American Dirt

Roman. Originaltitel: American Dirt. 1. Auflage.
Taschenbuch
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Der Nummer-1-Bestseller der New York Times-Bestsellerliste: Eine Mutter und ihr Kind auf einer atemlosen Flucht durch ein Land, das von Gewalt und Korruption regiert wird

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Produktdetails

Titel: American Dirt
Autor/en: Jeanine Cummins

ISBN: 3499276828
EAN: 9783499276828
Roman.
Originaltitel: American Dirt.
1. Auflage.
Übersetzt von Katharina Naumann
Rowohlt Taschenbuch

21. April 2020 - kartoniert - 556 Seiten

Beschreibung

Der Nummer-1-Bestseller der New York Times-Bestsellerliste: Eine Mutter und ihr Kind auf einer atemlosen Flucht durch ein Land, das von Gewalt und Korruption regiert wird

Gestern besaß sie noch einen wunderbaren Buchladen.
Gestern war sie glücklich mit ihrem Mann, einem Journalisten.
Gestern waren alle, die sie am meisten liebte, noch da.
Heute ist ihr achtjähriger Sohn Luca alles, was ihr noch geblieben ist.
Für ihn bewaffnet sie sich mit einer Machete.
Für ihn springt sie auf den Wagen eines Hochgeschwindigkeitszugs.
Aber findet sie für ihn die Kraft, immer weiter zu rennen? Furchtlos und verzweifelt, erschöpft und jede Sekunde wachsam.

Lydias gesamte Verwandtschaft wird von einem Drogenkartell ermordet. Nur Lydia und ihr kleiner Sohn Luca überleben das Blutbad und fliehen in Richtung Norden.
Sie kämpfen um ihr Leben.

Portrait

Die Amerikanerin Jeanine Cummins wurde in Spanien geboren. Nach zehn Jahren im Verlagswesen kehrte sie der Branche den Rücken, um ausschließlich als Autorin zu arbeiten. Gleich ihr erstes Buch, ein Memoir, in dem sie ihre eigene tragische Familiengeschichte verarbeitete, wurde ein durchschlagender Erfolg und zum New-York-Times-Bestseller. Jeanine Cummins lebt mit ihrer Familie in New York.

Pressestimmen

Cummins erzählt eine universelle Geschichte. Daher auch der Erfolg ihres Buchs. Tobias Rapp Der Spiegel 20200418
Bewertungen unserer Kunden
Ein Land in Aufruhr
von d.brown - 05.07.2020
Lydia besitzt einen Buchladen in Acapulco, ist glücklich verheiratet und hat einen Sohn, Luca. Lydia hat einen Verehrer, der sie öfters in ihrem Laden besucht, mit ihr tiefsinnige Gespräche über Literatur und die Dinge des Lebens führt. Lydias geliebter Mann Sebastián ist Journalist, und schreibt über Themen, die in Mexiko den Tod bedeuten können.... Bandenkriege, Drogenkartelle, Korruption. Lydias letztes Familienfest endet tödlich für alle Familienmitglieder, außer ihr und Luca. Von diesem Moment an ist sie mit Luca auf der Flucht, denn sie weiß, die Mörder sind ihnen auf den Fersen, und werden nicht aufgeben bis auch sie und Luca tot sind. So beginnt er Roman von Jeanine Cummins, die die Lebenskatastrophe einer Frau beschreibt, die in einem Land lebt, daß sich seit Jahrzehnten in einem Krieg gegen sich selbst befindet, der nicht so genannt wird. Korruption und der Wirtschaftszweig des Drogenhandels, und aller damit verbundenen Auswirkungen auf das tägliche Leben der zivilen Bevölkerung, findet in diesem Thriller statt. Die Hauptprotagonistin hat es irgendwie gewusst, der Besucher ihres Ladens ist einer der Kartellbosse, die das Land beherrschen. Mit aller Brutalität setzt er seinen Machtanspruch durch, und macht vor niemandem Halt, auch nicht vor ihr. Sie wird alle Höhen und Tiefen einer Flucht erleben, und nicht aufgeben, denn sie will ihren Sohn in Sicherheit bringen.
Packender, gut recherchierter Thriller
von Stergios Mavridis - 04.07.2020
Das Tempo dieses Thrillers ist hoch und und dessen Sprache ungewöhnlich und beeindruckend. Das Buch fesselte mich so sehr, dass ich es in fast einem Nachmittag durchgelesen hatte und zu Recht ist es eines der meist diskutierten Bücher des Jahres 2020. Kurz zum Inhalt der Geschichte: Lydia besitzt einen Buchladen in Acapulco und hat einen kleinen Sohn namens Luca. Mexico wird von Kartellen beherrscht die versuchen die Macht auf sich zu reissen. Als auf einer Familiengrillfeier plötzlich 16 Personen erschossen werden, erfahren wir dass es sich um Familienmitglieder von Lydia handelt. Nur durch Zufall überleben Sie den Anschlag. Lydia und Ihr Sohn müssen fliehen und werden von dem Drogenkartell durch ganz Mexiko gejagt. Das Buch erzählt mit den lebendigsten Farben was es heisst auf der Flucht zu sein, jeden Tag von neu auf zu planen, Optionen auszuwiegen, Freundschaften zu schliessen und mit grausamen Ereignisse konfrontiert zu werden.
Kampf auf Leben und Tod
von AKRD - 04.07.2020
Kampf auf Leben und Tod Jeanine Cummins hat mit "American Dirt" sowas wie einen "Roadmovie" geschrieben - und das meine ich absolut positiv. Während des Lesens hatte ich immer das Bedürfnis, mir auch den dazu gehörigen Film anzusehen, weil sie einem einfach so lebhafte Bilder in den Kopf "pflanzt", dass man wirklich denkt, man schaue einen Film. Strange irgendwie - aber eben auch cool..! Eine Mutter, die über sich hinauswächst. Eine Geschichte, die einen durchschüttelt wie auf der Achterbahn. "Eine Mutter und ihr Kind auf einer atemlosen Flucht durch ein Land, das von Gewalt und Korruption regiert wird. Gestern besaß sie noch einen wunderbaren Buchladen. Gestern war sie glücklich mit ihrem Mann, einem Journalisten. Gestern waren alle, die sie am meisten liebte, noch da. Heute ist ihr achtjähriger Sohn Luca alles, was ihr noch geblieben ist. Für ihn bewaffnet sie sich mit einer Machete. Für ihn springt sie auf den Wagen eines Hochgeschwindigkeitszugs. Aber findet sie für ihn die Kraft, immer weiter zu rennen? Furchtlos und verzweifelt, erschöpft und jede Sekunde wachsam. Lydias gesamte Verwandtschaft wird von einem Drogenkartell ermordet. Nur Lydia und ihr kleiner Sohn Luca überleben das Blutbad und fliehen in Richtung Norden. Sie kämpfen um ihr Leben." Eine rasante Geschichte, die scheinbar immer weiter an Fahrt aufnimmt, auch wenn man denkt, es geht nicht mehr. Super geschrieben, liest sich sehr eingängig, überzeugende Figuren, alles vorhanden und alles super, besser geht nicht !
Temporeicher Thriller!
von Lesemaus2018 - 26.06.2020
Ich liebe Serien wie Narcos oder auch El Chapo und fand die Handlung in American Dirt deswegen gleich ansprechend. Und was man dann zu lesen bekommt, ist auch eine wirklich filmreife, actionreiche und durchweg spannende Verfolgungsjagd, die vermutlich näher an der Realität ist als uns lieb sein kann... Und darum geht es: Lydias Familie wurde von einem Drogenkartell aus dem Weg geräumt - nur sie kann zusammen mit ihrem 8 Jahre alten Sohn in letzter Minute fliehen. Auf ihrem Weg von Acapulco in die USA erleben die beiden dann jede Menge gefährliche Situationen und die Angst der beiden Flüchtenden ist fast schon greifbar. Das Buch zeichnet sich durch eine wortgewaltige Sprache aus und die Geschichte geht unter die Haut. Es geht um Gewaltverbrechen, Schlepper-Kriminalität, wenige Gewinner und viele Verlierer und man fiebert bis zur letzten Seite mit den Protagonisten mit. Dieses Buch wird mich gedanklich noch eine Weile begleiten und ich kann es Thrillerfans sehr empfehlen!
Muss man als Fiktion lesen
von signalhill - 14.06.2020
Ich kann die kontroversen Diskussionen über Jeanine Cummins Roman American Dirt gut verstehen und finde sie auch berechtigt. Da ich diese schon vor der Lektüre des Romans gelesen hatte, habe ich mich auf die Romanhandlung als reine Fiktion konzentriert. Allerdings interessiert sich mich das Thema sehr, bin ich doch sogar schon an der amerikanisch-mexikanischen Grenze in der Wüste gewandert, wo die Suche nach Illegalen omnipräsent ist. Lydia und Luca sind die einzigen Überlebenden ihrer Familie, die nach dem Mord durch ein Kartell fliehen müssen. Chancen für sie gibt es kaum, aber die Beiden schaffen es dennoch, mit den Flüchtlingszügen nach Norden und in das gelobte Land zu kommen. Dabei scheint Lydia als Inhaberin einer kleinen Buchhandlung keine Angriffsfläche zu bieten, aber die Killer hatten es hauptsächlich auf ihren Mann abgesehen. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir genau die Szenen in der Wüste, die für mich ein Gesicht bekommen haben, wenn auch, wie gesagt, ein fiktives. Man fragt sich schon, was in den Flüchtlingen vor sich geht, wenn sie ihr Leben aufs Spiel setzen und durch die Wüste wandern. Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr bildhaft, sehr eindringlich. Daher sind mir viele Szenen im Gedächtnis geblieben. Mit ihrem Roman macht Cummins auf ein wichtiges Thema aufmerksam, und das aus der Sicht einer Betroffenen. Wie authentisch dies sein mag, ist für mich hier zweitrangig. Daher möchte ich American Dirt von Jeanine Cummins als spannenden und mitreißenden Roman empfehlen.
La Bestia
von Ecinev - 24.05.2020
Der 8-jährige Luca ist gerade im Bad als ein Schuß in der Wand einschlägt. Seine Mutter zieht ihn vom Fenster weg und die beiden verstecken sich in der abgetrennten Dusche. Nach dem Kugelhagel ist die gesamt Verwandtschaft von Lydia ausgelöscht. Alle tot, erschossen von einem Drogenkartell im mexikanischen Accapulco. Eindrucksvoll wird die Geschichte von Lydia und der verzweifelten Flucht nach Norden erzählt. Sie ist erschüttert als ihr klar wird wer der sympatische Feingeist ist der sie zuvor wochenlang in ihrem Buchladen besucht hat. Niemand geringerer als der Chef des Kartells. Ihr Mann war Journalist und hat einen Bericht über das Kartell veröffentlicht. Dafür mußte er sterben und Lydia ist mit ihrem Sohn auf der Flucht. Mit allem Mut den sie aufbringen kann, flieht sie mit ihrem Sohn auf dem berühmt-berüchtigten Flüchtlingszug La Bestia von der mexikanischen Grenze in die USA. Teilweise aus der Sicht des 8-jährigen Luca beschrieben, schildert das Buch erschütternde Flüchtlings Schicksale in Mexiko und den USA. Die Geschichte packt einem und läßt einem nicht mehr los. Spannend als Roman geschrieben mit wahren Hintergründen recherchiert.
Migrantenroute
von Martin Schult - 23.05.2020
Lydia lebt mit ihrem Mann Sebastian, einem sehr engagierten Journalisten, und ihrem achtjährigen Sohn Luca in Mexico. Nach einem erschütternden und zugleich offenen Bericht über den skrupellosen Anführer eines der agierenden Drogenkartelle, nimmt sich dessen Tochter das Leben. Es kommt zu einer Vergeltungsaktion, bei der Lydias und Sebastians gesamte Familie nieder-gemetzelt wird. Lediglich Lydia und ihr Sohn Lucas überleben mit viel Glück dieses Massaker und schnell ist ihr klar, dass lediglich eine schnelle Flucht ihren und den ihres Sohnes sicheren Tod verhindern kann. So macht sie sich Hals über Kopf auf, um das Unmögliche wahr zu machen... Die Autorin Jeanine Cummins hat mit ihrem Roman American dirt gerade in ihrer amerikanischen Heimat viel Aufsehen erregt. Sie thematisiert das dort äußerst brisante Migrantenthema und erzählt die Geschichte von Lydia und Luca in einem lebendigen und gut zu lesenden Schreibstil. Dabei gelingt es ihr aus meiner Sicht hervorragend, die Verzweiflung und Angst der Protagonisten auf ihrer Reise einzufangen und den Leser so an das Buch zu fesseln. Die auf dieser Flucht manchmal unwirklich erscheinende Kalt-blütigkeit und Brutalität wirkt desto stärker, wenn man sich vor Augen führt, dass die Autorin sich in ihrer vierjährigen Recherchearbeit über Erfahrungs-berichte ein genaues Bild gemacht hat und so diesem Thema einen unbequemen Spiegel vorhält. Für mich entwickelte sich das Buch durchaus zu einem Page-Turner, da mich die Einzelschicksale nicht kalt ließen und die entstandene Gemeinschaft beeindruckt hat. Das Ganze wirkt daher sehr authentisch auf mich und regt definitiv zum Nachdenken an. Insgesamt ist American dirt eine für mich sozialkritischer und packender Roman, dem gerade im so gelobten Amerika eine große Leserschaft zu gönnen wäre. Ich halte das Buch für äußerst lesenswert, empfehle es daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.
Mitreißend aber auch nervenzerreißend!
von Sofia Leissou - 20.05.2020
Ein Thriller mit hohem Tempo, der gar nicht mal so weit von der Wirklichkeit zu sein scheint. Lydia ist gezwungen nach einem Massaker indem von dem gefürchteten Kartell Los Jardineros fast ihre ganze Familie brutal ermordet wird, mit ihrem mit ihrem 8-jährigen Sohn zu flüchten und Acapulco zu verlassen. Eine atemlose Reise voller Angst und Gefahren beginnt und Lydia ist immer auf der Hut man könnte ihren Aufenthaltort ausfindig machen. "American Dirt" ist vermutlich eines der meist diskutierten Bücher des Jahres. Die Geschichte ist sprachgewaltig geschildert und das Buch hat für großen Auffuhr gesorgt, am Anfang hoch gelobt, ist aber im Nachhinein auch mit viel Kritik überhäuft worden. Für mich war es ein beeindruckender Roman, der unter die Haut geht, der die realle Situation in Mexiko beschreibt und der mich noch einmal erleichtert zurück liess, dass ich in Deutschland geboren bin.
Spannend und vermutlich erschreckend nah an der Realität
von Xirxe - 17.05.2020
Bei einem Familienfest werden bis auf Lydia und ihren achtjährigen Sohn Luca alle sechzehn Familienmitglieder ermordet. Die Beiden fliehen mit dem Ziel USA in dem Wissen, dass die Killer sie verfolgen. Es ist die Geschichte einer Flucht, deren Weg kaum weniger gefährlich ist als diejenigen, die versuchen, Lydia und ihren Sohn zu fangen. Jeanine Cummins lässt ihre Figuren in der 3. Person erzählen, aber es ist keine Sicht von außen, sondern man erfährt beim Lesen unmittelbar, was Lydia, ihr Sohn Luca und Andere denken und fühlen. Auf diese Weise rückt das Geschehen sehr nahe und ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie ich die Luft anhielt. Das Buch wurde in den USA sehr kontrovers diskutiert, was auch in Kritiken hier benannt wird, wobei ich über Manches nur den Kopf schütteln kann. Eine Mexikanerin mit einem amerikanischen Vornamen? Aber hallo, das geht ja gar nicht. Wenn ich da bei uns nur an die ganzen Luis, Natalies, Nico, Jasmins usw. denke. Oder der Vorwurf, dass Lydia nicht weiß, dass es in Mexiko City eine Eishalle gibt und dass sie sich im eigenen Land nicht auskennt. Tja, völlig unglaubwürdig, wenn man bedenkt, wie gut in Deutschland die Nordlichter den tiefsten Süden und Osten kennen bzw. andersrum, wobei Mexiko jedoch sechsmal größer ist als die BRD. Oder (jetzt hör ich aber auf ;-)) mexikanische Drogenkartelle kommen ja viel eher aus Honduras - da sollte vielleicht mal jemand etwas Zeitung lesen https://www.spiegel.de/panorama/justiz/mexiko-militaer-entwaffnet-polizei-in-acapulco-a-1230116.html oder https://www.reporter-ohne-grenzen.de/mexiko Keine Frage, das Buch hat sicherlich auch Schwächen. Beispielsweise, dass das Happyend allzu rosarot ausfällt oder der kleine Luca ein bisschen gar zu tapfer ist. Aber dieses Buch ist weder eine Dokumentation noch eine Biographie, sondern ein Spannungsroman mit dem Thema Flucht. Und erlaubt es einem nebenbei einen kleinen Einblick in eine Welt zu bekommen, wie wir sie nicht kennen und uns auch kaum vorstellen können. Genau dafür haben wir Schriftstellerinnen und Autoren. Und wer es ganz genau wissen will, greift zu Reportagen und Sachbüchern. PS: Wer wirklich glaubt, dass das Bild von Mexiko in diesem Buch maßlos ins Negative übertrieben ist, lese diesen grandiosen Roman: Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement. Die Autorin ist zwar auch US-Amerikanerin, lebt und arbeitet aber seit Jahren in Mexiko.
absolut lesenswert - authentisch, spannend, herzzerreißend
von Bücherwurm - 16.05.2020
In Ihrem Buch: American Dirt erzählt die Autorin Jeanine Cummins die Geschichte von Lydia und Luca, die auf der Flucht vor den Kartellen quer durch Mexiko reisen müssen um (hoffentlich) ein neues Leben in el norte beginnen zu können. Meine Meinung Ein absolutes Highlight und Lesevergnügen. Die Geschichte ist von der ersten Seite an fesselnd. Ich habe in jedem Fremden eine Bedrohung gesehen, habe gehofft und mitgefiebert, dass den Flüchtigen nichts dramatisches geschieht. Die Protagonisten werden authentisch beschrieben, auch wenn es sich um keine realen Personen handelt, werden in jeder einzelnen Figur die Erfahrungen und Erlebnisse vieler realer Personen zusammengefasst Am meisten beeindruckt hat mich der wunderbare Luca - mit seinen 8 Jahren zerbricht an nur einem Nachmittag seine ganze Welt. Ab da an trägt er mit sich selbst einen inneren - nachvollziehbaren - Kampf aus. Da sind zum einen die vielen neuen Städte, die in faszinieren und begeistern. Er freut sich darüber diese zu erleben - andererseits ermahnt er sich - wie er nur Freude empfinden kann, wo doch gerade seine ganze Familie ausgelöscht wurde. Und dennoch hat er nie die Hoffnung und Nächstenliebe verloren und glänzt als helles Licht in der Dunkelheit. Das Cover passt hervorragend zum Buch - La Bestia - der Weg in eine bessere Zukunft oder in den Tod. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, lebendig und spannend. Immer wieder verwendet sie spanische Wörter und ausdrücke, die unauffällig in dem darauffolgenden Satz übersetzt wird, das macht das Buch noch beeindruckender und realistischer. American Dirt ist ein mitreißender, spannender und emotionsgeladener Roman, der mich von der Ersten bis zur Letzten Seite beeindruckt hat. Ein Perfekter Abschluss für diesen Roman ist die Anmerkung der Autorin. Fazit: Dieser Roman hinterlässt Spuren. Für mich ein Highlight dieses Jahres, das ich gerne weiterempfehle.
Eine schriftstellerische Meisterleistung und überraschend vielschichtig
von hundeliebhaberin - 13.05.2020
Lydia muss mit ihrem 8-jährigen Sohn Luca fliehen, weil ein Drogenkartell alle Mitglieder ihrer Familie hingerichtet hat. Nur sie beide haben überlebt und sind ab jetzt angsterfüllt, weil sie das Kartell auf ihrer gefährlichen Flucht von Acapulco in die USA nicht kriegen darf. Jeanine Cummins hat einen sehr fesselnden und intensiven Schreibstil, der mich völlig vereinnahmt hat. Mit Lydia hat sie einen sehr starken Charakter erschaffen, deren Gefühle, Ängste und Emotionen unmittelbar zu spüren sind. Neben der Brutalität und den Facetten des Lebens in einer Gegend, die von einem Drogenkartell beherrscht wird, werden die Gefahren auf der Flucht thematisiert: Überfälle, Vergewaltigungen, der eigene Tod und die Fahrt auf dem Güterzug La Bestia . In einem spannenden Erzählstil verfolgen wir Lydias und Lucas neuen Alltag mit, sehen, wie sich einzelne Figuren weiterentwickeln und mit welchen Widrigkeiten sie zu kämpfen haben. Ein toll erzählter, sehr spannender Roman, der ganz subtil sozialkritisch ist und die Realität vieler Geflüchteter, Schlepper und Opfern von Attentaten schildert.
Absolut begeistert
von lesebiene - 10.05.2020
Meine Meinung: Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn, dessen Charaktere mir auch nach Beenden des Buches absolut im Gedächtnis geblieben sind. Doch vor allem schafft Jeanine Cummins etwas wirklich beeindruckendes, denn sie kombiniert rasante, voller Spannung geprägte Momente, mit Intelligenz, einer Menge schriftstellerischen Können und auch noch ein Spur Sozialkritik. Genau diese Kombination ist es, die mich so an das Buch fesseln konnten, und es zu einem meiner absoluten Jahreshighlights gemacht hat. Wie zu Anfang erwähnt sind allerdings die Charaktere das absolute Highlight der Geschichte, denn diese sind authentisch und vielschichtig gezeichnet und sind so prägend ausgearbeitet, dass ich sie noch lange im Gedächtnis und im Herzen behalten werde! Mein Fazit: Eine rasante und moralisch interessante Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln weiß!
Erschreckend realistisch
von Kathi248 - 10.05.2020
In American Dirt erzählt die Autorin Jeanine Cummins die Geschichte von Lydia und ihrem 8-jährigen Sohn Luca. Die beiden sind die einzigen Überlebenden eines Attentats, bei welchem ein Drogenkartell ihre gesamte Familie ermordet hat. Nach dieser schrecklichen Tat müssen die beiden von Acapulco aus nach Norden in die USA fliehen, immer auf der Hut um nicht von ihren Verfolgern des Kartells aufgespürt zu werden. Aber diese sind nicht die einzige Gefahr, der die beiden auf ihrer lebensgefährlichen Reise auf dem real existierenden Güterzug la Bestia , durch Migrantenunterkünfte und die Wüste entkommen müssen. Das Buch ist von der ersten Seite an unglaublich spannend und der mitreißende Erzählstil der Autorin lässt einen jegliche Emotion mit Lydia teilen. Mal ist man voller Hoffnung, mal einfach nur unendlich erschöpft und immer hat man Angst. Doch mit Lydia hat Jeanine Cummins eine enorm starke Frauenfigur geschaffen, die nicht aufgibt und für sich und vor allem ihren Sohn weiter kämpft, obwohl die Umstände sie wieder und wieder in die Knie zu zwingen drohen. So lernt sie auf dem Weg eine Menge Menschen kennen, andere Migranten, Schlepper, Freunde und Feinde. Vergewaltigungen und Überfälle sind an der Tagesordnung, jedoch werden diese glücklicherweise oft nur angedeutet und nicht reißerisch ausgeschlachtet. Auch so ist die Atmosphäre des Buches schon mehr als beklemmend. Denn bei der hier erzählten Geschichte handelt es sich zwar um reine Fiktion, der Hintergrund der Flüchtlinge ist jedoch traurige Realität an vielen Orten auf der Welt. Drogenkartelle und Menschenschmuggel, Gewalt, Flüchtlinge, Schlepperbanden - das alles passiert jeden Tag wirklich und mit ihrem Buch möchte die Autorin auf diese absolut realen Probleme aufmerksam machen. Sie verleiht den Migranten eine Stimme und hilft durch die von ihr geschaffene Figur der Lydia, diese Menschen als Individuen wahrzunehmen. Ein fesselndes Buch, dass mich atemlos zurücklässt und mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Vielschichtiger als erwartet!
von Elchi130 - 07.05.2020
Bei einer Feier wird Lydias gesamte Familie von einem Drogenkartell ermordet. Lediglich ihr 8-jähriger Sohn Luca und sie überleben. Allerdings ist ihr klar, dass ihre beiden Leben in Mexiko nie wieder sicher sein werden. Deshalb begeben sie sich auf die gefährliche Flucht nach Nordamerika. Den größten Teil des Buches begleiten wir Lydia und ihren Sohn auf ihrer gefährlichen Flucht vor dem gefährlichsten Kartell Mexicos. Wir erleben auch die grausame Tat an ihrer restlichen Familie - 16 Personen, die auf einen Schlag getötet werden. Wir erfahren, wie es zu diesem Ereignis gekommen ist. Die Autorin Jeanine Cummins erzählt uns von dem Leben, das Lydia und ihr Mann, der Journalist Sebastian, geführt haben. Und sie beschreibt das Zusammentreffen des gefürchteten Drogenbarons Javier, der Bücher liebt, und der Buchhändlerin Lydia. Das alles hat der Geschichte mehr Tiefe verliehen. Die Geschichte wird vielschichtiger, da sie wir die Geschichten in der Geschichte zu lesen bekommen. Wir lernen die Figuren besser kennen. Das hat mir sehr gefallen. Erwartet hatte ich eine actionreiche, rasante Flucht. Doch das Buch ist langsamer, die Geschichte baut sich nach und nach auf. Wir erfahren immer wieder, wie Lydia über ihre Optionen nachdenkt und dass sie sich bewusst für den Weg entscheidet, den sie nach und nach einschlägt. Es entstehen Freundschaften auf dem Weg. Es gibt auch brutale, grausame Ereignisse. Doch sind diese nicht so schrecklich, wie ich es erwartet hatte. Zum Glück wird vieles nur angedeutet und wir müssen als Leser/in den Taten nicht beiwohnen. Dafür bin ich sehr dankbar. Manchmal kam mir die gefährliche Reise, die die Migranten durch Mexiko antreten, geschönt vor und auch romantisiert. Trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Ereignisse in der Realität härter, grausamer und auch viel zermürbender sind. Mir hat gerade die Hoffnung, die das Buch immer wieder ausstrahlte, sehr gefallen. Trotz aller Widerstände, trotz der Todesangst, sind Lydia und ihr Sohn vor einem alles beherrschenden Kartell geflohen und haben weiter gemacht. Sie sind jede Etappe Tag für Tag angegangen. Für mich ein gutes Buch, das Mut macht und mich mit dem Gefühl zurücklässt, dass die Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind, ihren Weg auch weiterhin gehen werden und gegen alle Widerstände triumphieren.
Flucht
von Elisa N - 06.05.2020
Lydias Familie in Acapulco, Mexiko, wird von einem Drogenkartell innerhalb weniger Minuten getötet. Nur sie und ihr Sohn Luca können entkommen und machen sich auf den Weg in die USA, zu Fuß oder, indem sie auf einen Güterzug, La Bestia aufspringen. Und wie sollen sie dann über die Grenze kommen? Unterwegs treffen sie viele andere Flüchtende mit ihren individuellen Schicksalen. Manchen kann man trauen, manchen nicht. Die Geschichte ist sehr berührend, einfach nur schrecklich. Kaum vorstellbar, dass solche Dinge tatsächlich passieren. Ich habe von den Vorwürfen gegen die Autorin gehört, sie ziehe durch dieses Buch als weiße US-Amerikanerin Profit durch die Darstellung des Elends von Personen aus einer anderen Kultur. Von dieser Kultur wisse sie nicht viel, weshalb sie sehr klischeehaft erzähle. Aber für mich zählt, dass ich nach diesem Buch Flüchtlinge mit anderen Augen sehe. Es ist mir noch mehr bewusst geworden, dass jeder Mensch einen meist schrecklichen Grund hat, warum er seine Heimat verlassen muss. Die meisten Menschen nehmen ungeheure Strapazen auf sich, nur um ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Die Schreibweise der Autorin ist sehr gut und fließend. Man liest atemlos und ohne zu stocken. Das liegt sicher auch an der sehr guten Übersetzung.
Schafft es Lydia?
von ES - 04.05.2020
Lydia führt ein beschaulich und bescheidenes Leben in Acapulco, Mexiko. Sie hat einen eigenen kleinen Buchladen, liebt ihren Mann und Sohn Luca. Sie zahlt auch regelmäßig die Gebühr die das Kartell als Schutzgebühr verlangt. Doch ihr Mann Sebastian ist Journalist und nimmt über die Kartelle in seinen Artikeln kein Blatt vor dem Mund. Als er einen großen Bericht über einen Chef eines Kartells schreibt, wird die gesamte Familie bei einer Geburtstagsfeier ausgelöscht - bis auf Lydia und ihr neunjähriger Sohn Luca. Fortan ist sie auf der Flucht, durch ganz Mexiko nach Amerika. Dieser Roman hat mich nicht mehr aus seinen Bann gelassen. Unentwegt fieberte ich mit Lydia und ihren Mitreisenden. Er wirkt erschreckend realistisch und ich bezweifle keine Sekunde dass er wahr sein könnte und viele Schicksale in Mexiko das Gleiche oder ähnliches durchmachen oder durchgemacht haben.
genial gut
von catwoman Kim - 04.05.2020
Dieses Buch hat endlich einmal seine guten Kritiken und das Warten verdient. ein wirklich phantastisches Buch das alles hat. tolle Charaktere, Spannung und eine gute Geschichte. Es geht um Lydia deren Familie gesamthaft an einem Geburtstagsfest getötet wird. Mutter, Mann, Familie mit Kindern, insgesamt 16 Personen, einfach so ermordet. Dies ist auch gleich der Einstieg in das Buch. Man erlebt Hautnah mit wie Lydia und Ihr Sohn Luca sich im Bad verstecken und nur ganz knapp dem Anschlag entgehen. Das ist so spannend geschrieben, das man die Luft anhält. Dies ist an mehreren Stellen im Buch der Fall. Der Anschlag führt zu einer Flucht vor dem Anführer des Katell, den Lydia ganz zufälig kennengelernt hat. Lydia und Luca begeben sich auf eine Flucht auf La Bestia. Ich kann leider nicht so viel verraten, weil sonst die Spannung verloren gehen würde. Aber gerade die Flucht und die Fahrt auf diesem Zug ist unglaublich spannend geschrieben und man kann wirklich alles mitfühlen. Besonders gut hat mir gefallen, dass man parallel zur Hauptgeschichte auch noch erfährt wie es zu allem gekommen ist und wie zufällig sich das eigene Leben in eine Kathastrophe verwandeln kann, ohne dass man eigentlich etwas dazu beigetragen hat. Ein hervorragendes Buch, das wirklich lesenswert ist!
Wie weit würdest du gehen, um zu schützen was du liebst?
von Lese-katze92 - 03.05.2020
Ein einziger Moment reicht um Lydia und ihrem Sohn Luca alles für immer zu nehmen. Es hätte eine ausgelassene Geburtstagsfeier für ihre fünfzehnjährige Nichte sein sollen, bei kühlen Getränken und leckerem Essen. Ein unvergesslicher Tag für alle, doch alles woran Lydia und Luca jetzt noch denken können, sind die toten Körper ihrer Familie, die Schüsse und die Angst, denn sie werden die nächsten sein. Wochenlang hat Lydia nichtsahnend über dessen dunkles Leben mit dem für seine Grausamkeit berüchtigten Kartellboss Jarvier in ihrer Buchhandlung über Gott und die Welt gesprochen, während ihr Mann, ein Journalist welcher sich auf Kartellkriminalität spezialisiert hat,  beinahe täglich auf dem schmalen Grat zwischen Recherche und ehrlichen Journalismus bewegt. Lydia wusste immer, dass die Arbeit ihres Mannes gefährlich ist, umso schlimmer trifft sie die Erkenntnis, dass ihr guter Freund Jarvier jener skrupellosen Mensch ist, den ihr Mann in seinem letzten Bericht so treffend umschreibt. In einem falschen Gefühl von Sicherheit leben Lydia und ihre Familie nach Veröffentlichung eines weiteren Artikels weiter, bis es zum Unvermeidlichen kommt. Gemeinsam mit Luca gelingt es ihr zu fliehen und so begibt sie sich auf die gefährliche Reise nach el norte, doch Jarvier lässt sie nicht so einfach gehen. Wird es ihnen dennoch gelingen, ihr Ziel zu erreichen? Werden sie und Luca jemals wieder in der Lage sein, ein normales und angstfreies Leben zu führen? Wie weit ist Lydia bereit, für ihr Leben und das ihres Sohnes zu gehen? Der Autorin Jeaninne Cummins ist mit ihrem Werk American Dirt eine absolut packende, beklemmende und zugleich faszinierende Geschichte gelungen, welche mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Überzeugend und überaus authentisch erzählt sie die Geschichte Lydias und ihres Sohnes Luca in einer Authentizität, wie ich sie selten erlebt habe. Intensiv verwebt hierbei Gegenwart und Vergangenheit der Protagonisten und lässt sie dadurch noch nachvollziehbarer und glaubwürdiger erscheinen. Oft hat man durch den detaillierten und zugleich ausdrucksstarken Scheibstil der Autorin den Eindruck, sich der Handlung weder entziehen zu können, noch die nächsten Schritte und Habdlungsweisen der Protagonisten voraussagen zu können. Insgesamt ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und gut leserlich. Besonders ansprechend war hierbei auch die Übersetzung spanischer Redewendungen und Worter, die der Handlung zusätzliche Glaubwürdigkeit verliehen. Aber auch die ausgewogene Mischung aus Spannung, Tragik, Gefühl und auch Dramatik verleihen der Handlung einen unvergleichlichen Wiedererkennungswert, weshalb dieses Buch für mich persönlich zu einem Higlight werden ließen. Auch die eingewobenen, wenn auch in diesem Fall großteils fiktiven Informationen verliehen der Geschichte eine selten erlebte Glaubwürdigkeit und zugleich eine beklemmende Atmosphäre, welche die Handlung zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht haben. Insgesamt konnte mich Jeannine Cummins mit ihrem Werk auf ganzer Linie nicht nur inhaltlich sondern zugleich auch durch seine schlichte aber dennoch eindrucksvolle äußere Gestaltung überzeugen.
Filmreif
von topper2015 - 03.05.2020
Alles in allem, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war sehr lebhaft, sodass man das Gefühl hatte, man würde einen Film sehen/lesen. Die Erzählperspektive finde ich gleichzeitig sehr interessant und innovativ, denn durch den allwissenden Erzähler erfährt man viele Dinge, die man durch einen personalen Erzähler nicht herausfinden würde. Das hat auch nochmal dazu beigetragen, dass ich dieses Film-Gefühl hatte. Außerdem ging es durch den allwissenden Erzähler nicht nut um Lydia und Luca, sondern in gewisser Weise auch um die Menschen, die sie auf ihrer Flucht treffen oder begleiten. Die Schilderungen über die Umstände, die all die Migranten durchlaufen müssen sind erschreckend. Auch wenn nur ein Zehntel des Buches den Zuständen in der realen Welt entspricht, sehe ich dringenden Handlungsbedarf und hoffe für alle Betroffenen, dass sich dies in der Zukunft ändert. American Dirt ist ein spannendes, erschreckendes, aber auch emotionales Buch, das sehr lesenswert ist!
Auf der Flucht
von buecherwurm1310 - 03.05.2020
Lydia und ihr achtjähriger Sohn Luca wollte eine Familienfeier genießen, doch es wird ein Albtraum. Es gibt einen Anschlag auf die Feier und nur sie und ihr Sohn überleben. Ihr Mann war Journalist; er recherchierte und berichtete über die Drogenkartelle. Das aber wollte die sich nicht bieten lassen - sie wollen Rache. Es bleibt Lydia nicht anderes übrig, als mit ihrem Sohn zu fliehen, denn sie hat Angst um ihr Leben. Ihre Flucht beginnt mit dem Güterzug "La Bestia" nach Norden. Es ist die Route, die viele Flüchtlinge nehmen. Die Reise wird sehr gefährlich und verlangt ihnen viel ab. Werden sie ihren Verfolgern entkommen? Der Schreibstil der Autorin Jeanine Cummins ist fesselnd. Von Anfang an geht es sehr dramatisch zu und dem Leser wird kaum ein Moment zum Luftholen gegönnt. Die Charaktere sind sehr gut und authentisch dargestellt. Lydia ist eine starke Person. Sie hat fast alles auf einen Schlag verloren, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Dabei spürt man genau, wie es ihr geht. Auch wenn sie manchmal hoffnungsvoll ist, meist herrscht Verzweiflung und Mutlosigkeit vor. Die Flucht verlangt ihr physisch und psychisch einiges ab und man spürt ihre Erschöpfung. Doch sie darf ihr nicht nachgeben, muss immer weiter, um ihr Leben und das von Luca zu schützen. Mit ihnen sind noch andere Flüchtende unterwegs. Manchmal erfahren sie Hilfsbereitschaft, oft aber werden sie überfallen und beraubt oder sogar vergewaltigt. Lydias Erinnerungen an ihr Leben vor dem Anschlag macht all das noch erschreckender, denn sie hatte ein glückliches und sorgloses Leben. Nun ist da nur noch Angst und Misstrauen. Es ist ein fiktiver Roman, der aber ziemlich real die Machenschaften der Drogenkartelle beschreibt. Es geht um Macht, Geld, Korruption und Gewalt - was zählen da Menschenleben. Es ist kein Wunder, dass die Menschen vor diesen entsetzlichen Zuständen Richtung Norden fliehen. Ein spannendes und erschreckendes Buch.
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