»Die Frage, warum die Krankheiten der Seele zurzeit auf so interessante Weise in die Romane der unmittelbaren Gegenwart drängen, wäre eine ausführliche Betrachtung wert. Gunther Geltinger hat sich auf diesem Feld mit seinem intensiven, packenden, mutigen, rätselhaften Roman Moor einen vorderen Platz gesichert. « Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung
»Den Furor der Bilder und Metaphern, die hektischen Assoziationsketten, den Rausch, in den man als Leser unversehens hineingerät. Da hat einer in der Literatur alles abgeworfen, was ihn einst gehemmt hat. Jetzt kennt er keine Grenzen mehr. Und das ist ziemlich großartig. « Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau
»Denn der Roman Moor ist auch ein Lied zum Lob der Natur, zum Lob des Körpers. In den sensiblen, poetisch inspirierten Schilderungen von Libellen und Eulen, von Wetter und Licht, von den Geheimnissen des sich verwandelnden Körpers liegt eine fragile Schönheit. « Sabine Peters, Deutschlandfunk
»Mit großer Einfühlung hat Gunther Geltinger den schwierigen, fast unlösbaren Konflikt beschrieben, den die Abnabelung von Marga und ihrem Sohn Dion beherrscht und den Weg in die Autonomie beider behindert. . . . Ihm ist ein sprachmächtiges, radikales Buch gelungen. « Henning Burk, 3sat Kulturzeit
»Geltinger wagt alles und gewinnt viel. « DER SPIEGEL
»Geltinger hat einen Roman geschrieben, in dem der Leser versinken kann wie ein Verirrter im Moor. Ein herausforderndes Werk. Nach all den Weihnachtsplätzchen, nach Marzipan und Schokolade ist das gesunde geistige Kost. « DER SPIEGEL
»Der Schriftsteller Gunther Geltinger hat einen artistischen, energiegeladenen Roman über die Sprachlosigkeit geschrieben. « David Hugendick, ZEIT ONLINE
»Eindringlich schreibt Geltinger vom fast unlösbaren Konflikt, den die Abnabelung von Mutter und Sohn mit sich bringt, ohne schnelle Deutung, kraftvoll und einfühlsam . . . und poetisch. « Marianne Mielke, Inforadio rbb
»Eine virtuose, rhythmische Prosa ist Geltinger gelungen, in der Hören, Riechen und Fühlen die Farben für einen komplex gewebten Erzählteppich bilden. . . . Geltinger psychologisiert nicht, er doppelt nicht die Bilder von Sexualität, Angst, Verführung und Gewalt, sondern er hat den imaginären Ort gefunden, an dem das Innere der Figuren seinen wuchtigen Schauplatz erhält. Beeindruckend. « Thomas Linden, Kölner Kultur