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Die Weisheit des Enneagrams

Entdecken Sie Ihren inneren Reichtum. Originaltitel: The Wisdom of the Enneagram. 'Goldmanns Taschenbücher'.…
Taschenbuch
Das jahrhundertealte System des Enneagramms bietet uns einen neuen Weg des Selbstverständnisses und der Selbstfindung. Die Weisheit verschiedener Religionen und geistiger Lehren vereinend arbeitet es mit neun Persönlichkeitstypen, stellt ih... weiterlesen
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Die Weisheit des Enneagrams als Taschenbuch
Produktdetails
Titel: Die Weisheit des Enneagrams
Autor/en: Don Richard Riso, Russ Hudson

ISBN: 3442162874
EAN: 9783442162871
Entdecken Sie Ihren inneren Reichtum.
Originaltitel: The Wisdom of the Enneagram.
'Goldmanns Taschenbücher'. 'Mosaik bei Goldmann'.
Mit Abbildungen.
Übersetzt von Franz Janowitz
Goldmann TB

2. Februar 2001 - kartoniert - 432 Seiten

Beschreibung

Das jahrhundertealte System des Enneagramms bietet uns einen neuen Weg des Selbstverständnisses und der Selbstfindung. Die Weisheit verschiedener Religionen und geistiger Lehren vereinend arbeitet es mit neun Persönlichkeitstypen, stellt ihre komplexen wechselseitigen Beziehungen dar und entwirft die verborgenen Möglichkeiten jedes einzelnen. Die namhaften Enneagramm-Autoren zeigen, wie dieses System dazu dienen kann, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, innere Barrieren aufzubrechen und die eigenen Schwächen, Stärken und Ziele zu erkennen.


Portrait

Don Richard Riso war Spezialist auf dem Gebiet der Enneagramm-Lehre und Mitbegründer dieser speziellen Forschungsrichtung. Über 25 Jahre lang schrieb er erfolgreiche Bücher zu diesem Thema und hielt Vorträge sowie Seminare. Außerdem war Don Richard Riso 13 Jahre lang Mitglied des Jesuitenordens.

Leseprobe

Dem Autor Don Richard Riso widerfuhr eines der bedeutsamsten Ereignisse seines Lebens, als er an einem einwöchigen spirituellen Retreat im Norden des Staates New York teilnahm. Zusammen mit fünfzig anderen wohnte ich in einem hundert Jahre alten ehemaligen Hotel, das unserem Lehrer gehörte. Das Haus war ziemlich renovierungsbedürftig, sodass jeder kräftig mit anpacken musste. Es herrschte flirrende Hitze und ein Mangel an Duschgelegenheiten, es gab Warteschlangen vor den Toiletten und kaum Gelegenheit zum Ausruhen. Alle Teilnehmer waren sich bewusst, dass diese äußeren Umstände vom Lehrer absichtlich eingeplant waren, um unsere Charakterzüge hervorzubringen.
Eines Nachmittags wurde uns eine Dreiviertelstunde lang die Gelegenheit geboten, ein Nickerchen zu halten. Mir war aufgetragen worden, die Farbschicht der alten Hotelfassade abzukratzen, sodass ich über kurz oder lang von lauter alten Lacksplittern übersät war. Am Ende unserer Arbeitsschicht war ich so verschwitzt und müde, dass ich mich sofort hinlegte - ohne auf den Dreck zu achten. Die meisten meiner Schlafsaalgenossen taten es mir kurz darauf nach, und fünf Minuten später waren wir alle auf dem besten Weg einzuschlafen.
In diesem Moment platzte Alan herein, der ebenfalls in diesem Schlafsaal untergebracht war. Er hatte die Kinder der Teilnehmer beaufsichtigen müssen, und wie er seine Sachen in die Ecken warf, zeigte uns deutlich, dass er sauer war, als Letzter von seinen Pflichten entbunden zu werden. Trotzdem hatte er genügend Zeit, so viel Krach zu machen, dass wir anderen nicht einschlafen konnten.
Kurz danach erlebte ich etwas Erstaunliches: Meine negativen Gefühle ihm gegenüber kamen in mir hoch wie ein Zug, der in einen Bahnhof einfährt, bloß dass ich nicht einsteigen konnte. Dieser Moment der Klarheit erlaubte mir, Alan mitsamt seinem Ärger und seiner Frustration zu sehen - ich spürte, wie die Wut in mir hochstieg, blieb davon aber völlig unberührt.
Es fiel mir wie Schuppen von den Aug
en, als ich einfach nur meine eigenen wütenden und selbstgerechten Reaktionen betrachtete - ich öffnete mich. Was meine Wahrnehmung blockiert hatte, war auf einmal verschwunden, und die Welt um mich herum erstrahlte vor Lebendigkeit. Alan erschien mir plötzlich liebenswert, und die Reaktionen der anderen fand ich völlig angemessen.
Als ich mich umdrehte und aus dem Fenster blickte, strahlte alles, was ich sah, aus seinem Inneren heraus. Das Sonnenlicht in den Bäumen, die leisen Bewegungen ihrer Blätter, das Knarzen der alten Fensterrahmen, all das war so schön, dass es mit Worten nicht zu beschreiben ist. Ich war hingerissen davon, wie wundervoll, wie wunderschön alles war.
Mit diesem ekstatischen Gefühl begab ich mich am Spätnachmittag zur Gruppenmeditation. Als diese voranschritt, öffnete ich meine Augen und sah mich im Zimmer um - und fand mich in einem Zustand wieder, den ich nur als innere Vision bezeichnen kann.
Ich erblickte das Lichtwesen in den Menschen um mich herum. Mir wurde klar, dass jeder aus Licht geschaffen ist, das aber überkrustet wurde. Diese zähflüssige schwarze Schale hält das innere Licht, das das wirkliche Selbst ist, gefangen. Bei Menschen, die schon länger an sich selbst arbeiten, scheint das Licht durch, da sie diese Schicht von innen her auflösen.
Nach etwa einer Stunde verblasste diese Vision und verschwand bald völlig. Als die Meditation beendet war, erwarteten uns weitere Aufgaben, und ich beeilte mich, das allseits unbeliebte Abspülen in Angriff zu nehmen. Da ich noch einen Abglanz meiner Erleuchtung in mir spüren konnte, empfand ich sogar bei dieser Arbeit ein Gefühl der Seligkeit.
Ich erzähle diese Geschichte aus gutem Grund: Sie war nicht nur für mich persönlich wichtig, sondern hat mir vor Augen geführt, dass die Phänomene, von denen dieses Buch handelt, real sind. Wenn wir aufrichtig sind und auf die Mechanismen unserer Persönlichkeit achten, wachen wir auf und erfahren immer wieder das Wunder und das Glück un
seres Lebens.


Zur Verwendung dieses Buchs
Das Enneagramm kann uns nur dann helfen, wenn wir uns selbst gegenüber ehrlich sind. Die einzelnen Bausteine dieses Systems benutzt man am besten als Anleitung zu Selbstbeobachtung und Selbsteinschätzung. Hierfür enthält dieses Buch Abschnitte zu folgenden Themen:
-Selbstheilungskräfte jedes Persönlichkeitstypus, seine Stärken und der ihm eigene Entwicklungsprozess
-Falsche Reaktionen sowie schlechte Gewohnheiten und wie man von ihnen ablässt
-Umgang mit persönlichkeitstypischen Motivationen
-Unbewusste Gebote aus der Kindheit
-Therapeutische Strategien für jeden Typus
-Stolpersteine auf dem Weg zu Spiritualität, Alarmzeichen und Rote Flaggen
-Jeder Moment im Leben kann bewusst gestaltet werden
-Übungen, mit denen jeder Persönlichkeitstypus an sich selbst arbeiten kann
-Nutzung dieses Systems zu stetigem spirituellen Wachstum


Halten Sie die Übungsergebnisse schriftlich fest. Es spielt keine Rolle, ob Sie dafür ein Schulheft oder ein Ringbuch verwenden. Wir empfehlen, in diesem Tagebuch der Inneren Arbeit alle Erkenntnisse zu ihrem eigenen als auch dem Persönlichkeitstypus anderer Menschen zu notieren.
Als erste Übung sollten Sie eine Biografie über sich selbst verfassen - wohlgemerkt, keine Autobiografie. Berichten Sie von sich selbst in der dritten Person - verwenden Sie also sie oder er an Stelle von ich. Erzählen Sie Ihre Lebensgeschichte von Ihrer frühesten Erinnerung an bis zum heutigen Tag so, als wären Sie eine fremde Person. Lassen Sie Platz für Gedanken und Beobachtungen, die sich nach und nach einstellen werden. Kümmern Sie sich nicht um Grammatik oder Stil. Es kommt einzig und allein darauf an, dass Sie Ihr Leben als Ganzes sehen, so als hätte jemand anderer darüber berichtet.
Welche Situationen - Traumata oder Triumphe - haben Ihr Dasein am meisten geprägt? Wann wurde Ihnen klar, dass Ihr Leben nie wieder so sein wird wie bisher? Wer war
en die wichtigsten Menschen in Ihrem Leben - die Zeitzeugen Ihrer Bemühungen und Ihrer persönlichen Entwicklung? Wer hat Sie verletzt, wer stellte sich Ihnen als Mentor zur Seite, und wer brachte Ihnen Freundschaft entgegen? Achten Sie auf jedes Detail.
Vernachlässigen Sie Ihre Biografie nicht, sondern fügen Sie stets etwas hinzu, sobald Sie mit Hilfe dieses Buches neue Erkenntnisse über sich selbst gewonnen haben. Ihre Lebensgeschichte wird umso vielfältiger und bedeutsamer, je besser Sie sich selbst verstehen lernen.


Erkennung Ihres Persönlichkeitstypus
Das Enneagramm ist eine geometrische Figur, in der die neun Persönlichkeitsgrundtypen und deren komplizierte Wechselbeziehungen symbolisch dargestellt sind. Es handelt sich dabei um einen Zweig der modernen Psychologie, der seine Wurzeln in der spirituellen Weisheit des Altertums hat. Das Wort Enneagramm kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus ennea (neun) und grammein (Figur, Abbildung) zusammen, bezeichnet also eine geometrische Figur mit neun Spitzen.
Das moderne Enneagramm der Persönlichkeitstypen ging aus vielen verschiedenen spirituellen und religiösen Traditionen hervor. Im Großen und Ganzen handelt es sich um eine Zusammenfassung des universalen Wissens, das über Jahrtausende hinweg angesammelt wurde und zu dem Buddhisten, Juden (in der Kabbala), Christen und Moslems (vor allem die Sufis) gleichermaßen beigetragen haben. Das Kernstück des Enneagramms ist die Erkenntnis, dass Menschen Fleisch gewordene spirituelle Wesen sind, in denen auf geheimnisvolle Weise der Wille des Schöpfers zum Ausdruck kommt. Jeder Einzelne ist vom göttlichen Licht durchdrungen, auch wenn das meist nicht erkennbar ist, da wir nur an der Oberfläche kratzen und uns ein falsches Bild vorspiegeln lassen. Für unsere Blindheit für dieses Licht, für den Verlust der Verbundenheit mit Gott hat jede spirituelle Richtung in Form von Mythen und Doktrinen ihre eigenen Erklärungen.
Das Enneagramm hat unter and
erem den Vorteil, dass es über jeder Doktrin steht. Dadurch konnte es Menschen der verschiedensten Glaubensrichtungen zu der Erkenntnis verhelfen, dass wir als spirituelle Wesen Teile eines höheren Ganzen sind. Im Enneagramm besitzen wir heutzutage einen äußerst wertvollen Schatz, mit dem sich über alle oberflächlichen Unterschiede hinweg jeder, sei er nun Schwarzer oder Weißer, Frau oder Mann, Katholik oder Protestant, Jude oder Araber, homo- oder heterosexuell, reich oder arm, in die Gefilde einer völlig neuartigen Humanität erheben kann. Mit Hilfe des Enneagramms entdecken wir, dass z. B. Sechsen wie alle anderen Sechsen sind, dass sich alle Menschen, die zu diesem Typus gehören, die gleichen Wertvorstellungen zu Eigen gemacht haben. Einsen unterschiedlicher Hautfarbe sind sich z. B. viel ähnlicher, als allgemein angenommen wird. Je mehr sich dieses Wissen um gemeinsame Beweggründe vertieft, umso eher besteht die Chance, alte Ängste und Vorurteile zu überwinden.
Das Enneagramm ist jedoch keine Religion, und kommt religiösen Vorstellungen auch nicht in die Quere. Es darf auch nicht als spiritueller Leitfaden aufgefasst werden, nimmt sich aber eines Themas an, das allen spirituellen Pfaden zu Grunde liegt: der Selbsterkenntnis.
Ohne Selbsterkenntnis werden wir auf unserer spirituellen Reise nicht besonders weit kommen und hinter die Fortschritte, die wir gemacht haben, wieder zurückfallen. Unter anderem besteht die Gefahr, dass sich unser Ego um psychologische Arbeit drückt und gleich den Sprung in die Sphäre der Transzendenz machen will, da es sich auf einer Entwicklungsstufe wähnt, die es in Wirklichkeit noch nicht erreicht hat. Man denke nur an die vielen Novizen, die sich schon in ihrem ersten Jahr für Heilige halten, oder an die Meditationsschüler, die davon überzeugt sind, die Erleuchtung in null Komma nichts zu erlangen.
Echte Selbsterkenntnis schützt vor einem solchen Selbstbetrug. Das Enneagramm hilft uns dabei insofern, als es auf unsere momen
tane Befindlichkeit eingeht und somit den Stier bei den Hörnern packt. Es erfasst in aller Deutlichkeit und völlig unvoreingenommen die dunklen und zwanghaften Facetten unseres Lebens, eröffnet aber auch den Blick auf ungeahnte spirituelle Höhen. All das müssen wir auskundschaften, wenn uns etwas daran liegt, in der materiellen Welt als geistige Wesen zu bestehen.
Für unsere Entwicklungsarbeit sind drei Grundelemente erforderlich: Präsenz (Bewusstheit, Aufmerksamkeit), das Üben der Selbstbeobachtung (das mit Selbsterkenntnis einhergeht) und das Verstehen der Bedeutung der eigenen Erfahrungen (eine genaue Erklärung, die von einem größeren Kontext, wie z. B. einer Gemeinschaftszugehörigkeit oder einem spirituellen System, geliefert wird). Das erste Element kommt vom Dasein, das zweite von Ihnen und das dritte vom Enneagramm. Wenn alle drei zusammentreffen, kann einiges in Bewegung geraten.
Die neun Typen im Überblick
Die Arbeit mit dem Enneagramm beginnt mit der Identifizierung Ihres Typus und dem Erkennen seiner dominanten Charakterzüge.
Wir werden in uns Verhaltensweisen aller neun Typen erkennen, aber unsere bestimmenden Eigenschaften sind eng mit einem davon verbunden. Auf Seite 25ff. finden Sie einen Fragebogen, den Riso-Hudson-Quest, mit dem Sie feststellen können, zu welchem Grundtypus Sie aller Wahrscheinlichkeit nach gehören. Außerdem beginnt jedes Typus-Kapitel mit einem weiteren Fragebogen, dem Riso-Hudson-Test (TypenEinStellungsTest), der Ihnen die Möglichkeit bietet, Ihre Ergebnisse zu überprüfen. Anhand dieser Tests und den Beschreibungen und Übungen in den Typus-Kapiteln wird Ihnen die Bestimmung Ihres Typus sicher gelingen.
Lesen Sie aber erst einmal die folgenden Kurzbeschreibungen der Typen. Vielleicht bleiben danach nur noch zwei oder drei übrig, die für Sie in Frage kommen. Denken Sie daran, dass mit den hier angegebenen Charakterzügen nur ein kleiner, aber wichtiger Teil eines Persönlichkeitstypus erfasst wird.


Ty
pus Eins: Der Reformer
Der idealistische Typus mit hohen Prinzipien. Einsen sind gewissenhaft, halten sich an ethische Grundsätze und verfügen über ein ausgeprägtes Gespür für Recht und Unrecht. Sie gefallen sich in der Rolle des Lehrers und Kreuzritters, möchten alles verbessern, haben aber Angst, Fehler zu machen. Sie gehen genau und systematisch vor, stellen an sich sehr hohe Anforderungen, können sich jedoch auch zu Nörglern und Perfektionisten entwickeln. Ihr Schwachpunkt ist die Neigung zu Ungeduld und unterschwelligem Zorn. Im Idealfall sind gesunde Einsen weise, scharfsichtig, realistisch, von edler Gesinnung und über jeden moralischen Zweifel erhaben.


Typus Zwei: Der Helfer
Der sorgende, die Nähe zu anderen Menschen suchende Typus. Zweien sind aufrichtig, einfühlsam und warmherzig. Sie sind freundlich, großzügig und neigen zur Selbstaufopferung, können aber auch sentimental, schmeichlerisch und unterwürfig agieren. Sie suchen die Nähe zu anderen Menschen und stehen diesen oft bei, um sich unentbehrlich zu machen. Ihr Schwachpunkt ist, dass sie sich ihre eigenen Bedürfnisse nicht eingestehen und sich deshalb vernachlässigen. Im Idealfall sind gesunde Zweien selbstlos und altruistisch und halten ihre Liebe zu sich selbst und ihren Mitmenschen für etwas völlig Selbstverständliches.


Typus Drei: Der Macher
Der anpassungsfähige, erfolgsorientierte Typus. Dreien sind selbstbewusst, attraktiv und charmant. Mit ihrem Ehrgeiz, ihrer Überlegenheit und ihrer Tatkräftigkeit laufen sie Gefahr, sich auf Statussymbole und ihre Karriere zu versteifen. Dreien machen sich oft Sorgen um ihr Image. Ihre Schwachpunkte sind Arbeitsbesessenheit und Konkurrenzdenken. Im Idealfall sind gesunde Dreien gefestigte, aufrichtige und glaubwürdige Menschen, die man sich zum Vorbild nehmen kann.


Typus Vier: Der Individualist
Der romantische, selbstbeobachtende Typus. Vieren sind ruhig, zurückhaltend, sensibel und sich ihrer selbst be
wusst. Sie sind direkt, offen und emotional aufrichtig, können aber auch zu Unsicherheit und Missmut neigen. Manchmal fühlen sie sich minderwertig und vom normalen Leben ausgeschlossen, kommen sich verletzbar und verkrüppelt vor, und ziehen sich dann von der Welt zurück. Wenn es ihnen schlecht geht, verfallen sie in Selbstmitleid und Zügellosigkeit. Im Idealfall sind gesunde Vieren inspiriert und außerordentlich kreativ, da sie die Fähigkeit besitzen, aus ihren Erfahrungen zu lernen und somit immer wieder neue Wege zu beschreiten.


Typus Fünf: Der Forscher
Der ernsthafte, vergeistigte Typus. Fünfen sind verständnisvoll, wissbegierig und geistig rege. Sie verfügen über eine außerordentliche Konzentrationsfähigkeit und widmen sich mit Hingabe der Entwicklung neuer Technologien und komplizierter Gedankengebäude. Einerseits sind sie innovativ und unabhängig, andererseits verrennen sie sich oft in ihre Ideen und Phantasieprodukte. Häufig ziehen sie sich zurück, ohne jedoch Ruhe zu finden. Wenn sie Probleme haben, entwickeln sie sich zu Einzelgängern, Exzentrikern und Nihilisten. Im Idealfall sind gesunde Fünfen Entdecker, die ihrer Zeit voraus sind und die Welt mit völlig neuen Augen sehen.


Typus Sechs: Der Loyale
Der engagierte, auf Sicherheit bedachte Typus. Sechsen sind fleißig, zuverlässig und verantwortungsbewusst, können aber auch ängstlich, ausweichend und abwehrend reagieren. Oft machen sie sich Stress, über den sie sich dann beschweren. Nicht selten sind sie unentschlossen und fühlen sich leicht angegriffen. Dann reagieren sie unter Umständen trotzig und rebellisch. Ihre Schwachpunkte sind Argwohn und Selbstzweifel. Im Idealfall sind gesunde Sechsen selbstständige, selbstbewusste und gefestigte Menschen, die ein Herz für die Armen und Schwachen haben.


Typus Sieben: Der Enthusiast
Der eifrige, produktive Typus. Siebenen sind spontan, optimistisch und vielseitig. Ihre praktische, spielerische und temperamentvoll
e Veranlagung kann jedoch zu Unverbindlichkeit, Schlampigkeit und Disziplinlosigkeit eskalieren. Sie sind unentwegt auf der Suche nach neuen Reizen und Anregungen, an denen sie aber schnell wieder das Interesse verlieren. Zu ihren negativen Eigenschaften zählen Impulsivität und Oberflächlichkeit. Im Idealfall richten gesunde Siebenenen ihre Talente auf Ziele, die lohnenswert sind, und werden so zu zufriedenen, fröhlichen und erfüllten Menschen.


Typus Acht: Der Herausforderer
Der energische, dominierende Typus. Achten sind geradlinig, stark und selbstbewusst. Ihre Entschlossenheit, Gewandtheit und Fürsorglichkeit kann leicht in Stolz und Herrschsucht ausarten. Achten glauben, ihre Umgebung im Griff haben zu müssen, und geraten dabei oft auf Kollisionskurs. Sie haben Schwierigkeiten damit, andere an sich heranzulassen. Im Idealfall üben gesunde Achten Selbstbeherrschung, verwenden ihre Energie und Großmut auf die Verbesserung der Lebensumstände ihrer Mitmenschen, werden nicht selten als Helden verehrt und gehen manchmal sogar in die Geschichte ein.






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