hatte..." Am Ende bleibt keine Frage offen. Alles passt zusammen. Der Täter war eine Überraschung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist ein eher leichter Krimi voller Urlaubsflair.
Mord am Pilgerweg
von buecherwurm1310 - 29.06.2020
Chefinspektor João Almeida bekommt einen Anruf von Inês, weil Liliana den Pilgerweg Via Algarviana gehen wollte und verschwunden ist. Liliana ist João Halbschwester, mit der er nichts zu tun haben will, weil er noch nicht verwunden hat, dass sein verstorbener Vater ein Doppelleben geführt hat. Auf Drängen seine Freundin Anabela erkundigt er sich dann aber doch, was vorgefallen ist. Sorgen macht er sich aber erst, als er zum Fundort einer von Wildschweinen verstümmelte Leiche am Pilgerweg gerufen wird, denn es stellt sich heraus, dass die Tote erschossen wurde. Doch der Tourismus soll nicht gefährdet werden und daher warf nicht von Mord gesprochen werden. Dann verschwindet auf dem Wanderweg auch noch ein Deutscher, der in der Gegend arbeitete. Da Anabela inzwischen ihr Übersetzungsdiplom erworben hat, wird sie von der Polizei als Übersetzerin eingeschaltet. Dies ist bereits der dritte Fall für Chefinspektor João Almeida. Das Buch liest sich schön flüssig. Die Atmosphäre an der Algarve ist gut dargestellt, so dass man gleich Urlaubsgefühle bekommt. Authentisch wird die Geschichte auch durch portugiesische Redewendungen und Sprichwörter (am Ende des Buches erklärt). Auch die Personen sind authentisch und gut beschrieben. João Almeida und Anabela Silva sind ein Paar, was aber außer dem Kollegen Paulo Pinto niemand bei der Polizei weiß. Anabela Silva hat journalistische Erfahrungen, was oft zu spüren ist. Sie ist neugierig und stellt Fragen, womit sie sich nicht immer beliebt macht, denn schließlich soll sie als Übersetzerin tätig sein. Aber sie findet so einiges heraus, was der Polizei entgangen wäre. Leider aber gerät sie dadurch auch selbst in Gefahr. Almeida aber muss anerkennen, dass Bela wirklich geschickt ist. Aber auch Polizeipraktikantin Samanta Soares ist eine fähige Ermittlerin und passt gut ins Team. Neben dem Kriminalfall kommen auch viele private Dinge zur Sprache. Anabela ist ein Familienmensch und sie entlastet ihre Mutter bei der Pflege des an Alzheimer erkrankten Vaters. Während die Mutter schon an eine Hochzeit denkt, ist sich Anabela diesbezüglich aber noch nicht so sicher. Sie ist zufrieden, wie es gerade läuft. Die Ermittlungen führen in verschiedene Richtungen und so kommen auch Themen wie Umweltschutz und Neonazis zur Sprache. Am Ende löst sich alles schlüssig auf. Dieser Algarve-Krimi hat mir gut gefallen.
Gefährliche Via Algarviana
von Bibliomarie - 28.06.2020
Anabela Silva ist in Deutschland aufgewachsen, hat studiert und als Journalistin gearbeitet. Die Eltern kehrten schon vor einiger Zeit nach Portugal zurück und nun erkrankte ihr Vater an Alzheimer. Die Eltern brauchten ihre Unterstützung und Anabela zögerte nicht lange und zieht zurück in ihr Heimatland. Dort fühlt sie sich nun sehr wohl und arbeitet als freiberufliche Übersetzerin. So kann sie ihren Eltern mehr Zeit widmen. Liiert ist sie mit João Almeida, den seit dem ersten Fall kennt, in dem sie der Polizei als Übersetzerin helfen konnte. Der Via Algarviana war eine uralter Pilgerstrecke und ist nun ein vielbesuchter Wanderweg. Die Tourismusbehörden und die am Wegesrand liegenden Dörfer sind sehr auf Tourismus erpicht. Da passt es überhaupt nicht, dass eine englische Touristin erschossen aufgefunden wurde und zwei weitere Wanderer vermisst werden. Von Mordermittlungen darf nicht die Rede sein und die Policia Judicaria soll möglichst diskret ermitteln. Da ein Vermisster Deutscher ist, wird Anabela wieder als Übersetzerin einbezogen und hat bald ganz eigene Ermittlungsansätze. Ich finde es interessant, dass Portugal immer öfter Hintergrund für Krimis wird. Schön, dass nicht immer nur Frankreich oder Italien beschrieben wird. Ich kannte den ersten Band und bin trotz der längeren Pause sofort wieder heimisch geworden. Anabela ist eine lebensnah beschriebene Protagonistin. In Deutschland sozialisiert, ist sie selbstbewusst und offen, aber auch genug Portugiesin um den Wert der Familie sehr hoch zu schätzen. Diese sehr sympathische Konstellation ist ein gelungener Hintergrund für die Krimis von Carolina Conrad. Der Plot ist behutsam aufgebaut, wenn anfangs noch die Möglichkeit eines Jagdunfalls im Raum steht, wird es im Lauf der Geschichte immer vielschichtiger und temporeicher. Auch, dass Joãos Halbschwester ebenfalls auf dem Wanderweg unterwegs sein soll und sich seit Tagen nicht meldet, steigert die Spannung. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, sehr flüssig zu lesen und mit ihren Landschaftsbeschreibungen lässt sie dem Leser die Algarve und das Hinterland lebendig werden. Man merkt sofort, dass sie kennt und liebt, worüber sie schreibt. Ich hoffe, dass Anabela noch oft in Kriminalfällen an der Seite von João Almeida ermitteln kann.
Kein Wort von Mord
von hasirasi2 - 24.06.2020
¿ ist die Anweisung des Staatsanwaltes an Chef-Inspektor João Almeida, als auf dem Pilgerweg Via Algarviana in kurzer Zeit 3 Wanderer verschwinden und bald darauf eine verweste, von Wildschweinen angefressene, Leiche gefunden wird. War es ein Unfall oder Mord? Da einer der Vermissten ein Deutscher ist, kann João seine Freundin, die Übersetzerin Anabela anfordern. Dass die beiden ein Paar sind, weiß bisher nur sein Kollege - Privates und Berufliches wird streng getrennt. Auch, dass eine der anderen Vermissten Almeidas Halbschwester ist, soll nach Möglichkeit niemand erfahren ... "Tödliche Algarve" ist bereits der dritte Teil der Reihe um die deutsche Journalistin Anabela Silva und Chef-Inspektor João Almeida. Als Anabelas Vater an Alzheimer erkrankte, ist sie nach Portugal zurückgekehrt, um ihre Mutter bei der Pflege und Betreuung des Vaters zu unterstützen. Da sie zeitlich unabhängig sein will, arbeitet sie nicht mehr als Journalistin, sondern als freie Übersetzerin. Mir gefällt, wie Carolina Conrad den Familienzusammenhalt der Silvas zeigt und dabei weder die Erkrankung noch die Belastung für die Angehörigen beschönigt oder überdramatisiert. Es ist toll, wie liebevoll sie trotz allem mit ihrem dementen Vater umgehen, das zieht sich als roter Faden durch die Reihe. Mit João ist sie seit dem ersten Fall zusammen und wenn es nach ihrer Mutter geht, könnten die Hochzeitglocken bald läuten, aber Anabela hält sich ihr gegenüber sehr bedeckt - sie und João scheinen mit der bisherigen Situation sehr zufrieden zu sein. Ich bin schon nach wenigen Seiten wieder an der Algarve und in Anabelas Leben angekommen. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin in der Gegend lebt. Sie beschreibt die örtlichen Gegebenheiten sehr anschaulich und macht Lust auf eine Pilgertour auf der relativ unbekannten Via Algarviana. Der Fall der entwickelt sich nur langsam, bleibt dafür aber bis zum Ende sehr spannend. Fieberhaft suchen die Ermittler nach Gemeinsamkeiten oder Berührungspunkten der Vermissten, um hinter die Beweggründe des Täters zu kommen, immer mit dem Staatsanwalt und der Presse im Nacken. Joâo bittet Anabela, sich wegen der verschwundenen Wanderer umzuhören, was ihrer natürlichen Neugier entgegenkommt. Sie ist sehr geschickt, wenn es um die Beschaffung von Informationen geht, da merkt man, dass sie Journalistin war. Und obwohl die bei den Verhören nur übersetzen soll, stellt sie oft die richtigen Fragen. Sie scheint den Polizisten bald einen Schritt voraus zu sein und gerät selbst in Gefahr. Mich hat "Tödliche Algarve" wieder sehr gut unterhalten - spannend und mit viel portugiesischem Flair ist er der perfekte (Urlaubs-) Krimi.
Spannend bis zum Ende
von SiWel - 23.06.2020
Ich mag die Algarve ebenso wie Krimis. Tödliche Algarve von Carolina Conrad war da jetzt genau die richtige Lektüre zur momentanen Zeit. Eine Urlaubslektüre mit Spannung und viel portugiesischem Flair. In den beiden vorherigen Bänden durfte ich bereits die deutsche Journalistin Anabela Silva und den Chefinspektor Almeida bei ihren Ermittlungen begleiten. Anabela ist ein Charakter den ich mag, sie ist neugierig, kann ihren Mund nicht halten und mischt überall gerne ungefragt mit, allerdings hilft sie ihrer Mutter auch bei derPflege ihres dementen Vaters und zeigt sich hier sehr familiär. Nur bei ihrem Verhältnis zu Almeida ist sie sich unsicher. Dieses Mal verschwinden auf einem uralten Pilgerweg drei Personen. Eine von diesen Personen scheint die Halbschwester von Almeida zu sein. Anabela ist natürlich neugierig, da sie von der Schwester noch nie etwas gehört hat, fängt an nach zu forschen und gerät prompt selbst in Gefahr. Carolina Conrad liebt Land und Leute. Das merkt man an ihren wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, detailverliebt und naturgetreu dargestellt. Sogar einiges an Redewendungen und Sprichwörtern wird mit eingebunden. Diese finden Interessierte dann am Ende des Buches nochmals als Liste vor. Zu Beginn des Buches findet sich eine doppelseitige Landkarte, auf der man den uralten Pilgerweg verfolgen kann. Der Krimi selbst ist verflochten mit aktuellen Themen, z.B.die Umwelt betreffend. Ich habe selbst erst am Ende erfahren wer der Täter war und wie alle Dinge zusammen hingen. Für mich wieder einmal ein richtig gelungener Leseausflug an die Algarve.
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