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Gut Greifenau - Nachtfeuer

Roman. 'Knaur Taschenbücher'. 'Gut Greifenau'.
Taschenbuch
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Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey
August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Se … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Gut Greifenau - Nachtfeuer
Autor/en: Hanna Caspian

ISBN: 3426521512
EAN: 9783426521519
Roman.
'Knaur Taschenbücher'. 'Gut Greifenau'.
Knaur Taschenbuch

3. Dezember 2018 - kartoniert - 554 Seiten

Beschreibung

Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey
August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Sein Vater ist unfähig, das Gut zu führen, das bald hochverschuldet ist. Die Verbindung von Katharina mit dem Kaiserneffen Ludwig von Preußen wird nun zur Überlebensfrage. Doch Ludwig tritt nicht nur seiner Verlobten Katharina zu nahe ... Es droht ein Skandal! Katharina setzt ihre ganze Hoffnung auf eine Rettung durch den Industriellensohn Julius. Doch soll eine Ehe mit ihr ihm nur den Eintritt in den Adelsstand ermöglichen? Und dann ist da noch der Kutscher Albert, der sein Geheimnis nur im Dorf Greifenau klären kann.
Der Nachfolgeband zu "Gut Greifenau. Abendglanz".
Die Gut-Greifenau-Reihe im Überblick:
Band 1: Gut Greifenau - Abendglanz
Band 2: Gut Greifenau - Nachtfeuer
Band 3: Gut Greifenau - Morgenröte

Portrait

Hanna Caspian ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas beleuchtet sie bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Sprachen und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Zuletzt war sie Anzeigenleiterin und Projektmanagerin in einem Fachverlag. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.

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Bewertungen unserer Kunden
Superspannender und detailreicher Roman
von Nick Coll - 29.01.2019
Nun ist es so weit. Die Leser dürfen sich über den zweiten Teil der Greifenau-Trilogie richtig freuen. Da der erste Roman sehr viele offene Fragen gelassen hat und an dem spannendsten Moment endete, konnte man gleich erwarten, dass dieses zweite Buch ebenso fesselt wie sein Vorgänger. Beinahe nach den ersten Worten wird man direkt in das Geschehen hinein geschleudert - sozusagen in den Wirrwarr der Kriegsjahre am ruhigen Gutshof in Hinterpommern. Die Handlung des Buches konzentriert sich auf die Jahre des Ersten Weltkrieges und seine Auswirkung auf einfache Leute sowie auf die gehobene Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht wieder die kaisertreue Grafenfamilie von Auwitz-Aarhayn, sowie das Personal des Gutes. Nicht nur zwei Grafensöhne müssen an die Front, sondern auch manche Bedienstete. Das hochverschuldetet Gut ist nur durch die Heirat mit dem Kaiserneffen Ludwig von Preußen zu retten. Das Leben der Menschen verändert sich rasant. Nichts ist mehr sicher. Der Krieg ist im Lande. Manche Geheimnisse werden teilweise gelüftet, dennoch entstehen neue Spannungsspitzen. Gegen Ende gibt es nun dann wieder eine ultraspannende Szene und zig offene Fragen, wie alle Handlungsstränge letztendlich zusammenlaufen werden. Die ambitionierte und sympathische Autorin Hanna Caspian hat einen farbenprächtigen und packenden Roman geschrieben, den sie mit gekonnten und bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Mitleid, Entsetzen und Staunen, sowie mit den unerwarteten Wendungen den Lesern der historischen Romane wiedergibt. Das damalige Leben in der unruhiger Zeit und die Atmosphäre hat sie sehr schön und lebhaft rübergebracht. Auch die Wortwahl der Protagonisten ist der Zeit angepasst. Dadurch hatte ich beim Lesen das Gefühl, tatsächlich 100 Jahre in die Vergangenheit gereist zu sein. Was wieder sehr imponiert, ist die Verwicklung der fiktiven Geschichte mit echten historischen Fakten (z.B. der Einfluss Preußens auf die Oktoberrevolution oder die Reise Lenins im plombierten Waggon). Hier merkt man die intensive Recherche! Die Charaktere werden wieder lebendig geschildert. Ich mag eine solche Mischung aus der sprachlichen Leichtigkeit und der Tiefgründigkeit, die hinter den einzelnen Figuren und ihren Handlungen steckt. Man leidet förmlich mit vielen Protagonisten und mag manchmal kaum glauben, wie unfair das Leben sein kann. Dadurch wird man beim Lesen nicht nur zum Mitfiebern, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Das Besondere für mich war, dass ich über diesen Roman wieder in einer Leserunde diskutieren durfte und allerhand Hintergrundinformationen und historische Details erfahren habe, die für mehr Verständnis sorgten. Ich kann an dem Buch, wie schon beim Vorgänger, kaum was Negatives finden - es war für mich einfach eine tolle Lektüre. Mich hat diese Fortsetzung sogar noch mehr gefesselt als der erste Band. Und so warte ich nun sehnsüchtig auf den dritten Band "Gut Greifenau - Morgenröte" (erscheint am 01.03.2019 als Taschenbuch bei Knaur). An dieser Stelle kann ich nur die vollen 5 Punkte vergeben und eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, aber bitte unbedingt der Reihe nach lesen.
Spannend geht es weiter
von Xanaka - 26.01.2019
Nahtlos geht es mit dem zweiten Band über das Gut Greifenau und seine Bewohner weiter. Der Beginn des ersten Weltkriegs hinterlässt auch in Greifenau Spuren. Nikolaus, der mittlere Sohn zieht voller Optimismus in den Krieg. Das er dabei gleich zu Kriegsbeginn auf seinen russischen Cousin Fjordor auf dem Schlachtfeld trifft, lässt ihn die Grauen des Krieges sehr schnell miterleben. Auch Konstantin, der älteste Sohn wird eingezogen. Lediglich Alexander ist durch seine Verletzung erst einmal vom Kriegsdienst befreit. Je weiter der Krieg voranschreitet, umso mehr merken auch die Bewohner des Gutes die Beschränkungen und Einschränkungen. Für Vergnügungen und Reisen ist aber immer noch genügend Geld da. Auch der ursprüngliche Plan von Feodora ihre Tochter Katharina mit dem Neffen des Kaiser zu verheiraten, ist nach wie vor aktuell. Aber es ist auch eine Veränderung zu spüren. Katharina lehnt die Verbindung mit Ludwig von Preußen ab und sucht nach Möglichkeiten, um das zu verhindern. Hilfe erhält sie dabei von Rebecca, der Lehrerin. Sie unterstützt Katharina in ihrem Wunsch nach weiterer Bildung und sogar einem eventuellen Medizinstudium. Auch die Bediensteten des Gutes, die fast zur Familie gehören, haben mit Einschränkungen und familiären Sorgen zu kämpfen. Gerade für sie ist in dieser Zeit besonders schwer. Genau diese Ereignisse und Geschehnisse machen das Buch so lesenswert. Die Erzählung über eine Zeit, von der heute kaum noch jemand etwas weiß, gespickt mit historisch belegten Ereignissen, lassen einen nur ansatzweise von den Entbehrungen und Leiden der Menschen auf der einen Seite ahnen. Auf der anderen Seite in der Familie des Grafen ist von Entbehrungen kaum etwas zu spüren. Nur wer wirklich im Krieg kämpft, wie Konstantin und Nikolaus, wissen um das Grauen. Ich finde dieser zweite Band war noch um ein Vielfaches spannender und erlebnisreicher als der erste. Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt. Von mir gibt es verdiente fünf Lesesterne und die Empfehlung an alle Liebhaber dieses Genres. Lest die Geschichte von Gut Greifenau!
Teil 2 einer Upstairs-Downstairs Trilogie
von Anonym - 26.01.2019
NACHTFEUER ist der zweite Teil der historischen "Greifenau-Trilogie". Das Buch funktioniert sicher auch separat, aber ich würde empfehlen Teil eins ABENDGLANZ vorher zu lesen. Und bei dem spannenden Cliffhanger ist Teil drei MORGENRÖTE sowieso ein Muss! Im Mittelpunkt dieser Upstairs-Downstairs Geschichte stehen wieder die Mitglieder der Grafenfamilie von Auwitz-Aarhayn, sowie das Personal des Gutes.  Die Auswirkungen des Krieges trifft die Menschen ganz unterschiedlich. Es ist spannend zu lesen, wie auf der einen Seite das einfache Volk teilweise hungert und friert, während zur gleichen Zeit die "bessere Gesellschaft", besonders der Adel, zumindest zuerst, keinerlei Einschränkungen erfährt. Auch wird der Unterschied zwischen Stadt- und Landbevölkerung sehr realistisch beschrieben. Die historischen Fakten rund um die Geschehnisse im Vorfeld der russischen Revolution sind hervorragend recherchiert. Die deutsche Beteiligung, bzw. Finanzierung der Bolschewiki, die den Aufstieg Lenins (und damit auch aller darauf folgenden Entwicklungen, wie Sturz des Zaren, Entstehen der Sowjetrepublik) erst möglich gemacht haben, wird hier sehr anschaulich und faszinierend geschildert. Die persönlichen Entwicklungen und die Lebensumstände der Protagonisten werden während des weiter andauernden Krieges nachhaltig beeinflusst. Mir hat sehr gefallen, das dem Grafensohn Konstantin eine sozialistisch eingestellte Frau an die Seite gestellt wurde, die sein Denken und Fühlen stark beeinflusst. In seiner kaisertreuen Familie ein persönlicher Konflikt, der die Zerrissenheit des deutschen Volkes klar spiegelt. Und auch die Entwicklung der naiven jungen Katharina, die sich langsam zu emanzipieren scheint, ist ein Sinnbild für das Erwachen eines neuen Selbstbewusstseins der Menschen auf der Straße! Persönlich hat mir gefallen, dass alle Protagonisten, egal ob "Herrschaft" oder "Gesinde", eine eigene, gut ausgearbeitete Vita hatten. So hat man jederzeit die Möglichkeit, sich in die jeweiligen Lebensumstände einzufühlen. Besonders intensiv empfand ich dabei die eine oder andere, teilweise tragische Lebensgeschichte des Personals im Haus der Familie von Auwitz-Aarhayn. Das Ende dieses zweiten Teiles der Greifenau-Trilogie ist ein heftiger Cliffhanger, der viele Fragen offen lässt. Zum Glück muss man auf den Folgeband nicht lange warten!
Tolle Fortsetzung und Steigerung zum ersten Teil
von tkmla - 26.01.2019
Der zweite Teil "Nachtfeuer" der Trilogie um das hinterpommersche Landgut Greifenau schließt nahtlos an den ersten Band an. Doch eine Verschnaufpause wird dem Leser nach dem Cliffhanger des ersten Teils nicht gewährt. Im Vergleich zum ersten Band ist diese Fortsetzung viel temporeicher und die Handlungsdichte hat deutlich zugenommen. Es geht wirklich Schlag auf Schlag und die Autorin schockt den Leser mit mancher dramatischen Wendung. Band 2 umfasst in seinem Handlungsrahmen die Jahre des ersten Weltkrieges. Die Figuren sind reifer und erwachsener geworden und haben sich in vieler Hinsicht weiterentwickelt. Mir hat besonders gefallen, dass auch vormalige Nebenfiguren viel Raum für eigene interessante Geschichten bekommen haben. Das bringt den Leser noch näher an die Charaktere heran. Das Zeitkolorit hat Hanna Caspian mit vielen kleinen Details wirklich perfekt eingefangen. Der Kontext zu den tatsächlichen historischen Ereignissen wird verständlich erläutert und ist hervorragend in die Familiengeschichte eingebettet. Die einzelnen Handlungsstränge greifen stimmig ineinander und weben ein Netz, in dem der Leser absolut gefangen ist. Das Ende ist natürlich wieder so gestaltet, dass man um den dritten Teil überhaupt nicht herumkommt. Zu Glück ist die Wartezeit nicht allzu lang. Der zweite Band war für mich persönlich noch eine Steigerung des ersten Bandes. Der Vergleich mit Downton Abbey muss auf keinen Fall gescheut werden. Ich freue mich auf die Fortsetzung und kann diese hochspannende Familiensaga nur wärmstens weiterempfehlen.
Familiensaga und Geschichtsstunde - hervorragende Kombination mit spannendem Les
von ann-marie - 25.01.2019
Familiensaga und Geschichtsstunde - hervorragende Kombination mit spannendem Lesegenuss Wurde im ersten Band der Gut Greifenau Trilogie noch der Alltag sowohl der herrschaftlichen Familie als auch der Bedienstetes auf einem Gutshof vorgestellt, konfrontiert der zweite Band bereits nach wenigen Seiten mit den Auswirkungen des 1. Weltkrieges. Die beiden ältesten Söhne von Graf Adolphis und seine Ehefrau Feodora befinden sich an der Kriegsfront und auch vor den Bediensteten des Guts und der umliegenden Dörfer machen Einberufungen keinen Halt. Im Verlauf des Krieges werden auch die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung wie Rationierung von Nahrungsmitteln keinen Halt. So kämpfen Soldaten und Bevölkerung teilweise ums nackte Überleben und dies wird in dem vorliegenden Roman sehr detailliert und realitätsnah beschrieben. Darüber hinaus wird aber auch immer wieder deutlich, welches Desinteresse an den Missständen gerade von Adligen an den Tag gelegt wird. Dies wird besonders gut mit Hilfe der Gräfin dargestellt, da deren einziges Bestreben nach wie vor darin besteht, ihre jüngste Tochter in die kaiserliche Familie einheiraten zu lassen, koste es was es wolle und dabei auch zu recht drastischen Maßnahmen gegenüber Katharina greif. Feodora scheut wirklich keinen Aufwand, um ihr Ziel zu erreichen. Fast könnte man sagen, sie würde zur Erreichung ihres Zieles sogar über Leichen gehen. Kam der erste Band beim Lesen noch recht ruhig daher, so hält der vorliegende Band die Leser in fast atemloser Spannung. Da werden endlich Geheimnisse aufgedeckt, allerdings (noch) nicht im ersehnten Umfang. Katharina, die jüngste Tochter und potentielle Verlobte von Prinz Ludwig von Preußen, durchläuft durch verschiedene persönliche Ereignisse einen Reifeprozess, der sie zu einer entschlossenen, mutigen und kampfbereiten jungen Frau werden lässt. Wunderschön zu lesen, wie sich aus dem unbedarften jungen Mädchen eine Frau wird, die weiß, was sie will und bereit und entschlossen ist, sich über Konventionen hinwegzusetzen. Sehr glaubwürdige, nachvollziehbare und verständliche Gespräche und Handlungen, mitten im Alltag der damaligen Zeit, machen die Lektüre des Buches zu einem großartigen Leseereignis. Gut, dass sich die Autorin im ersten Band die Mühe gemacht hat, die Akteure umfassend vorzustellen. So sind ihr Verhalten und ihre Aktionen im vorliegenden Band verständlich und auch schlüssig und runden das Bild, das man im ersten Band von ihnen gewonnen hat, ab. Historische Ereignisse dieser Zeit sind realistisch in den Handlungsablauf integriert und runden den Gesamteindruck hervorragend ab. Vor allem wird auch auf sehr interessante (Erzähl-)Weise auf die Verbindung zwischen Deutschland und Russland in der zweiten Hälfte des 1. Weltkrieges hingewiesen. Ein Aspekt, der durchaus zu eigenen persönlichen Recherchen führen kann. Und eine solche Auswirkung zeichnet für mich einen historischen Roman ganz besonders aus. Er bietet Inhalte, die man gerne weiter recherchieren möchte. Leider endet der Roman mit zwei sehr schicksalsträchtigen Ereignissen, die in diesem Umfang weder vorstellbar noch schwer zu fassen sind. Gut, dass es einen Folgeband geben wird und ich hoffe, die Autorin sorgt für positive Wendungen. Diesen Roman möchte ich von Herzen gerne weiterempfehlen. Atemlose Spannung ist garantiert aber auch einige tragische menschliche Schicksalsschläge, die jedoch sehr empathisch dargestellt wurden. Glücklicherweise gibt es aber auch genügend positive Ereignisse, mit denen aber auch schon mal ein schmunzeln beim Lesen erzeugt wird. Sehr, sehr gerne: volle Sternchenzahl!!!!
Super Fortsetzung
von Lesemone - 21.01.2019
Der zweite Band der Gut Greifenau-Saga beginnt Mitte August 1914 mit einer Sonnenfinsternis und endet Ende 2017 mit einem Blutmond. Diese zwei Himmelsphänomene sind passende Symbole, um den Werdegang der Gutsfamilie und ihren Angestellten darzustellen. Die Sonne verfinstert sich für die Menschen immer mehr, denn sie befinden sich mitten in einem fürchterlichen Krieg. Ob arm oder reich, jede Familie fürchtet um die männlichen Angehörigen, da nach und nach jeder eingezogen wird. Auch die beiden Söhne der Grafenfamilie werden eingezogen und erleben schreckliche Dinge. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin auch in ihrem zweiten Band die Zustände in der damaligen Zeit. Da das Buch nur drei Jahre umfasst, passieren so viele Dinge, dass man mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören möchte. Ich fand es sehr vorteilhaft, dass ich vorher den ersten Band gelesen hatte, denn ohne Vorkenntnisse wird es sehr schwierig werden, alle Geschehnisse und Personen richtig zuzuordnen und der Lesegenuss ist nur noch halb so groß. Richtig gut fand ich auch hier wieder, dass die Angestellten immer mal wieder in den Vordergrund rücken und man auch ihren Werdegang weiterverfolgen kann. Das Buch endet ganz fies mit einem Cliffhanger und der Blutmond ist symbolisch sehr passend für das Geschehen auf den letzten Seiten. Zum Glück erscheint der dritte Band sehr bald, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht!
Gut Greifenau - Nachtfeuer
von MarySophie - 19.01.2019
Handlung: August 1914 Der Erste Weltkrieg ist ausgebrochen. Panik macht sich im Land breit, auch wenn eine große Sicherheit herrscht, dass dieser innerhalb von wenigen Wochen gewonnen werden kann. Nach kurzer Zeit muss Konstantin, der älteste Sohn des Grafen, an die Front und nicht nur das Gut verlassen, sondern auch seine geliebte Rebecca allein in Greifenau lassen. Noch dazu haben sie sich nach ihrem großen Streit immer noch nicht ausgesöhnt. Auch für Katharina sieht die Zukunft nicht rosig aus. Trotz vehementen Protests halten ihre Eltern daran fest, dass sie den Kaiserneffen Ludwig von Preußen heiraten soll, wenn dieser ihr einen Antrag macht. Dies würde nicht nur ein gesellschaftlicher Aufstieg sein, sondern auch dem Gut finanziell helfen. Nachdem Katharina erfährt, dass Ludwig nicht nur ihr zu nahe kommt, steht Katharinas Entschluss fest. Sie will auf keinen Fall einen solchen Menschen heiraten. Doch wie soll sie einer Ehe mit dem Kaiserneffen entkommen und dafür ihren Liebsten, den Industriellensohn Julius ehelichen? Und über alldem droht eine Bombe zu platzen, bei der ungewiss ist, wie die Grafenfamilie damit umgehen würde... Meinung: Das Cover wurde sehr stimmig und ansprechend gestaltet. Durch einen ähnlichen Aufbau der Elemente gibt es eine starke Ähnlichkeit zum ersten Teil, auch wenn die Farben hier deutlich dunkler und gedeckter gewählt wurden. Das passt auch sehr gut zu der politischen Lage in Europa mit dem Ersten Weltkrieg und all den Entbehrungen und Ängsten, mit denen die Bevölkerung zu kämpfen hatte. Ich finde die Kleidung der Dame wunderschön und sie wurde perfekt an die Mode der damaligen Zeit angepassst. Bei dem vorherigen Teil hatte ich noch kritisiert, dass ich es nicht mag, wenn eine Person auf dem Cober den Betrachter zu offen anschaut. Hier schaut die Dame zur Seite, ihr Gesicht ist nur leicht zu sehen und wirkt nachdenklich. Vielleicht auch ein Hinweis auf den Krieg? Im unteren Teil ist ein Herrenhaus zu sehen, welches sehr herrschaftlich und ansprechend aussieht, es könnte auch als Kulisse für den Roman dienen. Auf den ersten Seiten, vor dem Beginn der Handlung, befindet sich eine großflächige Karte von Pommern und Westpreussen, die dabei helfen, dem Gut und umliegenden Städten eine Richtung zu geben. Danach folgen zwei Bilder, auf denen das Gut Greifenau und der Ort Greifenau abgebildet wurden und einen Überblick über die Lage von Gebäuden geben. Das hat mir sehr geholfen, besonders den Aufbau des Gutes habe ich vor dem Lesen gut studiert, um mich besser in die Geschichte hineinfühlen zu können. Danach folgt noch eine Auflistung der handelnden Personen, die in verschiedene Kategorien unterteilt wurden. Vor dem Lesen habe ich mir diese durchgelesen und mir kamen sofort wieder Zusammenhänge und Details ins Gedächtnis, die mir einen leichten Start in die Handlung gegeben haben. Es gibt einen direkten Start in die Handlung, es wurden kaum Details und Hintergründe aus dem ersten Teil wiederholt, sondern die Handlung knüpft nahtlos an den Vorgängerroman an. Darüber war ich sehr froh, ich finde es meistens sehr langweilig, wenn es eine seitenlange Beschreibung der bereits stattgefundenen Ereignisse gibt. Ich bin leicht in den Roman hineingekommen, die Handlung war sofort interessant und die Protagonisten sind genauso sympathisch und lebendig wie im ersten Teil. Es gibt verschiedene Erzähler, die im Verlauf der Handlung ihre Erlebnisse wiedergeben. Sowohl die Grafenfamilie, als auch deren Angestellt und die Dorflehrerin Rebecca kamen zu Wort und von ihnen konnte man sich ein besonders gutes Bild machen. Mir hat die Vielzahl der Erzählperspektiven gut gefallen, so erhält man einen breit gefächerten Blick auf die Ereignisse und so konnten noch mehr Geheimnisse entstehen, die am Ende ein verzweigtes, aber stimmiges Gesamtbild ergeben. Die Schreibweise war locker und gleichzeitig anspruchsvoll. Alles wurde anschaulich und manchmal mit verborgenen Details wiedergegeben, was die Handlung spannend und ansprechend gemacht hat, sodass ich stets mit vollem Interesse gelesen habe. Eingebunden wurde einige historische Details, die detailreich und mit einfachen Worten wiedergegeben wurden. Diese haben mich dazu verleitet, langsam zu lesen, damit ich nichts verpasse und bei mir im weiteren Verlauf der Handlung keine Fragen aufkommen. Als Setting dient fast durchweg das Gut mit dem dazugehörigen Dorf. Nur in wenigen Ausnahmen findet die Handlung an anderen Orten statt, sei es u.a. an der Front oder in Berlin. Ich fand die fast durchgängige Einheit des Ortes sehr angenehm, dadurch wurde das Gut für mich noch greifbarer und bildlicher. Noch dazu, weil es so malerisch und ansprechend beschrieben wurde. Sehr viele Charaktere aus dem ersten Teil haben wieder einen Auftritt, es war wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Ich fand es toll, dass auch die Dienstboten häufig einige Geschehnisse aus ihrer Sicht schildern, gefühlt haben sie noch mehr Kapitel bekommen als im ersten Teil. Dadurch erhält man als Leser einen tollen und realistischen Einblick in ihren arbeitsreichen Arbeitstag und die Stimmung unter dem Personal, sowie der gegenseitige Umgang miteinander. Im besonderen Mittelpunkt stehen auch hier natürlich die Bewohner des Gutes. Dazu noch die Dorflehrerin Rebecca und damit wurden die Hauptcharaktere schon grob eingefasst. Einem jeden wurde viel Leben eingehaucht und die Situationen fast durchweg realistisch und wahrheitsgetreu dargestellt. Lediglich mit der Darstellung von Katharina, der Tochter der Gutsfamilie, war ich nicht ganz zufrieden. Für ihre anfänglichen 14 Jahre finde ich sie zu frühreif und gleichzeitig in manchen Handlung noch kindlich. Das war eine Mischung, die für mich nicht ganz gepasst hat. Sie legt aber eine tolle Wandlung hin, wird reifer und sicherer und weiß am Ende, was sie will. In der Handlung vergehen etwas mehr als drei Jahre, diese scheint beim Lesen manchmal wie im Flug zu vergehen. Am Anfang von Kapitel wurde stets ein Datum angegeben, an welchem die Handlung stattfindet. Dies hilft wirklich sehr, um die Handlung zeitlich einzuordenen. Es gibt einige Zeitsprünge, die willkürlich eingesetzt wurden. Manchmal hätte ich mir ein paar mehr Informationen gewünscht, was alles in der übersprungenen Zeit passiert ist. Ab und an waren diese vorhanden, aber nicht immer. Fazit: Ich habe mich richtig darauf gefreut, den zweiten Teil der Gut Greifenau Saga zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Es wird Geschichte mit einer aufregenden Handlung, einigen Geheimnissen und sympathischen Charakteren vermischt, die ein Lesevergnügen bereiten. Viele Fragen sind bei mir nach dem Ende offen geblieben, die die Freude auf den finalen Teil der Reihe erhöhen!
Krieg und Frieden
von Miss Norge - 18.01.2019
Hanna Caspian konnte mich mit dem zweiten Band der Trilogie um die Grafenfamilie Von Auwitz-Aarhayn wieder vollkommen in ihren Bann ziehen. Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt und das liegt an der Tatsache, das nicht nur das Leben der Herrschaften einen großen Teil der Geschichte ausmacht, sondern das auch unter den Bediensteten jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Diese Vermischung und der Blick in die unterschiedlichen Lebensweisen lassen keine Langeweile aufkommen. Ich muss gestehen, das mich das Leben und Leiden der einfachen Leute und die dramatischen Kriegsszenen sehr bewegt haben. Die Autorin beschönigt nichts und lässt alles sehr realistisch und nah erscheinen. Das Land, das Leben und die Menschen verändern sich, das wird hier gut dargestellt und man merkt, das sehr viel Recherchearbeit zwischen den Zeilen steckt. Der schlimme Krieg und seine Auswirkungen machen vor niemandem halt, weder vor der Ober- noch der Unterschicht und dies kommt hier sehr klar zum Ausdruck. Wie schon im ersten Band hat mich die junge Komtess Katharina beeindruckt, die sich nun herausnimmt, nicht den Neffen vom Kaiser zu heiraten, sondern ihren Julius und das der Kutscher Albert endlich seine wahren Wurzeln findet, wenn auch die eine Seite nicht ganz zu seiner Zufriedenheit reagiert. Das Ende hat es wieder in sich und mit diesen Cliffhangern heißt es nun warten auf Band 3. Ich freue mich sehr darauf. Ein würdiger zweiter Band, ohne Schwächen, der extrem Lust auf das große Trilogie-Finale macht.
So spannend und schön wie zuvor
von Sarah - 17.01.2019
Der erste Weltkrieg bricht aus und Gut Greifenau und ihre Bewohner sind in Sorge. Wer wird eingezogen? Wer wird überleben? Wie geht es mit dem Gut weiter? Hat die russische Revolution auch Auswirkungen auf das deutsche Reich? Fragen über Fragen, doch auch die persönlichen Schicksale sind nicht leicht. Familienbande, Freundschaften, Liebschaften - auch in Zeiten des Krieges wichtige Verbindungen, die für ordentlich Wirbel sorgen können. Wer den ersten Band mochte, wird den zweiten ebenso gut finden. Auch hier findet sich all das wieder, was im ersten Band bereits aufgetaucht ist: facettenreiche Charaktere, spannende Handlungsstränge, verpackt in einer bildhaften schönen Sprache. Was mich sehr gefreut hat, dass der zweite Band nahtlos an den ersten anknüpft. Wir haben keinen großen Zeitsprung, sondern alles fließt so weiter, als ob ich kein neues Buch, sondern einfach ein weiteres Kapitel aufgeschlagen hätte. So habe ich mich auch gleich wieder zurecht gefunden und auch wenn ein paar Wochen zwischen den Bänden lagen, kam ich schnell wieder herein. Die Autorin verzichtet auf große Nacherzählungen, aber lässt in dem ein oder anderen Nebensatz nochmal bereits geschehene Ereignisse kurz aufblitzen, so dass meine Gedächtnislücken schnell wieder aufgefrischt wurden. Allerdings eignen sich diese kurzen Rückblenden nicht dazu, in den zweiten Band einzusteigen ohne den ersten gelesen zu haben. ¿Dafür fehlen dann doch zu viele Informationen. Die Charaktere entwickeln sich auch in diesem Band sehr weiter. Gerade der Krieg und die schrecklichen damit verbundenen Geschehnisse, sowohl an der Front als auch zu Hause, lassen die Personen merklich reifen. So wird die ein oder andere Person sympathischer aber auch grauenvoller. Teilweise hofft man auf positive Veränderungen - mal vergeblich mal zurecht. Das lässt es weiterhin spannend bleiben, denn so vermag die Autorin einen auch immer wieder zu überraschen. Dennoch kann der aufmerksame Leser auch die ein oder andere Entwicklung bereits ahnen, was es somit auch realistisch bleiben lässt. So kann die Leserin sich in eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren fallen und sich von einer schönen Sprachen dabei verwöhnen lassen. Für mich weiterhin eine Buch- und Reihenempfehlung, wo der zweite Band nicht abflacht!
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