Eine emotionale Geschichte über Liebe, Verlust und Familie, die für mich auch beim dritten Lesen nichts von ihrem Charme verloren hat.
Spoiler: Slammed von Colleen Hoover war das erste Buch, das ich komplett auf Englisch gelesen habe. Es war zwar anspruchsvoll, aber gleichzeitig auch das erste englische Buch, bei dem ich wirklich das Gefühl hatte, den Großteil zu verstehen. Darüber habe ich mich beim Lesen richtig gefreut.Da ich die Geschichte inzwischen schon zum dritten Mal gelesen habe, wusste ich natürlich von Anfang an, was passiert. Der Twist rund um Will als Lehrer konnte mich deshalb nicht mehr überraschen, trotzdem hat die Geschichte für mich nichts von ihrem Charme verloren.Sowohl Layken als auch Will konnte ich gut verstehen. Beide müssen viel zu früh Verantwortung übernehmen und genau das macht ihre Beziehung so besonders. Will mochte ich schon immer total gerne - für mich ist er einfach ein großartiger Love Interest.Die Poetry-Slams sind zwar grundsätzlich nicht so mein persönliches Ding, trotzdem konnten sie mich emotional erreichen und haben gut zur Geschichte gepasst. Für mich stand zwar die Liebesgeschichte im Mittelpunkt, aber auch die Themen Familie, Trauer und Verantwortung wurden sehr gelungen umgesetzt.Besonders schön fand ich außerdem die Beziehung zwischen den Geschwistern. Sowohl Layken und Kel als auch Will und Caulder wirkten unglaublich glaubwürdig und haben der Geschichte viel Wärme gegeben.Dass Slammed eines der ersten Bücher von Colleen Hoover ist, merkt man heute schon ein wenig. Als ich es damals zum ersten Mal gelesen habe, ist mir das allerdings überhaupt nicht aufgefallen. Und jetzt auf Englisch war ich sowieso erst einmal froh, wenn ich alle Wörter verstanden habe. ¿Obwohl mich die Geschichte heute natürlich nicht mehr überraschen kann, weil ich sie inzwischen auswendig kenne, gehört Slammed für mich immer noch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern von Colleen Hoover.