In der Dunkelheit eines abgelegenen Industriegebiets kracht ein Auto gegen eine Straßenlaterne. Am Steuer: eine junge Frau, leblos. Als Rechtsmedizinerin Julia Schwarz den Tatort erreicht, wird ihr schnell klar, dass die Frau bereits vor dem Autounfall tot war. Schlimmer noch: Bei der Autopsie stellt sie fest, dass die Tote über Monate tiefgefroren wurde. Doch welcher Täter taut eine Leiche auf, um sie dann ans Steuer eines Wagens zu setzen? Während Julia nach Antworten sucht, stößt Kriminalkommissar Florian Kessler auf ein zweites Opfer, das erschreckende Parallelen zum ersten aufweist. Gemeinsam jagen sie einen Serienkiller, der es liebt, seine Taten zu inszenieren, und der sich jedes Mal selbst übertrifft. Können sie ihn fassen, bevor er erneut zuschlägt und sein Werk vollendet? "Die eiskalte Kammer" ist der achte Band der Julia Schwarz Reihe von Catherine Shepherd. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, machen aber in der richtigen Reihenfolge mehr Spaß.In diesem Fall geht es schon skurril los und es bleibt wirklich verworren und rätselhaft.Unser Ermittlerteam hat da ganz schön zu tun.Dieses Mal gibt es zwar auch einige unerwartete Wendungen aber vor allem so einige verdächtige Personen. Ich wusste bis kurz vor Schluss wirklich nicht, in welche Richtung alles läuft.Julia, Lenja, Florian und Martin sind mir weiterhin sehr sympathisch und ein tolles Ermittlerteam, welches facettenreich die Geschichte bereichert.Der Schreibstil tut sein Übriges. Ich war wieder von der ersten bis zur letzten Seite gespannt dabei und grade der Showdown am Ende hat mir richtig gut gefallen.Ich bin und bleibe Fan der Reihe und freue mich auf die Fortsetzung.