Book Boyfriends, Band 1: Mia liebt Bücher, und dabei vor allem Romance. Im wahren Leben sieht es in Sachen Liebe bei ihr eher dunkelgrau als rosarot aus, gar nicht so wie in den Liebesromanen. Bis sie Alex kennenlernt: charmant, zuvorkommend, humorvoll. Sie weiss jedoch noch nicht, dass er seit kurzem Bestsellerautor ist: Als Lexi Logan schreibt er Liebesromane. Und er chattet mit "Book Babe", kurz "BB", die einen Bücherblog betreibt. Als Alex herausfindet, dass sich hinter "BB" ausgerechnet Mia verbirgt, ist das Dilemma gross, denn er will nicht, dass sein eigenes Pseudonym auffliegt, aber andererseits will er Mia nicht verlieren...Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir; aktuell scheint es jedoch in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen - das mag ich nicht.Mir fällt die Bewertung dieses Buches etwas schwer: Es gab einige Punkte, die mir sehr gut gefallen haben, aber andere, die meinen Leseeindruck sehr getrübt haben.Mia ist ein Riesentollpatsch - sie stolpert förmlich von einem Missgeschick zum nächsten. Zudem ist sie sehr unsicher, entschuldigt sich fortlaufend. Das fand ich übertrieben. Sie chattet mit ihrer"besten Freundin"Lexi, nichtahnend, dass diese"Freundin"in Wahrheit ein Mann ist. Wie kann sie jemanden, den sie noch nie gesehen oder persönlich gesprochen haben, als beste Freundin bezeichnen? Und warum schimpft sie immer über ihren Kater?Alex verbringt Jahre damit, an einem Science-Fiction-Roman zu basteln, ohne ihn zu Ende zu bringen, vollbringt aber dann in Turbogeschwindigkeit einen Liebesroman, der so erfolgreich ist, dass er zum Bestsellerautor wird. Nun ja, vielleicht ist das eben das richtige Genre für ihn. Mir hat sehr gefallen, dass er sich so um seinen Vater kümmert - auch finanziell.Wie Mia und Alex sich im richtigen Leben kennengelernt haben, fand ich süss (tja, eben wie in einem Liebesroman *laut-lach*). Dann folgen in Nullkommanichts zu viele und zu ausführliche"heisse"Szenen - für einen Liebesroman zu explizit. Und man könnte meinen, dass es sich um ganz andere Menschen als die vorher beschriebenen beiden handelt. Das Buch hat sich wohl flüssig lesen lassen, aber ich kann leider nur 2 Sterne vergeben, schade.