>> Doch Wegsehen konnte manchmal genauso schlimm sein wie jeder fiese Spruch oder Schlag ins Gesicht. << - S. 412
Meine Meinung:
In dieser Geschichte erwarten uns zwei Gegensätze, die für reichlich Spannung sorgen und die eine wichtige Message mit in die Geschichte bringen.
Der Einstieg war ein bisschen holprig und ich musste mich in den ersten Kapiteln erst einmal orientieren. Dabei wurde mir aber immer mehr bewusst wie viel Tiefe die Geschichte mit sich bringt und dass sie noch eine Zeit lang in mir nachhallen wird.
Der Schreibstil war dabei locker geschrieben und sorgt für ein paar humorvolle und tiefgründige Szenen zwischen den Protagonisten.
Daniel ist ein kleiner Golden Retriever, zeigt aber nach außen gerne seine harte Schale, was nahezu wie ein Schutzschild wirkt. Man merkt direkt, dass er sich an der Highschool nicht besonders wohl zu fühlen scheint und die Gründe dafür wiegen schwer. Ich konnte mich in seine Emotionen gut hineinversetzen und in vielen Situationen hat er mir unheimlich leid getan.
Justin gilt zwar als beliebtester Junge der Schule, trotzdem merkt man schnell, dass auch er es nicht immer leicht hatte. Er setzt die richtigen Prioritäten und hat immer ein offenes Ohr.
Die Entwicklung zwischen den beiden Protagonisten hat mir mit jeder Seite mehr gefallen und gerade zum Ende der Geschichte wird klar, dass sich den beiden nichts in den Weg stellen kann.
Auf den letzten Seiten wird die Handlung noch einmal richtig spannend und ich konnte gar nicht anders als diese in einem Zug durchzulesen. Dabei schwingt auf jeder Seite die Message mit, wie wichtig es ist nicht wegzusehen sondern stattdessen lieber Acht darauf zu geben, was um einen herum passiert.
Fazit:
Die Geschichte von Justin und Daniel ist etwas einzigartiges. Auch wenn ich zu Beginn ein paar Probleme hatte, konnte ich mich immer mehr auf die Geschichte der beiden einlassen. Mir hat ganz besonders die Message hinter der Geschichte gefallen und diese wird mich bestimmt noch eine Weile beschäftigen.
4/5