Triggerwarnung: Blut, Mord, Gewalt und krankhaftes Tatnachsorgeverhalten
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Die Geschichte von Ichi The Killer hält absolut nichts zurück und wirft mich schon ab der ersten Seite in eine Blutpfütze. Selbstverständlich schreit sie dann auch ganz schnell: Willkommen in der brutalen und düsteren Yakuza-Unterwelt.
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Und so lässt auch die Hauptfigur Ichi nicht lange auf sich warten.
Wobei ich erst noch andere wirklich verdrehte Menschen? oder eher kleine Monster kennenlerne. Ichi ist wirklich beeindruckend, nach außen wirkt er wie eine weinerliche, unscheinbare Person, doch sobald er die Kontrolle verliert, verwandelt er sich in eine gnadenlose Killermaschine. Gerade dieser Kontrast macht ihn für mich nicht einschätzbar und somit unberechenbar. Auch Kakihara ist ein außergewöhnlicher Charakter, dessen Grausamkeit und Besessenheit perfekt zur düsteren Atmosphäre passen.
Die explizite Gewalt ist nichts für schwache Nerven, wirkt für mich aber nie sinnlos. Sie unterstreicht die zerstörten Persönlichkeiten der Figuren und verstärkt die beklemmende Stimmung, die durch den detailreichen Zeichenstil hervorragend eingefangen wird. Selbst in ruhigeren Momenten hatte ich ständig das Gefühl, dass die nächste Eskalation unmittelbar bevorsteht.
Ich liebe es, wie die einzelnen Charaktere scheinbar immer wieder versuchen, meine Grenzen zu ermitteln und weiter zu stecken. Dies passiert indem die verstörenden Themen und auch die Gewalt immer stärker und expliziter werden.
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Also definitiv ein starken Auftakt, wobei er schon jetzt andeutet, dass er versuchen wird, mich in den nächsten 9 Bänden, weiter in die Dunkelheit zu ziehen.
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Japan: in 10 Bänden abgeschlossen